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Oh Gott – Google hat das Internet gesprengt

von horchposten am 17. August 2013 in Allgemein

Ein Ausfall zahlreicher Google-Dienste hat am Samstag in der Frühe die weltweiten Internetaktivitäten um etwa 40 Prozent einbrechen lassen. Hat Google das Internet gesprengt? Könnte man meinen, doch tatsächlich waren wohl nur die Google Server für wenige Minuten nicht erreichbar.

Für kurze Zeit auf die Google Suche oder auf YouTube zu verzichten hat zahlreiche Menschen verzweifeln lassen. Das ohne Google das Internet nicht funktioniert, dass scheinen wirklich einige Menschen zu glauben. Zugegeben: wer sich nur auf Google Dienste verlässt, der hatte tatsächlich ein kurzeitiges Problem, denn der Server-Ausfall betraf eine lange Liste weiterer Google Dienste:

Google Analytics, Google Drive, Google Docs, Google Groups, Google Kalender, GMail, Google Maps, GooglePlus, Google Präsentationen, Google Sites, Google Tabellen, Google Talk, Google Voice und auch Blogger.

Inzwischen scheinen alle genannten Google-Dienste wieder normal zu laufen. Weil Google sich angeblich nicht zum Technik-Ausfall geäußert hat, gibt es aber über den Zeitpunkt des Ausfalls in einigen deutschen Medien unterschiedliche Angaben. Da helfen wir den Journalisten doch gerne mit genaueren Angaben. Am Samstag um 01:37 Uhr hat Google im Apps Status Dashboard folgende Meldung bei allen seinen Diensten angezeigt:

„Uns ist das Problem mit (…), das eine beträchtliche Untermenge an Nutzern betrifft, bekannt. Die betroffenen Nutzer können auf (…) zugreifen, es werden jedoch Fehlermeldungen angezeigt und/oder es tritt unerwartetes Verhalten auf. Wir stellen am 17.08.13 02:37 eine Aktualisierung zur Verfügung, in der wir detailliert angeben, wann wir das Problem erwartungsgemäß lösen können. Bitte beachten Sie, dass der Zeitpunkt eine Schätzung ist und sich möglicherweise ändert.“

Am Samstag war also tatsächlich der besagte Serviceausfall. Schon um 01:48 Uhr meldete sich Google dann mit diesen Wort zurück:

„Das Problem mit (…) sollte gelöst sein. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und danken Ihnen für Ihre Geduld und fortwährende Unterstützung. Sie können sich sicher sein, dass Systemverlässlichkeit eine der höchsten Prioritäten bei Google ist und wir versuchen, unser System durch ständige Verbesserung zu perfektionieren.“

Das Unglück von Google war aber auch das Glück von Twitter, dass zeigt Topsy mit einer Analyse des Nachrichtenvolumens bei Twitter. Der Google-Ausfall führte bei Twitter zu einer regelrechten Nachrichtenflut. Jetzt meinen manche, dass ohne Twitter der Taffic-Verlust im Internet wohl noch größer gewesen wäre…

Was passiert bei Twitter, wenn Google ausfällt?

Was passiert bei Twitter, wenn Google ausfällt?

Hinweis: Die Grafik von Topsy zeigt nicht die mitteleuropäische Zeit (MEZ), sondern die Greenwich Mean Time (GMT). Die Google Zeitangaben entsprechen dagegen der mitteleuropäischen Zeit.

 

Heute ist der Tag, an dem unser geliebter Google Reader endgültig auf dem Google Graveyard landete. (Seufz!) An diesem Trauertage möchten wir die Internet-Gemeinde jedoch darum bitten, dass sie heute auch all der anderen „Great Ideas“ gedenkt, die Google schon zuvor erfolgreich unter die Erde gebracht hat. Tatsächlich soll ja ein Google Dienst durchschnittlich nur vier Jahre überleben. Oh weh – der nächste Todesfall ist also bald zu erwarten. Düstere Zeiten.

Google Reader: R.I.P.

(Schluchz!)

 

Google Graveyard: A Google Projects Resting Ground

 

Hinweis: Zuerst hatte Lars Budde diese tolle Friedhof-Infografik im WordStream-Blog entdeckt und bei t3n rebloggt. Die Google-Infografik stammt ursprünglich von Elisa Gabbert – einer Content Marketing Managerin und Bloggerin. Ihren dazugehörigen Artikel findet man im WordStream-Blog unter Google Products Graveyard.

Im ZDF-Blog finden Interessierte außerdem einen weiteren Artikel über die Tücken von Googles kostenlosen Diensten.

 

In Berlin sind die genialen Filmemacher von Pixar bei Apple Deutschland zu Gast, um hier die MONSTER UNI zu promoten. Vermutlich werden die meisten von Euch keine Chance haben, an diesem Apple Event teilzunehmen, doch wir haben da eine tolle Alternative:

Am 15. Juni gibt es ein Google+ Hangout mit Regisseur Dan Scanlon und Produzentin Kori Rae!

Ihr könnt von 15:00 Uhr bis 15:45 Uhr live dabei sein, wenn Scanlon und Rae die Fragen von Journalisten und Bloggern beantworten und Hintergrundinformationen zum neuen Monster-Film preisgeben. Das sollten sich Pixar-Fans nicht entgehen lassen.

Update: Wer am am 15. Juni die Fragerunde mit Regisseur Dan Scanlon und Produzentin Kori Rae verpasst hat, für den haben wir jetzt den Event als YouTube Video. Viel Spaß mit den Machern der MONSTER UNI!

 

 

Was wurde von der Presse nicht alles erwartet: eine neue Facebook-App, ein Handy-Betriebssystem, ein Facebook-Phone oder auch ein Facebook-Tablet. Der Erwartungsdruck war enorm, doch in Menlo Park hat Konzern-Chef Mark Zuckerberg der Weltpresse etwas anderes präsentiert: Eine Facebook-Suche namens Graph Search.

Wie funktioniert Facebooks Graph Search?

Mit Graph Search wurde bei Facebook endlich die alte Suchfunktion komplett überarbeitet. Und vor allem: Graph Search ermöglicht eine semantische Suche! Auf präzise Fragen sollen per Graph Search konkrete Antworten gefunden werden – und keine Linklisten, wie bei Google. Zur Erinnerung: Davon hat Mark Zuckerberg schon im September 2012 auf der Disrupt-Konferenz gesprochen. Zwei Facebook-Entwickler haben Graph Search und die neuen Möglichkeiten auf der Pressekonferenz demonstriert:

  • Nach Personen suchen: „Friends who live in my city“, aber auch „software engineers who live in San Francisco and like skiing“ oder „people who like things I like“.
  • Nach Fotos suchen: „Photos I like“, aber auch „photos of the Eiffel Tower“ oder „photos of my friends before 1999“.
  • Nach Orten suchen: „Restaurants in San Francisco“, aber auch „countries my friends have visited“ oder “restaurants in New York liked by CEOs“.
  • Nach Interessen anderer Menschen suchen: „Music my friends like“, aber auch „books read by CEOs“ oder „pages liked by people who work at Facebook“.

Mit dieser semantischen Suche bekommt man tatsächlich Antworten genannt – aber auch Ansprechpartner. Wie sagt es doch Philipp Roth auf Allfacebook.de so schön: „Die Facebook-Suche wird endlich brauchbar“. Und wie nebenbei werden bei jeder Suche auch neue Kontakte gefunden. Ein Fest für Netzwerker. 😉

Wer Graph Search besonders effektiv nutzen will, muss jedoch geschickt mit Schnittmengen und Facebook-Kategorien arbeiten. Hört sich kompliziert an, ist aber schnell gelernt.

Die Reihenfolge der Suchergebnisse soll sich durch Relevanz ergeben, als Ranking-Faktoren werden dabei wohl die Anzahl der Likes, der Shares und der Kommentare berücksichtigt. Im Facebook Newsroom schreiben die Graph Search Entwickler dazu auch folgendes: „All results are unique based on the strength of relationships and connections“. Wie Facebook wohl die „strength of relationships“ messen und einbinden wird? Ganz einfach: Mit dem Social Graph!

Wie nutzt Facebook den Social Graph für seine Suche?

Mit der Bezeichnung „Graph“ macht Facebook deutlich, dass bei jeder Suche der sogenannte „Social Graph“ ausgewertet wird. Als Social Graph bezeichnet man das soziale Beziehungsgeflecht, das Menschen miteinander verbindet – und das größte soziale Netzwerk kennt dieses Beziehungsgeflecht ganz genau. Wenn ein Facebook-Nutzer einen Share-Button drückt, dann wird diese Aktion als Teil des Social Graph gespeichert. Mit der Auswertung des Social Graph wird Facebook bei jeder Suchanfrage allgemeine Informationen mit sozialen Informationen verknüpfen – so werden vollständig personalisierte Suchergebnisse geliefert. Von dieser Art der sozialen Suche träumt eigentlich auch Google, doch Graph Search hat keine Ähnlichkeit mit der Suche bei Google+ oder bei Google. Die obigen Suchbeispiele erinnern uns eher an Siri und Wolfram Alpha.

Auf welche Nutzer-Daten wird man mit Graph Search Zugriff haben?

Eine Milliarde Nutzer haben dem weltgrößten sozialen Netzwerk einen gigantischen Berg an Daten geschenkt, jetzt wird Facebook diese Daten für Graph Search nutzen. Allerdings werden die Privatsphären-Einstellungen der Nutzer respektiert. Es sollen nur solche Daten als Suchergebnisse angezeigt werden, die mit anderen Nutzern geteilt wurden oder als öffentlich markiert sind. Das könnte natürlich auch der Beziehungsstatus oder der Arbeitgeber sein.

Klingt so, als sei Graph Search das Anti-Google. Doch wenn Facebook die Suchanfragen nicht beantworten kann, dann werden diese an Microsofts Suchmaschine Bing weitergereicht. Auch diese Suchergebnisse werden direkt von Facebook angezeigt. Ähnliches kennt man von Web.de oder T-Online, dort werden Suchergebnisse von Google innerhalb des Online-Dienstes angezeigt. Mit der Integration von Bing wird die neue Facebook-Suche jedenfalls zu einer vollständigen Suchmaschine – und damit langfristig zu einem echten Konkurrenten für Google!

Wer sind die Graph Search Entwickler?

Einst waren sie bei Google für Marketing und Entwicklung zuständig – jetzt sind sie das neue Dream Team bei Facebook: Tom Stocky und Lars Rasmussen. Ausgerechnet zwei ehemalige Google-Mitarbeiter sind für Graph Search verantwortlich, dass ist schon eine kleine Sensation, denn mit Google+ hat ihr alter Arbeitgeber doch reichlich im Territorium von Facebook gewildert. Stocky ist der Öffentlichkeit eher unbekannt, doch Rasmussen hat sich mit seiner Arbeit an Google Wave und Google Maps einen Namen gemacht. Auch so manches Google-Patent trägt den Namen von Rasmussen, beispielsweise Patente fürs Digital Mapping System.

LESETIP: Lars Rasmussen hat dem „Sydney Morning Herald“ schon im Jahr 2010 ein längeres und lesenswertes Interview gegeben: Why I quit Google to join Facebook.

Was bedeutet Graph Search für die Facebook-Seite von Arktis?

Facebook-Experte Thomas Hutter sieht bei Graph Search nicht nur „riesige Mehrwerte für den Nutzer“, sondern auch jede Menge Arbeit auf uns Unternehmen zukommen. Im Facebook Marketing Blog hat Hutter eine ersten Stellungnahme zur neuen Suchfunktion abgegeben und gleich einen Tipp für Unternehmen: „Die richtigen Fans für die Seiten zu finden und diese Fans zur laufenden Interaktion mit dem Unternehmen zu bringen, müsste nun im Fokus der Strategie stehen…“ Hmmm – was auch immer Thomas Hutter mit „den richtigen Fans“ meint, wir haben jedenfalls schon einige Ideen für noch mehr Interaktion mit unseren Arktis-Fans. 😉

Allerdings hat Arktis bei Graph Search auch die Fotosuche im Blick. Unternehmen mit guten und beliebten Produktfotos werden über Graph Search sicherlich einige Nutzer auf ihre Facebook-Seite locken können, vergleichbare Erfahrungen gibt es mit Pinterest. Arktis wird also noch mehr Produktfotos veröffentlichen.

Offen bleibt, wie weit sich Facebook-Nutzer auf die semantische Suche einlassen und mit Fragen experimentieren werden. Mögliche Suchanfragen sind: „iPhone-Cases liked by girls, iPhone-Cases my friends like“ oder iPhone-Cases liked by Arktis-Fans . Ob diese Suchanfragen aber auch gestellt werde? Wir werden es sehen. Auf jeden Fall werden im Arktis-Store alle Produktinfos und im Arktis-Blog alle Beiträge immer so aufbereitet sein, dass diese schnell geliked werden können.

FAZIT: Mit Graph Search wird Facebook wohl die soziale Suche perfektionieren. Und im Idealfall wird sich bei Facebook nicht nur die Auffindbarkeit von Unternehmen, sondern auch deren Sichtbarkeit deutlich erhöhen. Außerdem werden Unternehmen bei Facebook noch mehr Produktinfos und Produktfotos öffentlich zugänglich machen. Wenn es den Nutzern gefällt und eifrig der Like-Button gedrückt wird, dann wird Facebook auch zur weltgrößten Plattform für Empfehlungs-Marketing werden.

Wann ist Graph Search in Deutschland nutzbar?

Graph Search befindet sich noch in der Testphase: „Graph Search is in a limited preview or beta. That means Graph Search will only be available to a very small number of people who use Facebook in US English.“ Laut Tom Stocky and Lars Rasmussen soll der Nutzerkreis aber stetig erweitert werden: „The roll out is going to be slow so we can see how people use Graph Search and make improvements.“ So ist Facebook auch schon bei früheren Produkteinführungen vorgegangen.

Wer Graph Search als Beta-Version testen möchte und mit US-English keine Probleme hat, kann sich unter facebook.com/graphsearch in eine Warteliste eintragen. Zuvor sollte man aber in den Facebook-Settings seine Spracheinstellung auf „English (US)“ umstellen! Auf die ersten Erfahrungsberichte sind wir schon gespannt.

WEITERE INFORMATIONEN: Zur Entstehung der neuen Facebook-Suchfunktion gibt es einige Infos direkt vom Entwickler Lars Rasmussen: Under the Hood: Building Graph Search Beta. Erste Gedanken über die Suche mit dem Social Graph haben sich auch Philipp Roth auf AllFacebook.de, Carsten Drees auf MobileGeeks.de und Yvonne Ortmann auf t3n.de gemacht.

Google hat für seinen Jahresrückblick erneut Milliarden Suchanfragen analysiert, kategorisiert und als Zeitgeist 2012 veröffentlicht. Die optische Präsentation und einige Kategorien unterscheiden sich etwas vom Zeitgeist 2011. Erstmals wurden beispielsweise auch die Google+ Hashtags berücksichtigt: #SOPA, #Awesome und #Sandy liegen weltweit an der Spitze.

Wir haben uns für Deutschland, Österreich und die Schweiz mal einige Suchtrends des Jahres 2012 herausgesucht und gegenüber gestellt. Die Top-Ten-Listen hat Google allerdings geschönt. Der amerikanische Internetkonzern hat aus den Suchanfragen nicht nur SPAM herausgefiltert, sondern zum Schutz der Jugend auch den Sex (und manch anderen beliebten Suchbegriff).


Die Top 10 Suchanfragen bei der allgemeinen Google-Suche 2012:

  • Deutschland: EM 2012, Dirk Bach, Olympia 2012, Felix Baumgartner, Samsung Galaxy S3, Bettina Wulff, iPad 3, Whitney Houston, Kate Middleton und Voice of Germany
  • Österreich: Felix Baumgartner, Dirk Bach, Red Bull Stratos, ACTA, Samsung Galaxy S3, iPad 3, Whitney Houston, Costa Concordia, Westbahn und Kate Middleton
  • Schweiz: Zalando, RTS, Coop, SBB Online Fahrplan, Costa Concordia, iPad 3, Felix Baumgartner, Whitney Houston, 9GAG und Bref


D
ie Top 10 Suchanfragen bei der Google-Bildersuche 2012:

  • Deutschland: Wallpaper, Liebe, Megan Fox, iPhone 5, Blumen, Cro,Tattoo, Selena Gomez, Frisuren und Minecraft
  • Österreich: Von Google.at gibt es leider keine Auswertung der Bildersuche.
  • Schweiz: Von Google.ch gibt es leider keine Auswertung der Bildersuche.

Hmmm … hat Google für Österreich und die Schweiz gleich die komplette Top 10 herausgefiltert? Wie auch immer, unter Google.com/Zeitgeist findet ihr jedenfalls für 2012 die Auswertung der weltweiten Suchanfragen – auch für spezielle Kategorien:


N
ach diesen Menschen (Künstler, Schauspieler, Sportler, Politiker, Promis) wurde 2012 gesucht:

  • Deutschland: Dirk Bach, Felix Baumgartner, Bettina Wulff, Sebastian Vettel, Whitney Houston, Kate Middleton, Brigitte Nielsen, Mitt Romney, Lana del Rey und Cro
  • Österreich: Felix Baumgartner, Dirk Bach, Whitney Houston, Kate Middleton, Adam Sandler, Sido & Heinzl, Brigitte Nielsen, Amanda Todd, Michael Clarke Duncan und Silvia Seidel
  • Schweiz: Felix Baumgartne, Whitney Houston, Micaela Schaefer,Dirk Bach, Kate Middleton, Luca Hänni, Lucio Dalla, Amanda Todd, Lana Del Rey und Michel Telo


Nach diesen Fernsehsendungen wurde 2012 gesucht:

  • Deutschland: Voice of Germany, Dschungelcamp, Der Bachelor, DSDS – Deutschland sucht den Superstar, Schlag den Raab, Game of Thrones, Wetten, dass…, Bauer sucht Frau, Let’s Dance und Eurovision
  • Österreich: Club 2, Liebesgschichten und Heiratssachen, Im Zentrum, Musikantenstadl, Am Punkt, Dancing Stars, Die große Chance, DSDS – Deutschland sucht den Superstar, Bauer sucht Frau und Wetten, dass…
  • Schweiz: Von Google.ch gibt es leider keine Auswertung zu Fernsehsendungen.


N
ach diesen Fußballvereine wurde 2012 gesucht:

  • Deutschland: Borussia Dortmund, FC Bayern München, Hamburger SV, FC Schalke 04, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, SV Werder Bremen, Fortuna Düsseldorf , Hertha BSC und Hannover 96
  • Österreich: WAC, SC Wiener Neustadt, Red Bull Salzburg, Admira Wacker, Austria Wien, Rapid Wien, Sturm Graz, Wacker Innsbruck, SV Mattersburg und SV Ried
  • Schweiz: Von Google.ch gibt es leider keine Auswertung zu Fußballvereinen.


Nach diesen Automarken wurde 2012 gesucht:

  • Deutschland: Opel, BMW, Audi, VW, Mercedes, Renault, Porsche, Ford, Honda und Toyota
  • Österreich: BMW, VW, Audi, Mercedes, Ford, Mini, Opel, Porsche, Honda und Renault
  • Schweiz: Mercedes, BMW, Audi, VW, Hyundai, Citroen, Porsche, Renault, Peugeot und Toyota


U
nd die zehn meistgesuchten Städte und Dörfer waren 2012:

  • Deutschland: Berlin, München, Frankfurt, Köln, Hamburg, Dresden, Stuttgart, Hannover, Leipzig und Bremen
  • Österreich: Wien, Graz, Salzburg, Linz, Innsbruck, Klagenfurt, Bregenz, St. Pölten, Eisenstadt und N.A.
  • Schweiz: Zermatt, Basel, Lausanne, Winterthur, Luzern, Davos, Bern, Zurich, Lugano und Saas-Fee

Alle weiteren Analysen der Google-Suche findet Ihr unter Google.com/Zeitgeist! Für Deutschland hat Google beispielsweise auch die Suche nach Gadgets analysiert, für Österreich die Suche nach Regisseuren und für die Schweiz die Suche nach Berggipfel. 🙂

Wo ist der Weihnachtsmann? Google und Bing wissen es.

von horchposten am 24. Dezember 2012 in Allgemein

Auch 2012 hat der Weihnachtsmann im finnischen Rovaniemi seinen Schlitten mit Geschenken bepackt und sich an Heiligabend auf die Reise rund um die Welt gemacht. Nur – wo ist der Weihnachtsmann gerade? Die Antwort wissen natürlich Google und Bing. 🙂

Zu Weihnachten hat beispielsweise Google extra für die sehnsüchtig wartenden Kinder eine interaktive Weihnachts-Site gestaltete. Dort können die kleinen und die großen Kinder mit dem Santa Tracker über Google Maps den Weihnachtsmann bei seiner Reise verfolgen. Einen kurzen Chat mit dem Weihnachtsmann und einige einfache Browsergames zum Zeitvertreib gibt es außerdem – allerdings nur auf der Desktop-Website.

Wo ist der Weihnachtsmann? Der Google Santa Tracker weiß die Antwort.

Google Santa Tracker zeigt den Weihnachtsmann im Weihnachtsstress 😉

Google hat bei Android 4.2 den Dezember vergessen

von horchposten am 19. November 2012 in Allgemein

Bei Android 4.2 hat man bei Google offenbar mächtig geschlampt. Es gibt Probleme mit der Systemstabilität, mit Bluetooth, mit Wlan und beim Herunterladen von Apps aus dem Google Play Store. Das man jedoch bei Google auch den Monat Dezember vergessen kann, damit hat niemand gerechnet. In der Kontakte-App folgt bei Android 4.2 auf den November tatsächlich direkt der Januar – und zwar unabhängig vom gewählten Jahr.

Tja … entweder haben die Entwicklern bei Google schlicht gepennt – oder ein Konkurrent hat ein Patent auf den Monat Dezember angemeldet. 😉 Der Fehler besteht jedenfalls auf allen Nexus-Geräten mit der neuen Android-Version. Noch nehmen Nexus Nutzer die Panne mit Humor und scherzen darüber, dass man jetzt viel Geld spart … Weihnachten fällt als Termin ja aus.

Der Humor könnten den Google Kunden jedoch schnell vergehen, wenn sich eine Vermutung von Techcrunch bestätigt. Womöglich sind von diesem Fehler alle Apps betroffen, die zum Eintragen von Daten bei der Datumsauswahl den sogenannten „Date Picker“ verwenden – und das sind jede Menge Apps. Im Entwicklerforum hat ein Android-Entwickler auch ein generelles API-Problem in Verdacht. Da haben wir iOS Nutzer es mit Apples Karten-Panne ja noch richtig gut.

Unterschiedlichste digitale Medien werden von Amazon, Apple, Google und Microsoft inzwischen weltweit angeboten. Doch welcher Konzern hat mit seinem Medienangebot wohl die größte Reichweite? Wieviel Menschen – mit Zugang zu digitalen Medien – können auf Musik, Filme, TV, E-Books und Apps zugreifen? Bei Macstories.net hat sich Graham Spencer mit dieser Frage befasst und einen Blick auf das „Entertainment Ecosystems of Apple, Microsoft, Google and Amazon“ geworfen. Statista hat die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung in einer Infografik zusammengefasst.

Das Ergebnis: Bei Musik, Filmen und TV hat Apple weltweit das reichweitenstärkste Angebot, dagegen führt Amazon mit Abstand bei den E-Books. Über fünfzig Prozent der Weltbevölkerung könnten auf Amazons digitale Bücher zugreifen. Die reichweitenstärksten Medien sind jedoch ganz eindeutig die Apps – und hier liegt Microsoft noch vor Apple. Ganze 90 Prozent der Weltbevölkerung könnten auf Apps von Microsoft zugreifen – nur knapp dahinter liegt Apple mit 88 Prozent.

Woher kommen die Unterschiede bei der Reichweite?
Amazon, Apple, Google und Microsoft sind zwar Weltkonzerne, dennoch gibt es in vielen Weltregionen enorme Unterschiede bei der Verfügbarkeit ihrer Medienangebote. Von Apple werden beispielsweise Apps in 153 Ländern angeboten, von Google in 138 Ländern und von Microsofts in 115 Ländern. Demnach müsste eigentlich Apple die höchste Reichweite bei den Apps haben. Microsoft hat jedoch eine starke Position in den bevölkerungsreichen afrikanischen Ländern, dadurch liegt der Konzern bei der Reichweite bereits knapp vor Apple. Ein Blick nach Asien erklärt auch den enormen Abstand zwischen Microsoft und Apple auf der einen Seite, sowie Google auf der anderen Seite. In China – dem weltweit größten Markt – ist Google nicht aktiv. Und Amazon? Der Handelskonzern bietet zwar bereits in 177 Ländern E-Books an, Apps für seinen Kindle Fire jedoch nur in Nordamerika und in Europa.

Graham Spencers Fazit:
„It’s interesting to note that all four of the companies listed have various different core business models (hardware, search, retail, software) but they have all in recent years come to create personal computing devices with their own operating system running on top of the device and additionally these entertainment ecosystems.(…) It’s notable how miserable Amazon’s international coverage is for their entertainment services, with the obvious exception of the Kindle Store. It will be difficult for Amazon’s Kindle Fire tablet to gain considerable market share when all the services that it relies on to be a competent media tablet are so restricted to the US and very few other regions. (…) I think it is clear that Apple would lead, Microsoft would be second, Google third and Amazon fourth.“

Über dieses Fazit von Spencer kann man streiten, denn Apple liegt nur in drei Mediensparten vor den anderen Konzernen – und da ist noch viel Platz für Wachstum. Interessant ist vor allem Microsofts starke Position in Schwellenländern, davon könnte der Konzern nicht nur bei Apps, sondern auch bei anderen Medien profitieren.

Reichweite der Medienangebote von Apple Microsoft, Google und Amazon

(Bildnachweis: Die Infografiken über die Reichweite der Medienangebote von Apple Microsoft, Google und Amazon wurden von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative Commons-Lizenz CC BY-ND 3.0 veröffentlicht. Die Infografik zeigt für das Medienangebot der vier Konzerne nur die passive Reichweite, über die Anzahl der Downloads und Häufigkeit der Nutzung – also die aktive Reichweite – gibt die Grafik keine Auskunft.

Mehr Infografiken zu Apple Microsoft, Google und Amazon, sowie Statistiken und Studien zu vielen weiteren Themen, sind über die deutsche Website und die amerikanische Website der Statista GmbH zu finden.)

Facebook hat 1 Milliarde Nutzer pro Monat

von horchposten am 5. Oktober 2012 in Allgemein

Unglaublich: Nur acht Jahre nach seiner Gründung hat Facebook eine Milliarde aktive Nutzer pro Monat. Am Donnerstag hat CEO Mark Zuckerberg die Rekordzahl höchst persönlich verkündet – und in seiner Timeline mit einem Video gefeiert. Und ganz nebenbei hat der US-Konzern auch verraten, dass die Milliarde bereits im September erreicht wurde. Die beeindruckende Entwicklung der letzten Jahre wird durch eine Infografik von Statista gut illustriert.

1 Milliarde Facebook Nutzer in aller Welt

In einer Meldung für den Facebook-Newsroom schrieb Zuckerberg allerdings auch folgendes: „I am committed to working every day to make Facebook better for you, and hopefully together one day we will be able to connect the rest of the world too.“

Facebook gibt es für mehr als 70 Sprachen und bereits jetzt ist – rein rechnerisch – jeder siebte Mensch im sozialen Netzwerk. Mit wem will Mark Zuckerberg uns also noch vernetzen? Zwar wären da noch etwa 1,3 Milliarden Chinesen, doch solange es Facebook offiziell noch nicht in China gibt, wächst das Soziale Netzwerk wohl vor allem in den Entwicklungsländern. In Brasilien, Indien, Indonesien und Mexiko gab es zuletzt den größten Zuwachs an Facebook-Nutzern. Doch was ist mit Deutschland?

Eine weitere Infografik von Statista zeigt die Anzahl der deutschen Nutzer für die 10 größten Netzwerke im August 2012. An der Spitze liegt eindeutig Facebook mit fast 40 Millionen Nutzern. Im Vergleich zum Jahr 2011 sind das mehr als 2 Millionen neue Facebook-Nutzer. Und auch Google+ hat Nutzer hinzu gewonnen – und inzwischen sogar Twitter überholt.

Und die deutschen Netzwerke? Vor einem Jahr hieß es noch, dass bei dieser rasanten Entwicklung unsere deutschen Netzwerke einfach „aufgefressen“ werden – doch zumindest „XING“, „Stayfriends“ und „Wer kennt wen“ halten sich weiter hartnäckig gegen die amerikanische Konkurrenz.

Auf den ersten Blick scheint auch noch ein großes VZ-Netzwerk in der Top 10 vertreten zu sein, doch hier wurden die 1,22 Millionen Nutzer von MeinVZ, 0,59 Millionen von StudiVZ und 1,21 Millionen von SchülerVZ schlicht zusammen gerechnet. Da hat inzwischen selbst das russischsprachige „Odnoklassniki“ mehr Nutzer in Deutschland, als eins der alten VZ-Netzwerke.

39 Millionen Facebook Nutzer in Deutschland

Bildnachweis: Die Infografiken über Anzahl der Facebook-Nutzer und Soziale Netzwerke in Deutschland wurden von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative Commons-Lizenz CC BY-ND 3.0 veröffentlicht. Die Nutzerzahlen für Soziale Netzwerke in Deutschland basieren auf Daten von comScore. Diese Zahlen können sich aufgrund unterschiedlicher Berechnungsmethoden von den Nutzerzahlen bei Nielsen oder AGOF unterscheiden.

Mehr Statistiken und Infografiken zu unterschiedlichsten Themen findet Ihr auf der deutschen Website und der amerikanischen Website der Statista GmbH.

Ruft Google auf und spielt das Spiel der Spiele, direkt im Header von google.de 🙂 Coole Idee Google, Ihr habt ja auch einiges an Sympathie wieder aufzuholen!

Das Google Logo ist heute ein Pac Man Spiel!

Das Google Logo ist heute ein Pac Man Spiel!

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