arktis.de Mitarbeiter

Eigentlich haben wir gedacht, bei Arktis haben wir schon alles erlebt: Einbruch, Server-Ausfall, Wasserschaden, Wespen und Hasenaktivitäten im nächtlichen Lager. Doch jetzt ist im Arktis-Firmengebäude in der Nacht von Samstag auf Sonntag auch noch ein Blitz eingeschlagen und hat Teile unserer Technik lahmgelegt.

Wir haben zwar keinen Ausnahmezustand (wie beim Unwetter 2013), aber von der Kaffeemaschine über Telefonanlage und Drucker bis zur Lagerlogistik hat die Überspannung einigen Schaden angerichtet. Techniker sind schon mit Reparaturarbeiten beschäftigt und in den nächsten Tagen wird alles wieder in Ordnung sein.

Laut Wetterdienst sollten die Sommergewitter in unserer Region am Sonntag gegen Abend ihren Höhepunkt erreichen und dann in der Nacht zum Montag allmählich abklingen. War wohl eine kleine Fehlprognose. Stattdessen hatten wir am Sonntag einen schönen Sommerabend … und nach Stunden auch wieder Strom und Kaffee.

In Kürze werden arktis.de und seine Mitarbeiter wieder den gewohnten Service bieten, bis dahin bittet das Arktis-Team noch um etwas Geduld und Verständnis. Danke.

1. Update: Auch am zweiten Tag nach dem Blitzeinschlag haben wir noch technische Probleme. O-Ton des Technikers: „Eure Telefonanlage weiß grad nicht, dass sie eine Telefonanlage ist.“ Klingt wie ein Satz von Douglas Adams. Für wen sich die Telefonanlage jetzt wohl hält? Und wer ist der Drucker?

2. Update: Es ist Mittwoch und unsere Telefonanlage hat ihre retrograde Amnesie überstanden. Allerdings hat es inzwischen heftige Gewitter in Bayern gegeben und in München ist der Firmensitz von pixi* Software, seit 2011 unser Partner in Sachen Warenwirtschaft, Lagertechnik und Logistik. Und was hört man von dort? Umgestürzte Bäume, blockierte Straßen und … Blitzeinschlag an dem Ort, wo deren Rechenzentrum liegt. Toller Sommer.

 

Gestern hat das Wetter hier verrückt gespielt. Trotz einer Vorwarnung des deutschen Wetterdienstes hatte im Münsterland niemand mit solchen Wassermassen gerechnet. Arktis Mitarbeiter, die daheim noch bei keinem Unwetter Wasser in ihren Kellern gehabt hatten, wurden am Nachmittag von ihren Familien zu Hilfe gerufen. Kanäle liefen über, Straßen standen unter Wasser, Tiefgaragen und hunderte Keller wurden im Kreis Coesfeld überflutet.

Pro Stunde sollen 250 bis 300 Notrufe bei der Feuerwehr eingegangen sein, dazu etwa 180 Notrufe bei der Polizei. Der Kreis Coesfeld verhängte den Ausnahmezustand und bis spät in die Nacht waren die Feuerwehren im Einsatz.

Bei Arktis selbst ging es noch halbwegs glimpflich ab, doch für LKW und Transporter gab es bei dem Unwetter natürlich kein durchkommen mehr. Auch die kleineren Stromausfälle führten bei Arktis zu keinen technischen Schäden. Nur unser Firmenteich lief über. Glück gehabt.

Doch Arktis Mitarbeiter, die bei diesem Unwetter noch in der Firma geblieben waren, hatten bei der Heimfahrt ein neues Problem: Straßen waren durch Äste und umgestürzte Bäume blockiert, Busse und Züge fielen aus. Chaos.

Auch am heutigen Freitagmorgen sind die Feuerwehren damit beschäftigt, die Schäden des Unwetter zu beseitigen. Mal schauen, ob heute überhaupt alle Arktis Mitarbeiter zur Arbeit kommen können – oder daheim noch Unwetterschäden beseitigen müssen. 🙁