Apple Statistik

Die Marke Apple ist wertvoller als Google oder Coca-Cola

von horchposten am 30. September 2013 in Allgemein

Vom iPhone 5s und iPhone 5c hat Apple innerhalb weniger Tage 9 Millionen Geräte abgesetzt – und jetzt wirken sich diese Verkaufserfolge auch auf Apples Markenwert aus. So sieht es zumindest die Consulting-Firma Interbrand, die in ihrer jährlichen Studie Best Global Brands erstmals Apple als wertvollste Marke der Welt einstuft. Interbrands CEO Jez Frampton kommentiert den Erfolg der Marke Apple so:

„Every so often, a company changes our lives — not just with its products, but with its ethos. This is why, following Coca-Cola’s 13-year run at the top of Best Global Brands, Apple now ranks #1. Tim Cook has assembled a solid leadership team and has kept Steve Jobs’ vision intact – a vision that has allowed Apple to deliver on its promise of innovation time and time again.“

Ist da jemand etwa ein Fan von Steve Jobs? Für Framptons Lobgesang gibt es jedoch gute Gründe. Interbrand beziffert den Wert der Marke Apple auf 98,3 Milliarden US-Dollar – im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Wertsteigerung von 28 Prozent! Da konnte nur Google den Anschluss halten – die Marke Coca Cola ist dagegen auf den dritten Platz abgerutscht.

Marken Statistik: Markenwert der zehn wertvollsten Marken weltweit

 

Bildnachweis: Die Infografik über den Markenwert der zehn wertvollsten Marken wurde von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht.

Mehr Infografiken über Apple, Google und andere Marken, sowie Statistiken und Studien zu vielen weiteren Themen, sind über die deutsche Website und die amerikanische Website der Statista GmbH zu finden.

 

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Apple feiert 5 Jahre App-Store

von horchposten am 10. Juli 2013 in Allgemein

Arktis und alle Apple-Fans gratulieren zu 5 Jahren App-Store! Mit diesem Online-Store hat Apple tatsächlich den bisher erfolgreichsten Software-Marktplatz entwickelt. Laut Apple-Konzern sind derzeit 900.000 Apps im Store verfügbar, dass wurde im Juni 2013 auf der World Wide Developers Converence (WWDC) bekannt gegeben. Dabei hätte es diese Erfolgsgeschichte fast nicht gegeben, den Apple-Gründer Steve Jobs hielt überhaupt nichts von so einem Online-Store. Erst nach langer Überzeugungsarbeit lenkte Jobs schließlich ein und am 10. Juli 2008 ging der App-Store endlich online.

HAPPY BIRTHDAY APP-STORE!

 

5 Jahre App Store

 

Bildnachweis: Die Infografik zu 5 Jahre App-Store wurde von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht.

Mehr Infografiken zu Apple und Apps, sowie Statistiken und Studien zu vielen weiteren Themen, sind über die deutsche Website und die amerikanische Website der Statista GmbH zu finden.

 

Apple ist das innovativste Unternehmen der Welt

von horchposten am 3. November 2012 in Allgemein

Apple wurde in einer Umfrage zum dritten Mal in Folge zum weltweit innovativsten Unternehmen gewählt – gefolgt von Google und 3M. Im Rahmen der achten „Global Innovation 1000“ Studie wurden von Booz & Company 700 internationale Experten für Forschung und Entwicklung (F&E) nach den drei innovativsten Unternehmen gefragt. Das Ergebnis der Umfage wurde von Statista in einer Infografik veranschaulicht. Erstmals wird auch der Online-Händler Amazon zu den zehn innovativsten Unternehmen gezählt – und verdrängt damit Facebook aus der Top 10.

Das Ergebnis der Umfrage ist auf den ersten Blick überraschend, denn mit 3,4 Milliarden Dollar gibt Apple vergleichsweise wenig für Forschung und Entwicklung aus – letztlich nur rund 2 Prozent vom Umsatz. Bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung liegt Apple damit weit hinter seinen Konkurrenten zurück. Doch die Höhe der Ausgaben sagt nichts über die wahre Innovationsfähigkeit eines Unternehmen aus. Bei Apple führt die Fokussierung auf relativ wenige Produkte dazu, dass man pro Produkt mehr in Forschung und Entwicklung investiert, als die Konkurrenten mit größerer Produktpalette.

Laut Roman Friedrich von Booz & Company hatte Apple früher bei Forschung und Entwicklung zwei Jahre Vorsprung gegenüber den Konkurrenten. Heute holen die Wettbewerber dagegen bei einer Innovation schon nach wenigen Monaten wieder auf. Dieses rasante Innovationstempo würde Apple dazu zwingen Risiken einzugehen – bestes Beispiel ist dafür die fehlerhafte Landkarten-Funktion beim neuen iPhone 5.

Statista Infografik: Die innovativsten Unternehmen der Welt

Bildnachweis: Die Infografik über die innovativsten Unternehmen der Welt wurde von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht.

Mehr Statistiken und Infografiken über Apple sind auf der deutschen Website und der amerikanischen Website der Statista GmbH zu finden.

Apple hat die Ergebnisse für sein viertes Quartal bekannt gegeben: 8,2 Milliarden Dollar Gewinn bei einem Umsatz von 36 Milliarden Dollar! Und ganze 60 Prozent vom Umsatz wurden außerhalb der USA erwirtschaftet – nicht schlecht. Zu diesem guten Ergebnis hat der Verkauf von 26,9 Millionen iPhones, 14 Millionen iPads und 5,3 Millionen iPods, sowie 4,9 Millionen Macs beigetragen.

Die Absatzzahlen des iPod trüben die gute Bilanz nur ein wenig. Im Vergleich zum Vorjahresquartal hat Apple 19 Prozent weniger Mediaplayer verkauft. Diese Entwicklung war allerdings beim derzeitigen Smartphone-Boom vorherzusehen, entsprechend sinken die iPod Verkäufe schon seit einiger Zeit.

Peter Oppenheimer (Finanzchef von Apple) prognostizierte für das nächste Quartal einen Umsatz von 52 Milliarden US-Dollar. Gute Zahlen, guter Gewinn und guter Ausblick – trotzdem sind einige Analysten unzufrieden und mäkeln in der Presse. Doch mit dem iPhone 5, dem iPad mini, dem iPad 4 und dem iMac wird es ein gutes Weihnachtsgeschäft werden – und am Ende des nächsten Quartals werden Tim Cook und Peter Oppenheimer wieder ein großes Plus melden.

Statista Infografik: Apples Quartalsergebnisse

Bildnachweis: Die Infografik über Apples Quartalsergebnisse wurde von Felix Richter für die Statista GmbH erstellt und unter Creative Commons-Lizenz CC BY-ND 3.0 veröffentlicht. Die Angaben zum vierten Quartal beziehen sich auf das sogenannte vierte Fiskalquartal, das bei Apple am 29. September 2012 endete. Das Geschäftsjahr von Apple endet dementsprechend am 30. September.

Mehr Statistiken und Infografiken über Apple sind auf der deutschen Website und der amerikanischen Website der Statista GmbH zu finden.

Unterschiedlichste digitale Medien werden von Amazon, Apple, Google und Microsoft inzwischen weltweit angeboten. Doch welcher Konzern hat mit seinem Medienangebot wohl die größte Reichweite? Wieviel Menschen – mit Zugang zu digitalen Medien – können auf Musik, Filme, TV, E-Books und Apps zugreifen? Bei Macstories.net hat sich Graham Spencer mit dieser Frage befasst und einen Blick auf das „Entertainment Ecosystems of Apple, Microsoft, Google and Amazon“ geworfen. Statista hat die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung in einer Infografik zusammengefasst.

Das Ergebnis: Bei Musik, Filmen und TV hat Apple weltweit das reichweitenstärkste Angebot, dagegen führt Amazon mit Abstand bei den E-Books. Über fünfzig Prozent der Weltbevölkerung könnten auf Amazons digitale Bücher zugreifen. Die reichweitenstärksten Medien sind jedoch ganz eindeutig die Apps – und hier liegt Microsoft noch vor Apple. Ganze 90 Prozent der Weltbevölkerung könnten auf Apps von Microsoft zugreifen – nur knapp dahinter liegt Apple mit 88 Prozent.

Woher kommen die Unterschiede bei der Reichweite?
Amazon, Apple, Google und Microsoft sind zwar Weltkonzerne, dennoch gibt es in vielen Weltregionen enorme Unterschiede bei der Verfügbarkeit ihrer Medienangebote. Von Apple werden beispielsweise Apps in 153 Ländern angeboten, von Google in 138 Ländern und von Microsofts in 115 Ländern. Demnach müsste eigentlich Apple die höchste Reichweite bei den Apps haben. Microsoft hat jedoch eine starke Position in den bevölkerungsreichen afrikanischen Ländern, dadurch liegt der Konzern bei der Reichweite bereits knapp vor Apple. Ein Blick nach Asien erklärt auch den enormen Abstand zwischen Microsoft und Apple auf der einen Seite, sowie Google auf der anderen Seite. In China – dem weltweit größten Markt – ist Google nicht aktiv. Und Amazon? Der Handelskonzern bietet zwar bereits in 177 Ländern E-Books an, Apps für seinen Kindle Fire jedoch nur in Nordamerika und in Europa.

Graham Spencers Fazit:
„It’s interesting to note that all four of the companies listed have various different core business models (hardware, search, retail, software) but they have all in recent years come to create personal computing devices with their own operating system running on top of the device and additionally these entertainment ecosystems.(…) It’s notable how miserable Amazon’s international coverage is for their entertainment services, with the obvious exception of the Kindle Store. It will be difficult for Amazon’s Kindle Fire tablet to gain considerable market share when all the services that it relies on to be a competent media tablet are so restricted to the US and very few other regions. (…) I think it is clear that Apple would lead, Microsoft would be second, Google third and Amazon fourth.“

Über dieses Fazit von Spencer kann man streiten, denn Apple liegt nur in drei Mediensparten vor den anderen Konzernen – und da ist noch viel Platz für Wachstum. Interessant ist vor allem Microsofts starke Position in Schwellenländern, davon könnte der Konzern nicht nur bei Apps, sondern auch bei anderen Medien profitieren.

Reichweite der Medienangebote von Apple Microsoft, Google und Amazon

(Bildnachweis: Die Infografiken über die Reichweite der Medienangebote von Apple Microsoft, Google und Amazon wurden von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative Commons-Lizenz CC BY-ND 3.0 veröffentlicht. Die Infografik zeigt für das Medienangebot der vier Konzerne nur die passive Reichweite, über die Anzahl der Downloads und Häufigkeit der Nutzung – also die aktive Reichweite – gibt die Grafik keine Auskunft.

Mehr Infografiken zu Apple Microsoft, Google und Amazon, sowie Statistiken und Studien zu vielen weiteren Themen, sind über die deutsche Website und die amerikanische Website der Statista GmbH zu finden.)

Die Investmentbank Piper Jaffray hat einen Blick auf die Absatzzahlen der iPhones geworfen und eine Prognose für das iPhone 5 gewagt. Nach Berechnung der Investmentbank wird Apple in den ersten drei Tagen nach dem Verkaufsstart 6 bis 10 Millionen iPhone 5 absetzen. Der Analyst Gene Munster erklärte, dass Piper Jaffray bis zum Jahresende – mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent – den Verkauf von 49 Millionen iPhone 5 erwartet. Da freut sich der Zubehör-Handel. 😉 Grundlage für die Prognose von Piper Jaffray ist die große iPhone 5 Nachfrage. Apple hat erklärt, dass in den ersten 24 Stunden nach der Präsentation bereits 2 Millionen Vorbestellungen für das iPhone 5 eingegangen sind. Beim iPhone 4S war es dagegen nur die Hälfte.

Einige Zeit zuvor hatten schon Analysten von JP Morgan prognostiziert, dass Apples iPhone 5 nicht nur eine merkliche Auswirkung auf den weltweiten Halbleiter-Absatz haben wird, sondern sogar auf das Bruttosozialprodukt der USA.

Erste Verkaufszahlen des iPhone 5

Bildnachweis: Nach Angaben von Piper Jaffray wurde die Infografik über den iPhone-Hype von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative Commons-Lizenz CC BY-ND 3.0 veröffentlicht. Mehr Statistiken und Infografiken findet Ihr auf der deutschen Website und der amerikanischen Website der Statista GmbH.

Investmentbank Piper Jaffray

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Über Apple und seinen wirtschaftliche Erfolg wird nach der Präsentation des iPhone 5 viel geschrieben. Doch wie entwickelt sich eigentlich der Kurs der Apple-Aktie vor und nach einer iPhone-Präsentation? Dazu haben die Jungs bei Statista mal eine Infografik erstellt. (Update: Wir haben die englischsprachige Infografik von Felix Richter durch eine deutschsprachige von Mathias Brandt ersetzt.)

Kursentwicklung der Apple-Aktie nach der iPhone-Präsentation

Bildnachweis: Die Infografik über die Kursentwicklung der Apple-Aktie wurde von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative Commons-Lizenz CC BY-ND 3.0 veröffentlicht. Mehr Statistiken und Infografiken findet Ihr auf der deutschen Website und der amerikanischen Website der Statista GmbH.