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Die ARD, das Quizduell und das Neuland

von horchposten am 13. Mai 2014 in Allgemein

Es war einer dieser Fernsehmomente, die später in jedem Jahresrückblick auftauchen werden: Die ARD wollte ein Neuland namens Internet betreten und aus der beliebten Quizduell-App eine Vorabendsendung machen – stattdessen produzierte sie ein echtes Quiz-Desaster.

Eigentlich sollten vier Kandidaten im Studio gegen die vielen App-Nutzer antreten, doch am Montag konnten sich diese Nutzer bei der Quizduell-App plötzlich nicht mehr einloggen. Laut Moderator Jörg Pilawa sollen 15.000 Server von Hackern gekapert worden sein. Ob das wohl stimmte? Tatsächlich wurde die aktualisierte und fernsehtaugliche Quizduell-App nur 187.000 Mal geladen. Für die ARD-Sendung sollen aber trotzdem tausende Server im Einsatz gewesen sein, die normalerweise weltweit für 16 Millionen Quizduell-Nutzer benötigt werden?! Klingt nicht sehr logisch.

Möglicherweise war die ARD auch einfach mit ihrer Technik überfordert, denn auch im Studio funktionierte nicht alles. Statt der Quizduell-Nutzer mussten plötzlich die Studiogäste als Gegner herhalten – und die beschwerten sich lautstark über defekte Abstimmungsgeräte. Auch die vier Quiz-Kandidaten monierten, dass ihre Antworten ja für das Studiopublikum auf Monitoren deutlich sichtbar waren. Eine echte Pannenshow die von Moderator Pilawa ungeahntes Improvisationstalent verlangte. Richtig peinlich wurde es für die ARD allerdings, als die vier Kandidaten nach ihren Lieblingsserien gefragt wurden. Pilawa war sichtlich irritiert, dass seine Kandidaten nur HBO-Serien nannten. Am Ende verabschiedete sich Jörg Pilawa mit den Worten: „Das war der Versuch, die App ins Fernsehen zu holen. Das ging komplett in die Hose.“

Quizduell

Die ARD scheitert am Quizduell.

Quizduell – Der Dauerrenner unter den Apps

von Michael am 24. Februar 2014 in Allgemein

Wer kennt die Application „Quizduell“ heutzutage noch nicht? Entweder man ist darauf gestoßen, weil dieses Game seit Monaten immer wieder unter den Top 3 der App-Charts steht oder weil man durch Bekannte darauf aufmerksam gemacht wurde. Die Nutzung ist ganz simpel, man erstellt sich ein Benutzerkonto und kann dann ein neues Spiel erstellen. Entweder man sucht nach beliebigen Spielern oder gibt gezielt den Nickname seines Freundes ein, um ihn herauszufordern. Verschiedene Kategorien wie „Sport & Freizeit, Draußen im Grünen, Musik & Hits“ etc. machen das Quizduell so vielseitig. Pro Kategorie tauchen immer 3 Fragen mit jeweils 4 Antwortmöglichkeiten auf – natürlich ist nur eine richtig. Wenn man an der Reihe ist, eine Kategorie auszuwählen, hat man übrigens die Qual der Wahl zwischen 3 Stück – so ist man gezwungen auch mal eine Auswahl zu machen, die einem nicht so passt 😉

Quizduell

Einer der beliebtesten Apps – Quizduell für iPhone & Android!

Wenn man das Spiel ernst nimmt, fordert es höchste Konzentration, denn wer möchte schon von seinen Freunden als Loser bezeichnet werden? Ob die Fragen durch Wissen oder Glück beantwortet werden – wichtig ist, dass man das Duell als Sieger beendet. 10 Sekunden werden pro Frage zum Nachdenken zur Verfügung gestellt. Nicht gerade sehr viel, um Schummlern die Chance zu geben, die Antwort zu googeln. Dieses Spiel macht nicht nur Spaß, sondern bildet auch.

Henrik Willstedt hatte die Idee für das Spiel, als er mit seinem Bruder Robert diskutierte. Zunächst waren die Einfälle der beiden für ein neues Spiel eher bescheiden. Henrik sagte daraufhin zu seinem Bruder „Ich werde nicht wieder ins Zimmer kommen, bis ich eine Idee für ein neues Spiel habe“. Einige Zeit später kam ihm dann „Quizduell“ in den Sinn und die Brüder aus Schweden begannen zusammen mit einem anderen Paar mit der Entwicklung. Seit Juni 2013 kann die Application im Appstore und im Playstore heruntergeladen werden.

Insgesamt hat die beliebte App bereits stolze 19 Millionen Nutzer, wovon Deutschland 7 Millionen ausmacht. Die Entwickler selbst sind übrigens selbst von dem Erfolg überrascht: „Wir haben gehofft, dass es erfolgreich wird, aber wir hatten keine Ahnung, wie groß es werden würde“.

Bereits im Februar 2013 haben wir darüber berichtet, dass Sony seine PlayStation 4 über eine App mit iPad und iPhone verbinden will. In Los Angeles hat Sony jetzt im Rahmen seiner E3-Pressekonferenz den Namen dieser iOS-App bekannt gegeben: Companion-App. Hmmm … wenn es bei der Bezeichnung bleiben sollte, dann ist eine Verwechslungsgefahr mit namensgleichen Apps vorprogrammiert.

 

Was können Apple-Nutzer mit Sonys Companion App machen?

Laut Sony wird diese Companion App den Videospielern weiterführende Spielinhalte bieten und so ein tieferes und komplexeres Spielerlebnis ermöglichen. Und was heißt das konkret für Apple Nutzer? Nun, mit der Companion App werden iPhone und iPad zum zweiten Konsolen-Bildschirm. Wird mit der PlayStation 4 beispielsweise ein Rollenspiel gezockt, dann kann man per App auf dem iPhone sein Inventar verwalten oder eine Dungeon-Karten auf sein iPad herunterladen. So behält man in jeder Schlacht die Übersicht – und kann notfalls auch seinen Rückzug planen.

Weitere Features von Sonys Companion App sind:

  • Zugriff auf das PlayStation Network (PSN)
  • Abrufen von Game-Guides, Maps usw.
  • Zugriff auf PS4 Gameplay-Videos und Gameplay-Streams anderer Videospieler
  • Teilen von PS4 Gameplay-Videos
  • Chatten mit Freuden
  • Zugriff auf den PlayStation-Store, um Spiele zu kaufen und direkt auf die PS4 herunterzuladen

Von diesen Features ist man allerdings schon im Februar ausgegangen. Da war die Erwartungshaltung der PlayStation-Fans und der Journalisten doch etwas größer, denn selbst bei der Chat-Funktion ist unklar, ob es sich wohl um Text-Chat, Voice-Chat oder Video-Chat handelt.

Mehrfach betonten die Sony-Sprecher auf der E3, dass die PS4 eine Konsole für Spieler sei. Diese Spieler hätten von Sony beispielsweise auch gerne erfahren, ob die Companion App den PlayStationPlus Nutzern einige Vorteile bringt. Auf der PS4 wird eine Mitgliedschaft bei PlayStationPlus für alle Online-Games und Multiplayer-Games zwingend erforderlich sein. Zur besseren Account-Verwaltung würde sich eine Mobile Companion App  geradezu anbieten.

Spieler hatten sich auch gewünscht, dass man mit der neuen App den Spielstand seines iOS-Games an sein PlayStation-Game übermitteln kann. Dann hätte man auf jedem Spielgerät zu jeder Zeit sein Spiel wieder aufnehmen können. Klingt utopisch? Nein. Tatsächlich hat Sony im Februar angekündigt, dass man „das Spielerlebnis auf allen Plattformen vereinheitlichen“ will. Davon war auf der E3 aber nichts mehr zu hören.

Sony ist in den letzten Monaten reichlich verspottet worden, weil das Unternehmen im Februar eine neue Konsole ankündigte, aber nur einen Controller zeigte. Jetzt scheint man mit weiteren Ankündigungen vorsichtiger geworden zu sein und bestätigt öffentlich nur noch, was man im Februar eh schon ausgeplaudert hat. Im Moment scheint Sony für die Companion App jedenfalls nicht viel mehr zu planen, als Micosoft mit Smart Glass für seine Xbox schon längst anbietet.

 

Wird es Spiele für die Companion App geben?

Auf den E3-Pressekonferenzen kündigte beispielsweise Ubisoft für sein neues Action-Rennspiel „The Crew“ an, dass die Spieler per Companion-App über einen zweiten Bildschirm mit dem Spiel interagieren können. Wie diese Interaktion genau aussehen soll, dass blieb offen. Ähnlich lauteten die Ankündigungen anderer Game-Publisher. Konkete iOS-Anwendungen für Sonys Companion App hat auf der E3 leider kein Pubisher auf einem iPhone oder iPad gezeigt.

 

Wann wird die Companion App erhältlich sein?

Ein genauer Releasetermin wird von Sony noch bekannt gegeben. Zum Launch der PS4 soll die Companion App jedoch kostenlos im iOS App Store zur Verfügung stehen. (Ob Sonys Companion App auch das neue iOS 7 unterstützen wird, ist noch unbekannt.)

 

Spielekonsolen haben den Apple-Händler Arktis bisher nicht wirklich interessiert. Bis gestern. Nach sieben Jahren hat Sony in New York seine neue PlayStation-Generation angekündigt – und dabei für eine echte Überraschung gesorgt: Mit einer PlayStation-App sollen iPad und iPhone mit der neuen PlayStation 4 (PS4) verbunden werden!

Warum will Sony seine PlayStation 4 mit Apple-Geräten verbinden?

Die PlayStation-App soll iPad und iPhone in einen Zusatzbildschirm verwandeln. In der Original-Pressemitteilung formuliert Sony es so:

„PS4 integrates second screens, including PS Vita, smartphones and tablets, to wrap gamers in their favorite content wherever they are.“

Mit dieser Second-Screen-Funktion kann beispielsweise bei einem PS4-Rollenspiel die Dungeon-Karte einfach auf dem iPhone angezeigt werden. Oder mat hat bei einem PS4-Shooter auf seinem Fernseher die Ego-Perspektive und zusäztlich auf dem iPad eine übersichtliche Vogel-Perspektive.

Im offiziellen PlayStation-Blog spricht man außerdem von „innovativen Features, die auf einem zweiten Bildschirm basieren“ und den Spielern in Zukunft „einzigartige Gameplay-Möglichkeiten“ eröffnen sollen. Bei schwierigen Videospielen könnte man beispielsweise einfach seine Freunde online zu Hilfe rufen. Diese sehen über die Second-Screen-Funktion dann das laufende Spiel, können sich hineinbeamen und einen lästigen Endgegner erledigen.

Noch ist offen, wieweit die Second-Screen-Unterstützung letztlich gehen wird. Fest steht aber schon, dass man mit dieser Second-Screen-Funktion beispielsweise das iPad für Game-TV nutzen kann! Mit der PS 4 können Spiele-Videos in Echtzeit über Streaming-Dienste veröffentlicht werden. Auf seiner Couch kann man sich dann auf dm iPad über „UStream“ einen solchen Spiele-Stream ansehen – einem anderen Spieler also live über die Schulter schauen. Das klingt wirklich spannend, denn dadurch verwandeln sich ein 3D-Shooter in einen Actionfilm oder ein Soccer-Game in eine eSports-Übertragung. Aus der Perspektive eines Fußballers ein Spiel zu verfolgen – das könnte in Deutschland dem eSport einen gehörigen Schub geben. 😉

Sind weitere App-Funktionen denkbar?

Bei Futurezone schreibt Benjamin Sterbenz, dass auf der Pressekonferenz die Japaner eine Zukunft aufgezeigt haben, in der sich „die Spielewelt nahtlos über die verschiedensten Geräte erstreckt“ und Sony „das Spielerlebnis auf allen Plattformen vereinheitlichen“ will. Dafür eignet sich die Second-Screen-Funktion natürlich hervorragend. Mit der PlayStation-App könnte Sony aber auch das iPad und das iPhone in Game-Controller verwandeln – vergleichbares gibt es ja bei Nintendo mit der Wii U.

Mit der PlayStation-App soll man zudem Zugriff auf Sony-Dienste bekommen. Das wird interessant, denn Sony hat seinen Videospielern nicht nur das PlayStation-Network zu bieten, sondern auch eine Cloud-Funktion. Mal schauen, welche Sony-Dienste für die Nutzer von iPad und iPhone geöffnet werden.

Bei GIGA beschreibt Sven Kaulfuss diese neue Sony-Stratgie als „Integration statt Ausgrenzung“ – und hält das für einen geschickten Schachzug, denn Sony würde so die hinzugekommene Konkurrenz einfach „umarmen“. Mal schauen, ob Apple sich diese Umarmung lange gefallen lässt.

Wann sollen die PlayStation 4 und die iOS-App erscheinen?

Um Microsoft und dessen neuer Xbox zuvorzukommen, wollte Sony erste Details der PlayStation 4 unbedingt schon jetzt vorstellen. Dafür hat man in Kauf genommen, dass viele Fragen unbeantwortet bleiben. So wurde weder das genaue Veröffentlichungsdatum verraten, noch wieviel PlayStation 4, das Zubehör und die iOS-App letztlich kosten werden. Weitere Details wird Sony wohl erst im Juni auf der E3 in Los Angeles und im August auf der Gamescom in Köln bekannt geben.

Fest steht jedoch, dass Sony die PlayStation 4 rechtzeitig vor Weihnachten in den Handel bringen wird  – und spätestens dann ist auch mit der PlayStation-App zu rechnen.

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ESC 2013: Cascada-App für iPhone und iPad

von horchposten am 17. Februar 2013 in Allgemein,iPad,iPhone

Nach dem Sieg beim ESC-Vorentscheid in Hannover hat Cascada jetzt richtig Stress. Natalie Horler, Manuel Reuter und Yann Peifer haben Interviews und Promoauftritte zu absolvieren – und geben natürlich auch noch Konzerte. Wollt ihr unseren Song für Malmö einmal live hören? Alle Termine und Tourdaten – vor und nach dem Eurovision Song Contest 2013 – könnt ihr über die kostenlose Cascada-App im Blick behalten. Zusätzlich bietet die App noch „News“, „Fotos“, „Music Clips“ und „exklusive Inhalte“. (Nun – exklusive Fotos von Cascada-Sängerin Natalie Horler sieht ja bestimmt jeder Cascada-Fan immer gerne. 😉 )

iTunes: iPad-App und iPhone-App von Cascada (Bildquelle: Cascada-Music.de)

iTunes: iPad-App und iPhone-App von Cascada (Bildquelle: Cascada-Music.de)

Die App ist zwar schon seit 2011 in Apples App-Store erhältlich, wurde aber vor der deutschen ESC-Vorentscheidung extra noch von Entwickler Sven Janning aktualisiert und für iPhone 5 optimiert. Die Cascada-App gibt es für iPhone und iPad, erfordert mindestens iOS 4.3 und steht bei iTunes zum kostenlosen Download bereit.

(Update: Natürlich ist die Cascada-App auch kompatibel mit dem iPod touch!)

Kinokarten mit Siri kaufen?

von horchposten am 6. November 2012 in Allgemein,iPad,iPhone

„Siri – buy two tickets to see Skyfall“ – glaubt man den Pressemeldungen, dann sollen wir in Zukunft so mit Apples Spracherkennungs-Assistent unsere Kinokarten kaufen. Wir sagen wieviel Karten wir für einen Kinofilm haben möchten, schon wird uns Siri eine Auswahl an möglichen Kinos und Zeiten präsentieren. Für diese neue Siri-Funktion wird Apple in den USA mit NBC-Universal und dessen Ticket Service Fandango kooperieren.

Entdeckt wurde die neue Funktion nach der Veröffentlichung der Beta-Version von iOS 6.1 – auf diese Version haben registrierte Entwickler bereits Zugriff. Optimal ist die neue Siri-Funktion nicht, denn der Kartenkauf muss über die Fandango-App abgewickelt werden. Damit steht schon jetzt fest, dass Kinokarten nur in den USA und auch nicht für jedes Kino gekauft werden können.

Besser wäre es, wenn auch andere Entwickler die neue Siri-Funktion nutzen könnten – und der Kartenkauf einfach über Passbook abgewickelt würde. Wann Apple auch mit europäischen Kinokarten-Diensten kooperieren wird, dass ist leider unbekannt.

Neue YouTube-App für iOS 6 im App-Store

von horchposten am 25. September 2012 in Allgemein,iPad,iPhone

Bislang war die aktuelle YouTube-App für iOS 6 nur im US-Store zu finden, doch jetzt ist die Video-App auch in Deutschland für den App-Store freigegeben. Das wurde auch Zeit, denn iOS 6 wurde bisher mehr als 100 Millionen Mal heruntergeladen.

Laut Google kann die neue YouTube-Appj auf alle verfügbaren Videos zugreifen. Das war in der Vergangenheit wohl nicht der Fall, doch jetzt sollt Ihr bei YouTube „zehntausende Videos“ zusätzlich zur Auswahl haben.

Die neue App hat ein moderneres Interface, gut strukturierte Menüs und alle wichtigen YouTube-Funktionen. Ihr habt problemlos Zugriff auf Playlist, Favoriten und die verschiedenen Kanäle. Wenn Ihr eingeloggt seid, werden auch die abonnierten Kanäle angezeigt. Google hat die Suche überarbeitet und die Bedienung mit Autovervollständigen und Spracherkennung vereinfacht. Das Anzeigen von Werbung vor den Videos könnt Ihr deaktiviert.

Allerdings ist die YouTube-App zur Zeit noch nicht für den 4 Zoll Retina-Display des neuen iPhone 5 optimiert und unterstützt deshalb nicht das 16:9 Format – Ihr bekommt daher am oberen und unteren Display-Rand schwarze Balken zu sehen. Und auch die Besitzer von iPads müssen noch auf eine eigene Version warten – aber laut Google soll zumindest die iPad-App schon demnächst erscheinen.

Bei der Präsentation der iOS-App hat Andrey Doronichev gesagt: „You’ve already shown us you love YouTube on mobile – to the tune of 1 billion mobile views a day – so we can’t wait to see what you think about this new experience.“ Die neue iOS-App steht für iPhone und iPod touch zum kostenlosen Download im App-Store bereit. Alternativ könntet Ihr YouTube auch noch über die mobile Website aufrufen.

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