Scan2Light

Ja ist denn heut schon Weihnachten? Sieht fast so aus! Unser Arktis Lageranbau steht kurz vor der Inbetriebnahme, daher testen wir heute unser Scan2Light Kommissionierungssystem. Schon in wenigen Tagen werden hier überall neue Arktis Produkte eingelagert. Wenn alle Lagerplatz-Lämpchen an den neuen Regalen gleichzeitig in den unterschiedlichsten RGB Farben leuchten, hat das schon etwas Besinnliches, oder?

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Seit letzten Freitag kann man das iPhone 7 offiziell bei Apple vorbestellen und erwartungsgemäß startete quasi zeitgleich der Ansturm bei arktis.de auf unsere iPhone 7 Schutzhüllen und das passende Zubehör. Am heutigen Montag zeigt sich einmal wieder, dass unsere ausgeklügelte Lager-Logistik perfekt wie ein Uhrwerk funktioniert und wir daher dem Ansturm locker gerecht werden können ganz ohne Stress und Chaos. Im Durchschnitt alle 10 Sekunden verlässt heute ein Arktis Paket unser Warenlager im münsterländischen Rosendahl-Osterwick! Aktuell arbeiten wir im 3 Schichtbetrieb. Ein dickes Dankeschön möchten wir heute daher an unsere Logistikpartner PIXI (Warenwirtschaft) und IX-Tech (Scan2Light Lagertechnik) senden, die dies ermöglicht haben. Super! Viel mehr geht einfach nicht.

arktislogistik

Vielleicht habt Ihr Euch schon einmal gefragt, wie es im Lager eines Apple Versandhändler zugeht und wie wir es immer wieder schaffen Euch so fix Eure Bestellungen zuzusenden? Lagerware wird ja bekanntlich bei einer arktis.de Bestellung bis 18.00 Uhr noch am selben Werktag per DHL verschickt. In diesem Blog Beitrag möchte ich Euch daher einmal anhand von Fotos direkt aus dem Arktis Lager erklären, wie eigentlich genau eine chaotische Lagerhaltung funktioniert und warum fast alle namhaften Versandhändler wie selbst Amazon und Co. auf diese Art der Lagerung setzen. Letztlich funktioniert unser Arktis Lager nach dem gleichen Prinzip wie ein großes Amazon Lager, nur halt in viel viel kleiner. Genau das macht es aber gerade interessant für Euch, wenn Ihr Euch für moderne Lagertechnik interessiert. Im vergleichsweise kleinen Arktis Lager kann man nämlich die Prozesse der Lagerlogistik viel anschaulicher erklären. Ich nehme Euch also jetzt einfach mal mit ins Arktis Lager und erkläre Euch Schritt für Schritt, wie unser chaotisches Lager bei arktis.de exakt funktioniert… und warum es gar nicht so chaotisch ist, wie es vielleicht auf den ersten Blick aussieht.

Das arktis.de Versandlager in Rosendahl-Osterwick

Das arktis.de Versandlager in Rosendahl-Osterwick

 

Du kommst hier nicht rein – Kein Artikel ohne Strichcode!

Grundvoraussetzung für ein chaotisches Lager sind Artikel, die klar identifizierbar und damit unterscheidbar sind. Jeder Artikel im Arktis Lager trägt daher einen sogenannten Barcode (Strichcode), in der Regel einen sogenannten, international gültigen EAN 13 Barcode, der meistens direkt von den Herstellern des Produkts direkt auf die Produktverpackung aufgedruckt wird. Fehlt einmal dieser Strichcode auf einem Produkt, vergeben wir im Arktis Lager unseren eigenen Barcode für das entsprechende Produkt. Wichtig ist hier natürlich die eindeutige Identifizierung des richtigen Artikels, wird von unserem Lagerpersonal beim Einlagern der Ware und fehlendem EAN-Barcode ein falscher eigener Barcode generiert, wird der Artikel natürlich falsch eingelagert. Entsprechend geschultes Personal nimmt daher bei uns im Arktis Lager diese Artikelidentifizierung vor, wenn einmal Barcodes fehlen (was aber nur auf ca. 5% aller gelieferten Produkte zutrifft). Generell gilt also bei einer chaotischen Lagerung: Kein Produkt kommt ohne Strichcode ins Lager!

Jeder Artikel im Arktis Lager hat einen Strichcode

Jeder Artikel im Arktis Lager hat einen Strichcode – In der Regel ein EAN 13 Barcode

 

Der Lagerplatz, das unbekannte Wesen

Früher hatte jedes Produkt einen festen Lagerplatz im Lager und oftmals wusste unser Lagerpersonal im Schlaf wo sich der Aquarium Bildschirmschoner oder aber unsere iPad Bodenständer befinden. Problem: Mit dem festen Lagerplatz wird auch eine entsprechende Lagerplatzgröße fest vergeben. Läuft ein Produkt gut, liegen viele Stückzahlen im Lager und ein möglichst großer Lagerort wird benötigt. Läuft der Artikel (z.B. ein Saisonartikel wie unser USB Tannenbaum) dann plötzlich nicht mehr so gut, wird der kostbare Lagerort verschwendet für noch wenige Restposten des Artikels. Der Lagerplatz ist fest mit dem Artikel verbunden, wertvoller Lagerplatz bleibt damit ungenutzt. Bei einer chaotischen Lagerhaltung gibt es keine Artikel mehr mit festen Lagerplätzen, alles ist in „Bewegung“ und ankommende Ware wird einfach auf den Platz gepackt, wo gerade noch Luft ist. Es kann also sein, dass ein Produkt nicht nur an einem Ort liegt, sondern durchaus an ganz vielen Stellen gleichzeitig, quer verteilt im Arktis Lager. Man packt also Ware einfach dorthin wo Platz ist. Damit die EDV diese Artikel jederzeit wiederfindet und entsprechende bei einer Bestellung zuordnen kann wird jeder Artikel, der ins Lager eingelagert wird abgescannt mit dem entsprechenden Lagerplatzort. Jeder Lagerort trägt daher ebenfalls einen Strichcode. Wenn wir einen Artikel ins Lager einlagern, suchen wir einfach einen freien Platz, scannen mit einem Handscanner den Barcode des Produkts ab, geben die einzulagernde Stückzahl auf ein und scannen danach nochmal den entsprechenden Lagerort ab. Damit ist das Produkt mit dem Lagerort „verheiratet“ und die EDV weiss in diesem Moment, auf Lagerort XY liegen z.B. 15 neue Stück von Artikel 123456. Nur das System weiss also, wo was in welchen Stückzahlen liegt und das ist auch gut so. Früher wurde schnell schon mal zum falschen Produkt gegriffen, wenn diese sich äußerlich ähnelten und die Lagerorte dem Lagerpersonal vermeintlich bekannt waren. So ging dann schon mal ein Aquarium Bildschirmschon für den PC als Apple Macintosh Version in den Versand. Das kann heute nicht mehr passieren. Selbst wenn man mal im Lager veresehentlich doch zum falschen Produkt greift, ein zusätzlicher Sicherheitsscan beim Versand macht dies unmöglich, aber dazu weiter unten mehr. Halten wir fest: Im Arktis Lager können gleiche Produkte an verschiedenen Stellen gleichzeitig liegen, Ware wird einfach dahin gepackt wo Platz ist. Das ganze Arktis Lager ist also quasi ständig in Bewegung und überall ändert sich laufend die Lagerplatzbestückung. Wir lagern so z.B. auch mal in Leerlaufphasen aktuelle Topseller von ganz hinten aus dem Lager in die vordersten Reihen, damit diese noch schneller gegriffen werden können.

Jeder Lagerplatz hat einen Barcode

Jeder Lagerplatz hat einen Barcode

Im chaotischen Lager hat jeder Lagerplatz ebenfalls einen Barcode

Was auf den ersten Blick chaotisch aussieht, hat System im arktis.de Lager.

Kleine Info am Rande: Große Versender wie Amazon z.B. organisieren Ihre Warenhäuser in einer gigantischen „H“-Form wobei im wagerechte Strich „-“ des „H“ die Topseller eingelagert werden und dann in die jeweiligen „H“ Gänge die anderen Artikel. Je weiter ein Artikel hinten in dieser „H“ Struktur untergegracht wird, desto schlechter läuft dieser in der Regel. Natürlich kann mal ein Topseller zum Lagerpenner werden und ein Mauerblümchen zum Star. Grob analysiert aber beim Einlagern nach der sogenannten ABC-Analyse ob es sich um ein aktuelles Topprodukt handelt, also ganz vorne liegen muss oder eher in hinteren Regalreihen.

 

Mit dem Navi am Einkaufswegen im Eiltempo durch´s Arktis Lager

Mit dieser technischen Innovation, liegen wir im arktis.de Lager sogar vor Amazon. Hier wird noch klassisch nach Picklisten und Lagerplatznummern komissioniert, bei uns läuft dies etwas anders, moderner ab:

Mehrfach Lagerplatzbelegung möglich dank Tablet am Einkaufswagen

Auf dem Tablet am Einkaufswagen erscheint ein aktuelles Produktfoto vom jeweils nächsten Artikel

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Weihnachtsglanz im Arktis Lager

von Rainer Wolf am 23. Dezember 2012 in Allgemein,Behind the Scenes

Wer braucht schon einen hell illuminierten Weihnachtsbaum, wenn er solche leuchtenden Lagerregale wie wir in unserem Arktis Warenlager hat?! 😉

Weihnachten im Arktis Lager, alle Regale leuchten grün :)

Weihnachten im Arktis Lager, alle Regale leuchten grün 🙂

Ich hab heute mal den aktuellen Wahnsinn in unserem Arktis Lager für Euch in ein paar Fotos festgehalten. Vor Weihnachten gehen hier aktuell bei uns im Rosendahler Arktis Versandlager bis zu 6000 Pakete raus, täglich.

Dringend!

Fertig gepackte Postwagen warten auf die Abholung im Arktis Lager in Rosendahl.
Fragt mich nicht, warum da im Winter eine eKlatsch liegt...

Fragt mich nicht, warum da im Winter eine eKlatsch liegt. Irmi, Du wirst es wissen. 😉

Arktis Karton an Karton auf unseren Rollbahnen.

Arktis Karton an Karton auf unseren Rollbahnen.

Ein typischer Weihnachts Warenkorb :)

Ein typischer Weihnachts Warenkorb 🙂

Wareineingang im Arktis Lager.

Oben im Wareneingang ist grad eine neue Lieferung aus den USA eingetroffen.

Weitere Fotos aus dem Arktis Lager gibt´s nach dem Break:
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Immer wieder einmal gerne führen wir andere interessierte Versandhändler durch unser modernes arktis.de Lager im münsterländischen Rosendahl. Schließlich arbeiten wir mit dem sehr innovativen Scan2Light Pick-by-Light-System von IX-Tech , bei dem unsere Kommissionierer ganz einfach blinkenden LED Lichtern folgen. Ein am Kommissionierwagen angebrachtes Tablet (leider kein iPad) zeigt dann einfach den zu kommissionierenden Artikel an. Einfacher und effektiver kann man kein Technik-Versandhandelslager betreiben und das interessiert natürlich Versender aller Branchen. Diesen Freitag haben sich gleich 4 Händler angekündigt, die unser arktis.de Lager live in Action erleben wollen. Zeit noch einmal alle Lichtsystem auf Funktionalität zu prüfen und „einmal durchzufegen“. Danke für den tollen Support an dieser Stelle an das ganze Scan2Light und PIXI Team, Ihr habt echt eine geniale Logistiklösung am Start, ohne Euch wären wir dem gigantischen iPhone 5 Zubehör Ansturm der letzten Wochen gar nicht gewachsen gewesen! So haben wir immerhin eine durchschnittliche Versandquote von 96% verschickter Pakete innerhalb 24 Stunden nach der Bestellung erreicht!

Ja ist denn schon wieder Weihnachten? Ja, aber bei uns blinkt´s immer im Lager!

Nicht nur zu Weihnachten! Bei arktis.de leuchten 365 Tage im Jahr die Lämpchen im Lager! 😉

Oh Tannenbaum....;-)

Oh Tannenbaum....;-)

Kennt Ihr schon unser kleines arktis.de Lagervideo? Dann schaut es Euch einfach mal an. Viel Spaß damit! 😉

Arktis Gewinnspiel: „Wo ist Tobi?“

von Rainer Wolf am 29. September 2011 in Allgemein,Behind the Scenes

Wir haben in unserem aktuellen Arktis Filmchen unseren Azubi Tobi versteckt. Findet Ihn und gewinnt einen von drei 100,- Euro Arktis Einkaufsgutscheinen. Schaut Euch dazu einfach unseren Film „Was passiert nach dem Klick?“ an und findet Azubi Tobi. Die Lösung (Minute + Sekunde) senden an gewinnspiel@arktis.de. Einsendeschluß ist der 1. Oktober 2011 12:00 Uhr. Los geht´s. Viel Glück!

Tja, wo hat sich Azubi Tobi in unserem Film versteckt?

Tja, wo hat sich Azubi Tobi in unserem Film versteckt?

Wie Ihr wisst, haben wir diesen Sommer umgestellt auf unsere brandneue, moderne Lagerlogistik. Wir setzen dabei auf die Warenwirtschaft PIXI der mad geniuses GmbH sowie das coole Scan2Light Lagersystem von iX-tech. Wenn Ihr mal sehen wollt, was nach Eurem Bestellklick bei uns im Lager alles passiert, dann schaut Euch doch mal unser neues Arktis Filmchen an. Viel Spaß! 😉

Ihr könnt auf arktis.de u.a. auch per DHL Express bestellen und habt so sicher Lagerware schon am nächsten Morgen auf dem Schreibtisch liegen. Damit wir ab sofort Eure Expresspakete noch schneller versenden können, haben wir unsere neuen Lagerwagen mit einer kultigen Retro-Hupe ausgestattet, die für freie Lagergänge sorgt und so Eure Expressendungen noch schneller ins DHL Expressauto bringt. In Kombination mit unserer neuen PIXI Warenwirtschaft und IX-Tech Scan2Light Technik haben wir somit modernste Lagerlogistik am Start! Ihr seht, wir geben alles… und unsere Leute lieben diese Hupe jetzt schon heiß und innig! 😉

Tröööööt! Unsere Leute lieben das Ding! ;-)

Tröööööt! Komisch, alle wollen jetzt die Express-Touren fahren! 😉

HighTech meets Retro ;-)

HighTech meets Retro 😉

Zeit für die Siegeszigarre, wir haben unsere Logistikumstellung endlich abgeschlossen, boah war das ein Kraftakt! Und sorry, wenn ich einmal „quasi“ zuviel im Video gebrabbelt hab, aber wir sind hier „quasi“ grad alle sowas von gar, ich sag es Euch! 😉

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