Statista

Für ComScore hat Andrew Lipsman untersucht, wieviele amerikanische iPhone-Besitzer innerhalb der nächsten 6 Monate den Erwerb eines neuen iPhones planen:

„35% of all existing iPhone owners indicate they are likely to upgrade their device in the next six months.“

Mit Blick auf die verschiedenen iPhone-Generationen zeigt sich, dass insbesondere die Nutzer von iPhone 3G/3GS und iPhone 4/4S den Kauf eines neuen iPhone beabsichtigen. Gute Aussichten für Apple und das iPhone 6. Dagegen zeigen die Nutzer des iPhone 5C den geringsten Wechselwillen. Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass ein farbiges Gehäuse die Amerikaner derart begeistern kann?

Infographic: The Next iPhone Will Have Big Upgrade Potential | Statista

Bildnachweis: Die Infografik über geplante iPhone Upgrades wurde auf Basis von ComScore-Daten von Niall McCarthy für die Statista Inc. und das amerikanische Wall Street Journal erstellt. Die Infografik wurde von McCarthy unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht. Weitere Infografiken zu Apple und zu anderen Themen finden Sie bei Statista.

 

App-Nutzung hat sich 2013 verdoppelt

von horchposten am 15. Januar 2014 in Allgemein,iPad,iPhone

Wetweit ist die App-Nutzung im vergangen Jahr um 115 Prozent gestiegen, dass haben die US-Marktforscher von Flurry in ihrem Blog bekannt gegeben. Amerikanische und asiatische Messaging-Apps und Sharing-Apps waren für dieses Wachstum verantwortlich, insbesondere WhatsApp, WeChat, KakaoTalk, LINE, SnapChat – und natürlich der Facebook Messenger.

Die gestiegenen Nutzungszahlen bei Messaging-Apps und Sharing-Apps haben selbst Flurry CEO Simon Khalaf überrascht. Das Nutzerverhalten verdeutlicht für Khalaf allerdings auch, warum Facebook so viel für SnapChat geboten hat und bei Instagram Direktnachrichten einführte.

Großen Anteil an der zunehmenden App-Nutzung haben unserer Meinung jedoch auch die Zubehör-Hersteller. Immer mehr dieser Geräte werden ja über eine Smartphone-App oder Tablet-App gesteuert. Insbesondere bei den Spielen und im Bereich Sport, Gesundheit und Fitness darf man in diesem Jahr mit weiterem App-Zubehör rechnen – beispielsweise einem Handgelenk-Blutdruckmessgerät. Die zugehörige App gibt es kostenlos im Apple App Store, das Messgerät selbst kostet 39,95 Euro.

App Nutzung im Jahr 2013

Die obigen Zahlen gelten natürlich nur für alle von Flurry getrackten Apps – allerdings gilt Flurry Analytics unter den Entwicklern als das Google Analytics für Apps. Das Analytics-Tool unterstützt alle relevanten mobilen Betriebssysteme und analysiert auf 1,3 Milliarden Mobile Devices das Nutzerverhalten bei über 400.000 Apps.

 

Bildnachweis: Die Infografik über die App-Nutzung im Jahr 2013 wurde von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht.

Mehr Infografiken zu Apps und App-Stores, sowie Statistiken und Studien zu vielen weiteren Themen, sind bei Statista  zu finden.

Die Marke Apple ist wertvoller als Google oder Coca-Cola

von horchposten am 30. September 2013 in Allgemein

Vom iPhone 5s und iPhone 5c hat Apple innerhalb weniger Tage 9 Millionen Geräte abgesetzt – und jetzt wirken sich diese Verkaufserfolge auch auf Apples Markenwert aus. So sieht es zumindest die Consulting-Firma Interbrand, die in ihrer jährlichen Studie Best Global Brands erstmals Apple als wertvollste Marke der Welt einstuft. Interbrands CEO Jez Frampton kommentiert den Erfolg der Marke Apple so:

„Every so often, a company changes our lives — not just with its products, but with its ethos. This is why, following Coca-Cola’s 13-year run at the top of Best Global Brands, Apple now ranks #1. Tim Cook has assembled a solid leadership team and has kept Steve Jobs’ vision intact – a vision that has allowed Apple to deliver on its promise of innovation time and time again.“

Ist da jemand etwa ein Fan von Steve Jobs? Für Framptons Lobgesang gibt es jedoch gute Gründe. Interbrand beziffert den Wert der Marke Apple auf 98,3 Milliarden US-Dollar – im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Wertsteigerung von 28 Prozent! Da konnte nur Google den Anschluss halten – die Marke Coca Cola ist dagegen auf den dritten Platz abgerutscht.

Marken Statistik: Markenwert der zehn wertvollsten Marken weltweit

 

Bildnachweis: Die Infografik über den Markenwert der zehn wertvollsten Marken wurde von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht.

Mehr Infografiken über Apple, Google und andere Marken, sowie Statistiken und Studien zu vielen weiteren Themen, sind über die deutsche Website und die amerikanische Website der Statista GmbH zu finden.

 

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Wie hat der Wechsel von iOS 6 zu iOS 7 geklappt?

von horchposten am 21. September 2013 in Allgemein,iPad,iPhone

Wenn Apple eine Sache wirklich gut im Griff hat, dann sind es seine Systemupdates. Seit dem 18. September steht iOS 7 zum Download bereit – und der Andrang auf die neueste iOS-Version war offenbar riesig! Zeitweise gingen die Download-Server sogar in die Knie. Doch innerhalb von drei Tagen lief iOS 7 bereits auf über 40 Prozent aller iOS-Geräte. Tendenz stark steigend.

Wir gehen davon aus, dass am Ende knapp 90 Prozent aller aktiv genutzten iOS-Geräte mit dem neuen Betriebssystem laufen werden. Das wäre für App-Entwickler natürlich klasse, denn gerade die Fragmentierung eines Betriebssystems macht die App-Entwicklung so aufwändig und teurer. Für Google ist zum Beispiel die Verbreitung veralteter Android-Versionen inzwischen ein echtes Problem – bei Apple kennt man dagegen solche Probleme gar nicht. Das ist nicht nur ein Vorteil für App-Entwickler und Hersteller von App-Zubehör, sondern auch für alle Apple-Kunden.

 

Apple-Infografik: Verteilung der iOS Versionen

Apple-Infografik: Verteilung der iOS Versionen

 

Die meisten Nutzer von iOS-Geräten sind angetan vom neuen System. Es gibt jedoch einige Apple-Kunden, die sich nach einem sogenannten Downgrade erkundigt haben – doch nach der Installation von iOS 7 ist es nicht mehr möglich, dass man zu einem veralteten System zurück wechselt. Apple hat eindeutig erklärt: Ein Downgrade ist nicht mehr möglich!

 

Bildnachweis: Die Infografik über die Verteilung der iOS-Versionen wurde von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht.

Mehr Infografiken zu Apple und iOS, sowie Statistiken und Studien zu vielen weiteren Themen, sind über die deutsche Website und die amerikanische Website der Statista GmbH zu finden.

Mit der Statistik ist das so eine Sache. Glaubt man der Presse, dann scheint Deutschland auch bei der Nutzung mobiler Kommunikatiosmittel mal wieder Weltspitze zu sein. Denn Eindruck muss man bei der Berichterstattung über eine BITKOM-Studie haben, wonach 90 Prozent der über 14-jährigen Deutschen ein Mobiltelefon besitzen. Das sind etwa 2 Millionen mehr Handynutzer, als vor 2 Jahren. Doch der erste Eindruck ändern sich rasch, sobald man die Zahlen genauer betrachtet.

BITKOM: 90 Prozent aller über 14-Jährigen haben ein Mobiltelefon

BITKOM: 90 Prozent aller über 14-Jährigen haben ein Mobiltelefon

 

Ein modernes Smartphone besitzen tatsächlich nur 40 Prozent der über 14-Jährigen! Der Rest der Deutschen nutzt noch immer die alten Handys – ohne mobiles Internet und ohne Apps. Nach Weltspitze klingt das wahrlich nicht mehr.

Diese Zahl bestätigt leider auch die Google Mobile Planet Studie, in deren Rahmen in 48 Ländern eine vergleichbare Umfrage durchgeführt wurde. Laut Google sind die Deutschen bei der Verbreitung von Smartphones bestenfalls Mittelmaß. In arabischen, asiatischen oder skandinavischen Ländern sind Smartphones dagegen viel verbreiteter. Entsprechend liegt Deutschland im Ländervergleich nur auf Platz 27.

Einziger Trost für uns deutsche Händler: Auch die Heimat von Apple, Amazon und Google gehört bei der Smartphone-Verbreitung nicht zu den Spitzenreitern. Dagegen haben in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Südkorea, in Saudi Arabien und in Singapur schon 70 Prozent ein Smartphone.

 

Google: Smartphone-Verbreitung in Deutschland

Google: Smartphone-Verbreitung in Deutschland

In Zukunft wird der Smartphone-Anteil in Deutschland natürlich weiter ansteigen – was für uns Zubehör-Händler erfreulich ist. Laut Schätzung des European Information Technology Observatory (EITO) werden Smartphones in diesem Jahr über 80 Prozent aller verkauften Handys ausmachen – und Apple wird mit dem iPhone 5C und iPhone 5S noch einen gehörigen Anteil an den Veräufen haben.

 

Bildnachweis: Die obere Infografik stammt von BITKOM und wird im Pressebereich des  Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien zum Download angeboten. Die untere Infografik stammt von Statista und wurde unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht.

 

Apple feiert 5 Jahre App-Store

von horchposten am 10. Juli 2013 in Allgemein

Arktis und alle Apple-Fans gratulieren zu 5 Jahren App-Store! Mit diesem Online-Store hat Apple tatsächlich den bisher erfolgreichsten Software-Marktplatz entwickelt. Laut Apple-Konzern sind derzeit 900.000 Apps im Store verfügbar, dass wurde im Juni 2013 auf der World Wide Developers Converence (WWDC) bekannt gegeben. Dabei hätte es diese Erfolgsgeschichte fast nicht gegeben, den Apple-Gründer Steve Jobs hielt überhaupt nichts von so einem Online-Store. Erst nach langer Überzeugungsarbeit lenkte Jobs schließlich ein und am 10. Juli 2008 ging der App-Store endlich online.

HAPPY BIRTHDAY APP-STORE!

 

5 Jahre App Store

 

Bildnachweis: Die Infografik zu 5 Jahre App-Store wurde von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht.

Mehr Infografiken zu Apple und Apps, sowie Statistiken und Studien zu vielen weiteren Themen, sind über die deutsche Website und die amerikanische Website der Statista GmbH zu finden.

 

Gerade hat Apple einen ersten Blick auf iOS 7 gewährt, schon gibt es für App-Entwickler auch einige interessante Zahlen über die Verbreitung der alten iOS-Versionen: 94% der iOS-Nutzer haben auf ihren Geräten iOS 6 installiert, nur 5% verwenden noch iOS 5. Letzteres sind wohl solche iPhones, iPads und iPods, die leider von iOS 6 nicht mehr unterstützt werden. Interessant ist aber, dass nicht nur Apple, sondern auch Google einige Zahlen zur Verbreitung von Android veröffentlicht hat.

 

Apple-Statistik zur Verbreitung von iOS-Versionen

Verbreitung unterschiedlicher iOS-Versionen

 

Google hat ebenfalls für App-Entwickler die Verbreitung der verschiedenen Android-Versionen ermittelt – allerdings zeigt sich da ein ganz anderes Bild. Bei Google hat die letzte Android-Version Jelly Bean nur eine Verbreitung von 33%, dessen Vorgänger ist noch immer auf 25,6% aller Geräte installiert. Demnach laufen im Mai 2013 auf 41,4% aller Android-Gerät noch Versionen, die völlig veraltet sind.

Von den Geräte-Herstellern wurden offensichtlich zahlreiche Smartphones und Tablets verkauft, für die sie jetzt keine System-Updates bereitstellen. Tatsächlich beschweren sich im Internet immer mehr Kunden, dass ihre Android-Geräte vom jeweiligen Hersteller keinen Support erhalten. Ein Problem, das man mit iPhone und iPad nicht hat.

 

Infografik von Statista: Verbreitung von Android Ice Cream Sandwich und Jelly Bean

 

Apple und Google haben ihre Daten von Mai auf Juni zur genau gleichen Zeit ermittelt. Das macht besonders deutlich, wie unterschiedlich iOS und Android die Verbreitung der verschiedenen Versionen ist. Für App-Entwickler sind diese vielen Smartphones und Tablets mit den unterschiedlichsten Android-Versionen ein echtes Problem. Diese Fragmentierung macht die App-Entwicklung deutlich aufwändiger und teurer. Google ist sich der Situation durchaus bewusst, aber bisher hat keine Maßnahmen geholfen, um die weitere Android-Fragmentierung aufzuhalten.

 

Bildnachweis: Die Infografik über Android-Geräte mit Ice Cream Sandwich und Jelly Bean wurden von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht.

Mehr Infografiken zu Android und iOS, sowie Statistiken und Studien zu vielen weiteren Themen, sind über die deutsche Website und die amerikanische Website der Statista GmbH zu finden.

 

UPDATE: Wir hatten am Wochenende kleine Probleme mit WordPress. Der vollständige Beitrag über E-Books ist jetzt Online.

Die Frankfurter Buchmesse endet 2012 mit einer guten Nachricht: In Deutschland scheint der elektronische Buchmarkt endlich die dringend benötigte Aufmerksamkeit unserer Verlage zu bekommen. Bisher sind E-Books für deutsche Verlage eher ein Nischenprodukt gewesen – und nicht mal die Hälfte der aktuellen Print-Ausgaben ist auch digital verfügbar. Das sieht in den USA ganz anders aus, doch laut Media Control wachsen jetzt auch bei uns die E-Book-Umsätze rasant. Und die hervorragenden Absatzprognosen für E-Books und E-Reader wurden auch von den Verlagen bemerkt.

Infografik von Statista: Absatzprognose für E-Books und E-Reader in Deutschland

Was die obige Infografik von Statista nicht zeigt: Nicht nur die Preise für E-Books, auch die Preise für E-Reader sinken. Für Media Control sind daher die günstigen E-Book-Reader ein wichtiger Faktor für den Erfolg von E-Books. Doch auch den iPad – und den neuen iPad mini – darf man als Lesegeräte nicht unberücksichtigt lassen.

Zwar sind viele Journalisten der Meinung, dass E-Reader eine Zukunft neben iPads haben, doch auf der Frankfurter Buchmesse konnte man bereits die nächste Stufe der digitalen Umwälzung erleben: „Multimediale Bücher“. Der Carlsen-Verlag hat beispielsweise für Kinder und Jugendliche interaktive und multimediale Bücher für die iOS-Geräte von Apple entwickelt. Auf den schlichten E-Readern von Thalia und Weltbild werden diese Bücher wohl nie veröffentlicht werden.

Auf der Frankfurter Buchmesse scheinen die meisten Aussteller die E-Reader und iPads nicht mehr als Bedrohung, sondern als echte Chance zu sehen. Selbst der Börsenverein des Deutschen Buchhandels will im Internet eine Bibliothek aufbauen und dort 1000 E-Books zum Ausleihen zur Verfügung stellen.

Auch wenn sich der elektronische Buchmarkt in Deutschland endlich positiv entwickelt, nach einer Prognose der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC scheinen hohe Wachstumsraten in vielen Weltregionen noch in ferner Zukunft zu liegen.

Infografik von Statista: Wieviel wird weltweit für E-Books ausgegeben?

Dagegen gehört in Amerika den E-Books nicht nur die Zukunft, sondern bereits die Gegenwart. Und es waren Steve Jobs und Jeff Bezos, die auf ganz eigenen Wegen den Wandel voran getrieben haben. So betätigt sich Amazon auch als Verlag und lockt neue Leser mit extra geschriebenen Fortsetzungsromanen. Für 1,99 Dollar bekommt man täglich eine neue Lieferungen an Lesestoff – und wird so an den Kindle gebunden. Apple setzt auch auf Romanexperimente, so können die Leser von  „The Silent History“ den weiteren Verlauf der Handlung mitbestimmen.

Für Nordamerika prognostizieren die Analysten von PwC für dieses Jahr einen E-Book-Umsatz von 4,3 Milliarden US-Dollar, in ganz Westeuropa sollen es dagegen nur 574 Millionen sein. Doch auch in Europa wird der elektronische Buchmarkt weiter wachsen: Neue E-Reader und Tablet-Computer werden veröffentlicht, immer mehr Autoren werden Amazon und Apple zum Selbstverlag nutzen und die E-Books werden vielfätiger und interaktiver werden.

(Bildnachweis: Die Infografiken über die Absatzprognose für E-Books und E-Reader und die Prognose über E-Book-Ausgaben wurden von Felix Richter und Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative Commons-Lizenz CC BY-ND 3.0 veröffentlicht.

Mehr Infografiken zu Medien, Verlagswesen und Buchhandel, sowie Statistiken und Studien zu vielen weiteren Themen, sind über die deutsche Website und die amerikanische Website der Statista GmbH zu finden.)

Facebook hat 1 Milliarde Nutzer pro Monat

von horchposten am 5. Oktober 2012 in Allgemein

Unglaublich: Nur acht Jahre nach seiner Gründung hat Facebook eine Milliarde aktive Nutzer pro Monat. Am Donnerstag hat CEO Mark Zuckerberg die Rekordzahl höchst persönlich verkündet – und in seiner Timeline mit einem Video gefeiert. Und ganz nebenbei hat der US-Konzern auch verraten, dass die Milliarde bereits im September erreicht wurde. Die beeindruckende Entwicklung der letzten Jahre wird durch eine Infografik von Statista gut illustriert.

1 Milliarde Facebook Nutzer in aller Welt

In einer Meldung für den Facebook-Newsroom schrieb Zuckerberg allerdings auch folgendes: „I am committed to working every day to make Facebook better for you, and hopefully together one day we will be able to connect the rest of the world too.“

Facebook gibt es für mehr als 70 Sprachen und bereits jetzt ist – rein rechnerisch – jeder siebte Mensch im sozialen Netzwerk. Mit wem will Mark Zuckerberg uns also noch vernetzen? Zwar wären da noch etwa 1,3 Milliarden Chinesen, doch solange es Facebook offiziell noch nicht in China gibt, wächst das Soziale Netzwerk wohl vor allem in den Entwicklungsländern. In Brasilien, Indien, Indonesien und Mexiko gab es zuletzt den größten Zuwachs an Facebook-Nutzern. Doch was ist mit Deutschland?

Eine weitere Infografik von Statista zeigt die Anzahl der deutschen Nutzer für die 10 größten Netzwerke im August 2012. An der Spitze liegt eindeutig Facebook mit fast 40 Millionen Nutzern. Im Vergleich zum Jahr 2011 sind das mehr als 2 Millionen neue Facebook-Nutzer. Und auch Google+ hat Nutzer hinzu gewonnen – und inzwischen sogar Twitter überholt.

Und die deutschen Netzwerke? Vor einem Jahr hieß es noch, dass bei dieser rasanten Entwicklung unsere deutschen Netzwerke einfach „aufgefressen“ werden – doch zumindest „XING“, „Stayfriends“ und „Wer kennt wen“ halten sich weiter hartnäckig gegen die amerikanische Konkurrenz.

Auf den ersten Blick scheint auch noch ein großes VZ-Netzwerk in der Top 10 vertreten zu sein, doch hier wurden die 1,22 Millionen Nutzer von MeinVZ, 0,59 Millionen von StudiVZ und 1,21 Millionen von SchülerVZ schlicht zusammen gerechnet. Da hat inzwischen selbst das russischsprachige „Odnoklassniki“ mehr Nutzer in Deutschland, als eins der alten VZ-Netzwerke.

39 Millionen Facebook Nutzer in Deutschland

Bildnachweis: Die Infografiken über Anzahl der Facebook-Nutzer und Soziale Netzwerke in Deutschland wurden von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative Commons-Lizenz CC BY-ND 3.0 veröffentlicht. Die Nutzerzahlen für Soziale Netzwerke in Deutschland basieren auf Daten von comScore. Diese Zahlen können sich aufgrund unterschiedlicher Berechnungsmethoden von den Nutzerzahlen bei Nielsen oder AGOF unterscheiden.

Mehr Statistiken und Infografiken zu unterschiedlichsten Themen findet Ihr auf der deutschen Website und der amerikanischen Website der Statista GmbH.

Die Investmentbank Piper Jaffray hat einen Blick auf die Absatzzahlen der iPhones geworfen und eine Prognose für das iPhone 5 gewagt. Nach Berechnung der Investmentbank wird Apple in den ersten drei Tagen nach dem Verkaufsstart 6 bis 10 Millionen iPhone 5 absetzen. Der Analyst Gene Munster erklärte, dass Piper Jaffray bis zum Jahresende – mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent – den Verkauf von 49 Millionen iPhone 5 erwartet. Da freut sich der Zubehör-Handel. 😉 Grundlage für die Prognose von Piper Jaffray ist die große iPhone 5 Nachfrage. Apple hat erklärt, dass in den ersten 24 Stunden nach der Präsentation bereits 2 Millionen Vorbestellungen für das iPhone 5 eingegangen sind. Beim iPhone 4S war es dagegen nur die Hälfte.

Einige Zeit zuvor hatten schon Analysten von JP Morgan prognostiziert, dass Apples iPhone 5 nicht nur eine merkliche Auswirkung auf den weltweiten Halbleiter-Absatz haben wird, sondern sogar auf das Bruttosozialprodukt der USA.

Erste Verkaufszahlen des iPhone 5

Bildnachweis: Nach Angaben von Piper Jaffray wurde die Infografik über den iPhone-Hype von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative Commons-Lizenz CC BY-ND 3.0 veröffentlicht. Mehr Statistiken und Infografiken findet Ihr auf der deutschen Website und der amerikanischen Website der Statista GmbH.

Investmentbank Piper Jaffray

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