YouTube

Apple Video: Make Music with iPad

von horchposten am 9. Februar 2015 in Allgemein,Apple,iPad

Der letzte TV-Spot für das iPad Air 2 läuft schon seit einigen Wochen, doch zur Verleihung der 57. Grammy-Awards hat Apple den neuen iPad-Werbespot Make Music with iPad vorgestellt. Mit der Schwedin Elliphant, dem Engländer Riton und dem Amerikaner The Gaslamp Killer zeigen in diesem Spot sehr unterschiedliche Künstler, wie ihnen iPad und Musik-Apps bei der kooperativen Musikproduktion helfen – und remixen dabei den Elliphant-Song “All Or Nothing”. Beendet wird der Werbespot mit dem Slogan:

“Everything Changes with iPad.”

 

 

In Zusammenarbeit mit der Agentur TBWA\Media Arts Lab wurde das Video von dem Franzosen Bertrand Lagros de Langeron produziert. Unter dem Künstlernamen So Me hat der Musikvideo-Regisseur schon mit Kanye West, MGMT und Justice zusammen gearbeitet. Für seinen dokumentarischen Stil hat So Me ein iPad Air 2 und die Kamera-App “Manual Camera” genutzt. Laut dem Musikmagazin Billboard dürfte Apple dieser Spot wohl 2 Millionen Dollar gekostet haben.

Das Gesamtkunstwerk – samt zusätzlicher Informationen über die verwndeten Apps – kann auch direkt bei Apple auf einer Make-Music-with-iPad-Sonderseite angeschaut werden.

 

Der YouTube-Hit des Jahres 2013: What Does the Fox say?

von horchposten am 13. Dezember 2013 in Allgemein

Das Comedy-Duo Ylvis hat mit „What Does the Fox say?“ das Musik-Video des Jahres 2013 produziert! Das kultige Video stammt von den norwegischen Comedians Bård Ylvisåker und Vegard Ylvisåker, die eigentlich nur einen Werbeclip für die dritte Staffel ihrer TV-Show I kveld med Ylvis produzieren wollten. Stattdessen haben die Brüder mit ihrem Musik-Video einen viralen Hit gelandet. 🙂

Für die Ylvis-Show, die seit 2011 zweimal die Woche bei TV Norge läuft, haben die beiden Comedians bereits einige Videos und Songs produziert und für die Ylvis-Fans auch bei YouTube und iTunes bereit gestellt. Das ihr Fox-Video jedoch bei YouTube innerhalb kurzer Zeit über 270 Millionen Mal angeklickt wird, damit dürften Bård und Vegard Ylvisåker wohl nicht gerechnet haben. Nur zwei Wochen nach Erscheinen des YouTube-Videos waren Ylvis bereits Gäste in der amerikanischen Talkshow „The Ellen Show“ – weitere Auftritte der Comedians bei „Late Night with Jimmy Fallon“ und der NBC-Morningshow „Today“ folgten.

Dabei klingt die eigentliche Video-Story ziemlich irre: Im Wald wird eine Party gefeiert, die Gäste tragen Tiermasken, hüpfen und tanzen durch die Wildnis und Ylvis trällern einen Song-Text, der wohl auch von einer betrunkenen Lady Gaga stammen könnte:

„Der Hund macht Wau Wau, die Katze macht Miau, der Vogel macht Piep und die Maus macht Fiep. Doch niemand weiß: Welches Geräusch macht der Fuchs?“

Tja – das ist offenbar der sinnfreie Stoff, aus dem Welthits gemacht sind. Warner Music hat Bård und Vegard Ylvisåker jedenfalls schon unter Vertrag genommen – und jagt die beiden Brüder seitdem von Talkshow zu Talkshow. Hmmm … und was macht der norwegische Fuchs jetzt? Schaut – und hört – selbst! 🙂

TV Norge bietet eine YouTube-Playlist mit allen Musik-Videos aus der Ylvis-Show. Bei iTunes könnt Ihr die Hit-Single The Fox und weitere Ylvis-Songs der beiden Chart-Stürmer erwerben – sowie das gleichnamige Ylvis-eBook: „What Does the Fox say?“

(Ein Tipp vom Arktis-Team: Hört Euch auch mal den Ylvis-Song „Stonehenge“ an. Comedy-Kuschelrock mit Hitpotential und ebenfalls als Musik-Video bei YouTube und als Single bei iTunes erhältlich.)

 

Mit dem neuen Apple Campus wollte Steve Jobs einst das beste Bürogebäude der Welt errichten – und plante zusammen mit Star-Architekt Norman Foster ein Gebäude, dass in seiner Form an ein überdimensioniertes UFO erinnert. Das war vor vier Jahren. Inzwischen sind seine Nachfolger mit der Umsetzung, den amerikanischen Bauvorschriften und einer Kostenexplosion beschäftigt.

Im Rahmen des Antragsverfahrens hat Apple Senior Director Dan Whisenhunt die Pläne für das neue Apple-Hauptquartier auch dem „Cupertino City Council“ und der „Cupertino Planning Commission“ präsentiert. Die halbstündige und ausführliche Präsentation des Apple Campus ist bei YouTube über Cupertinos City Channel für jeden abrufbar.

 

Es scheint so, als hätte den Politikern und Verwaltungsbeamten das Apple Projekt gut gefallen. Zwei Wochen nach der Präsentation haben Cupertinos Bürgermeister Orrin Mahoney und Apple CFO Peter Oppenheimer noch eine kurze Pressekonferez gegeben: „(…) to announce the approval of the Apple Campus 2 project“. Damit dürfte die Realisierung der letzten Steve Jobs Vision jetzt ein gewaltiges Stück voran gekommen sein.

 

YouTube-Video: Gymkhana im Warenlager

von horchposten am 9. November 2013 in Allgemein

Kennt Ihr Ken Block? Der amerikanische Rallye-Fahrer ist weltweit für seine Gymkhana-Videos bekannt. Als Gymkhana bezeichnet man eine Motorsportdisziplin, bei der man nicht nur schnell durch einen Parcour fährt, sondern auch kunstvoll driften muss. Ken Block vermarktet seine spektakulären Gymkhana-Videos so erfolgreich, dass ein YouTube-Video in 24 Stunden auch schon mal über 5 Millionen Klicks bekommt. Für seine Stunts und Drifttechniken wird der Rally-Fahrer von Motorsport-Fans regelrecht verehrt.

In Kalifornien wurde Ali Kermani, der Entwickler des Crazy Cart, von solchen Ken Block Videos zu einer Gymkhana-Parodie inspiriert. In einer motorisierte Pappschachtel rast Kermani als „Ken Box“ durch das Warenlager des Crazy-Cart-Herstellers Razor. Rasante Drifts, coole Kameraeinstellungen und ein Gorilla – so ein Video sollten wir auch mal im Arktis Lager drehen. 😉

 

 

Erstmals wurden die YouTube Music Awards verliehen

von horchposten am 4. November 2013 in Allgemein

Letztes Wochenende wurden in New York erstmals die YouTube Music Awards (YTMA) verliehen. Über Nominierte und Gewinner entschied bei diesem der Musikpreis allein „the highest levels of YouTube fan engagement“ – das beinhaltete wohl „views, likes, shares, comments, and subscriptions“. Mehr als 1 Milliarde Menschen nutzen YouTube jeden Monat, da ist bei diesem Auswahl- und Bewertungsverfahren natürlich mit einigen Überraschungen zu rechnen. Entsprechend ging die Auszeichnung für das YouTube-Video des Jahres 2013 an die unbekannte südkoreanische Mädchenband Girls‘ Generation und ihren Song „I Got a Boy“.

Für die namhaften Konkurrenten – Justin Bieber und Miley Cyrus – dürften diese Preisträger eine echte Überraschung gewesen sein. Wegen der GEMA ist das YouTube-Video der Mädels in Deutschland leider nicht verfügbar. Die anderen Preise gingen dagegen zumeist an die üblichen Verdächtigen:

  • Video of the Year: Girls‘ Generation – I Got A Boy
  • Artist of the Year: Eminem
  • Response of the Year: Lindsey Stirling and Pentatonix – Radioactive
  • YouTube Phenomenon: Taylor Swift – I Knew You Were Trouble
  • YouTube Breakthrough: Macklemore & Ryan Lewis
  • Innovation of the Year: DeStorm – See Me Standing ft. Alexandra Govere

 

Nachhaltige Verwirrung hat jedoch die Organisation der Veranstaltung hinterlassen. Improvisiert, chaotisch und albern – das sind noch die nettesten Presseurteile über das Konzept der YouTube Music Awards 2013. So hatten beispielsweise die Moderatoren Jason Schwartzman und Reggie Watts kein Skript mit ihrem Text. Hat die Qualität der Moderation nicht verbessert. Zudem hat es bei der Live-Übertragung immer wieder technische Probleme und Aussetzer gegeben. Von anfänglich 215000 Zuschauern sollen gegen Ende nur noch 180000 online gewesen sein. Alle Highlights der YTMA findet Ihr hier.

 

Wer am Montag im ZDF nicht das Verbrauchermagazin WISO anschauen konnte, für den gibt es die Beiträge der WISO-Redakteure Sven-Hendrik Hahn, Aysel Yildiz-Kaiser, Max Vogelmann und Mara Bergmann jetzt auch als YouTube-Videos. Im WISO-Tipp stellte Sven-Hendrik Hahn beispielsweise coole Sommergadgets für die Daheimgebliebenen vor:

 

 

Das eine oder andere Sommmergadget findet Ihr auch im Arktis-Store. Wer jedoch seinen Sommerurlaub nicht daheim im Garten als Grillmeister verbringen möchte und stattdessen lieber ins Ausland reist, der sollte sich vor Urlaubsantritt unbedingt über Roaming und mögliche Handy-Kosten informieren. Ab dem 1. Juli gibt es beim Telefonieren und beim mobilen Surfen einige neue Regelungen. WISO-Redakteurin Yildiz-Kaiser klärt in ihrem Bericht über Kostenfallen auf.

Außerdem sind bei YouTube die WISO-Beiträge über nützliche Reise-Apps, über gefährliche Pool-Pumpen und über Drohnen für den Privatgebrauch zu finden.

 

Ein Tag im Disneyland mit Google Glass

von horchposten am 24. Juni 2013 in Allgemein

So habt Ihr das Disneyland noch nie gesehen! Der amerikanische Blogger und YouTuber Joe Miragliotta hat mit Google Glass einen Ausflug in den Freizeitpark gemacht – und dabei ist ein netter Film entstanden. Seine Meinung:

„There is no better way to experience Disneyland than Through Glass.“

Miragliottas zeigt in seinem YouTube-Video, wie praktisch Google Glass bei so einem Ausflug sein kann. Gerade bei Achterbahnfahrten und anderen Fahrgeschäften sind Videokameras ja normalerweise verboten, doch mit seiner Google Brille konnte Joe Miragliotta im Disneyland problemlos filmen. Dabei wirkt die Perspektive mit Google Glass auch deutlich natürlicher, als mit einer Videokamera – und die Filmqualität ist auch recht ordentlich. Überrascht hat uns die Akkuleistung. Laut Miragliotta soll der Akku ganze vier Stunden gehalten haben – da haben einige Google Kritiker mit deutlich schlechteren Werten gerechnet.

 

 

Joe Miragliotta ist ist der Mann hinter JoesDaily.com – laut vollmundiger Eigenwerbung: „The best men’s lifestyle blog“. Nun ja. Die Musik in dem Video ist ein Remix von Aylen, das Original findet Ihr u.a. als ZeddVideo bei YouTube .

 

Musikunterricht ist wieder beliebt – dank des Internets. Unabhängig vom klassischen Musikunterricht können Anfänger durch Online-Kurse und Video-Tutorials inzwischen viele Instrumente erlernen. Besonders beliebt sind kostenlose YouTube-Videos. In vielen dieser Tutorials bekommt man praktische Erklärungen, jeder Handgriff wird einem genau gezeigt. Selbst in Musiker-Foren werden solche Videos empfohlen – und so mancher Musiker hat bei YouTube auch eigene Schulungs-Videos hochgeladen. Doch mit dieser Art von Online-Musikunterricht könnte bald Schluss sein.

Wer in den letzten Jahren bei YouTube nach „Piano Lessons“ gesucht hat, der ist bestimmt auch auf Videos von Mark de Heide gestoßen. Der Niederländer hat sich als Online-Klavierlehrer einen Namen gemacht – und konnte sogar von seinen Tutorials ganz gut leben. Mit seinem Channel zählte er zu den erfolgreichsten niederländischen YouTube-Partnern, erwirtschaftete recht ordentliche Werbeeinnahmen und gründete daher vor einiger Zeit das Unternehmen „PGN Piano“.

Doch jetzt wurden etwa 300 Videos wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen beanstandet – und Mark de Heide von YouTube zur Löschung aufgefordert. Bei geklauter Musik und illegalen Konzertmitschnitten ist das verständlich – aber bei Klavierunterricht? Tatsächlich wurden die beanstandeten Videos nicht als Klavierkurse, sondern als Cover-Versionen eingestuft! Laut einer Heise-Meldung soll Mark de Heide sogar zur Löschung von Grundlagen-Videos aufgefordert worden sein – darunter waren wohl auch Videos über Akkorde, Tonarten und Tonleitern.

Wenn jetzt selbst Klavierunterricht bei YouTube als Urheberrechtsverletzung gewertet wird, dann werden wohl noch viele Videos aus dem Internet verschwinden – und nicht nur bei YouTube. Hoffentlich bleiben die Schulungs-Apps im Apple-Store von solchen Aktionismus verschont – beispielsweise die Gratis-App für ION Piano Apprentice. Das portable Keyboard für das iPad ist ein tolles System, um ohne Musiklehrer und ohne YouTube-Videos das Klavierspielen zu lernen.

YouTube hat sich mit der Löschaktion jedenfalls keinen Gefallen getan, denn wütende Musikfans empfehlen Mark de Heide und anderen Musiklehrern bereits Vimeo als Alternative.

 

 

Neue YouTube-App für iOS 6 im App-Store

von horchposten am 25. September 2012 in Allgemein,iPad,iPhone

Bislang war die aktuelle YouTube-App für iOS 6 nur im US-Store zu finden, doch jetzt ist die Video-App auch in Deutschland für den App-Store freigegeben. Das wurde auch Zeit, denn iOS 6 wurde bisher mehr als 100 Millionen Mal heruntergeladen.

Laut Google kann die neue YouTube-Appj auf alle verfügbaren Videos zugreifen. Das war in der Vergangenheit wohl nicht der Fall, doch jetzt sollt Ihr bei YouTube „zehntausende Videos“ zusätzlich zur Auswahl haben.

Die neue App hat ein moderneres Interface, gut strukturierte Menüs und alle wichtigen YouTube-Funktionen. Ihr habt problemlos Zugriff auf Playlist, Favoriten und die verschiedenen Kanäle. Wenn Ihr eingeloggt seid, werden auch die abonnierten Kanäle angezeigt. Google hat die Suche überarbeitet und die Bedienung mit Autovervollständigen und Spracherkennung vereinfacht. Das Anzeigen von Werbung vor den Videos könnt Ihr deaktiviert.

Allerdings ist die YouTube-App zur Zeit noch nicht für den 4 Zoll Retina-Display des neuen iPhone 5 optimiert und unterstützt deshalb nicht das 16:9 Format – Ihr bekommt daher am oberen und unteren Display-Rand schwarze Balken zu sehen. Und auch die Besitzer von iPads müssen noch auf eine eigene Version warten – aber laut Google soll zumindest die iPad-App schon demnächst erscheinen.

Bei der Präsentation der iOS-App hat Andrey Doronichev gesagt: „You’ve already shown us you love YouTube on mobile – to the tune of 1 billion mobile views a day – so we can’t wait to see what you think about this new experience.“ Die neue iOS-App steht für iPhone und iPod touch zum kostenlosen Download im App-Store bereit. Alternativ könntet Ihr YouTube auch noch über die mobile Website aufrufen.

b ( 1 )

Seite 1 von 212