Steve Jobs

Der Apple I aus dem Jahr 1976 ist Kult – nicht nur bei Apple-Fans, sondern auch bei den Sammlern von Technik-Raritäten. Daher elektrisierte auch diese Meldung die Sammler-Welt:

“Das deutsche Auktionshaus Breker hat einen funktionstüchtigen Apple I zu einem Rekordpreis versteigert. Den Zuschlag erhielt ein asiatischer Sammler bei 671400 US-Dollar!”

Da sieht man mal, welchen Preis ein gebrauchtes Apple-Gerät erzielen kann. ;-) Der gut erhaltene Apple-Computer stammt aus Privatbesitz und wurde zusammen mit dem Original-Handbuch und einem Brief von Steve Jobs versteigert – den hatte der Apple-Gründer in den siebziger Jahren an Erstbesitzer Fred Hatfield geschrieben.

Wenn man bedenkt, dass Steve Jobs und Steve Wozniak im Jahr 1976 ihre ersten Apple-Computer für nur 666,66 US-Dollar verkauft haben, dann ist das für die Besitzer wirklich eine sensationelle Wertsteigerung. Das legendäre Holzgehäuse ist allerdings keine Idee von Jobs und Wozniak, sondern wurde vom ersten Großkunden angeregt. Der Byte Shop hatte hundert Apple I bestellt, diese sollten aber ein Gehäuse und eine Tastatur haben. Im Original bestand der erste Apple-Computer eigentlich nur aus einer fertig bestückten Platine mit 4 KByte RAM und als CPU ein MOS 6502  mit 1 MHz.

Vom Apple I wurden damals 200 Stück in der Garage von Jobs Eltern gebaut, davon sollen noch 46 Stück existieren. Heute wollen die meisten Besitzer ihr wertvolles Sammlerstück allerdings nicht in Betrieb nehmen, daher ist nicht bekannt, ob diese ersten Appel-Computer  wirklich noch funktionieren. Nur von sechs Apple I weiß man sicher, dass sie noch voll funktionstüchtig sind. Kein Wunder also, dass die Versteigerung des Auktionshauses Breker die Sammler technischer Antiquitäten zu Höchstgeboten verlockt hat

Apple I Computer (© Ed Uthman)

Der legendäre Apple I Computer (© Ed Uthman – Creative Commons-Lizenz 2.0)

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Steve Jobs ist 1 Jahr tot!

von Rainer Wolf am 5. Oktober 2012

Ich weiß es noch genau, ich hatte eine schlaflose Nacht in der ich mich im Bett hin- und hergewälzt hatte (was bei mir zum Glück sehr selten ist). Irgendwann gegen halb 5 Uhr morgens habe ich dann mein MacBookPro angeschmissen und auf Twitter sprangen mir direkt diese unfassbaren Meldungen vom angeblichen Tod Steve Jobs entgegen. Kurze Zeit später gab es die bestätigte Gewissheit, auf n-TV lief bereits ein roter “Breaking News” Ticker durchs Bild: “Steve Jobs ist tot!” Heute vor exakt einem Jahr starb der Apple Godfather Steve Jobs, der moderne Leonardo DaVinci, der geniale Visionär, der komromisslosse Sturrkopf über den Geschichtsbücher auch in 100 Jahren noch berichten werden, wenn wir alle ihm schon lange gefolgt sind. Ob dieser Blogpost dann noch online zu finden sein wird….?

In Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett ist Steve Jobs wieder auferstanden, als wenn er gerade in alter Frischer auf die Bühne gehüpft ist. Leider nur eine Illusion, wenn auch gleich eine sehr intensive:

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Vor 35 Jahren hatte auf der ersten “West Coast Computer Faire” auch eine kleine Firma aus Cupertino einen Messestand im “San Francisco Civic Auditorium”. Das wichtigste Ausstellungsstück an diesem Stand war ein neuer Personal Computer: der Apple II. Die beiden Entwickler, Steve Jobs und Steve Wozniak, hatten bis zuletzt an ihrem neuen Computer und dessen Präsentation gefeilt. Extra für die “West Coast Computer Faire” hatten sie sogar ein regenbogen-farbenes Logo entwerfen lassen – es wurde zum langjährigen Markenzeichen ihrer Firma. Soviel Aufwand erinnert schon an die heutige Apple-Perfektion, doch Walter Isaacson beschreibt in seiner Steve-Jobs-Biographie, dass 1977 auf der Messe nicht alles glatt lief: es gab am Messestand nur wenige wirklich funktionsfähige Computer. Die Zulieferer hatten wichtige Computerbauteile nicht rechtzeitig nach Cupertino geliefert, daher waren die meisten Vorführmodelle tatsächlich nicht mehr, als leere Kisten.

Auf der Messe war der Apple II trotzdem ein Blickfang, insbesondere sein ansprechendes Design hob den Computer aus der Masse der klobigen Mitbewerber heraus. Zudem hatte der Apple II acht freie Steckplätze (Slots), wodurch er erweiterbar und veränderbar war. Einen Computer tatsächlich den eigenen Wünschen und Bedürfnissen anzupassen, dass kam bei den Kunden an – und IBM übernahm dieses Konzept einfach für seinen ersten Personal Computer. Trotz der Schwierigkeiten mit den Vorführgeräten konnten Jobs und Wozniak im Laufe von drei Messetagen mehrere hundert Bestellungen verbuchen. Das lag auch an den damals beeindruckenden Leistungsdaten dieses Microcomputers: ein 8-Bit-Prozessor mit rund 1 MHz, 4 Kilobyte RAM und LoRes-Grafik in 15 Farben oder HiRes-Grafik in 4 Farben – bei einem empfohlenen Verkaufspreis von nur 1.298 US-Dollar! Lang ist´s her. ;-)

Im Sommer 1977 ging der Apple II dann offiziell in den Handel und verkaufte sich in den nächsten Jahre mehrere Millionen Mal. Zahlreiche Basic-Programme wurden innerhalb kürzester Zeit für den Apple II geschrieben – und mit “Wheeler Dealers” und “Dungeon Campaign” erschienen bald auch die ersten Spiele auf Datasette. In den folgenden Jahren wurden immer mehr Spiele zuerst für den Apple II veröffentlicht und später dann auf Homecomputer portiert – darunter echte Spieleklassiker, wie “Bard’s Tale”, “Kings Quest”, “Space Quest”, “Ultima”, “Wasteland”, “Wizardry” und natürlich “Zork”. Das Klackern der 5¼ Zoll Laufwerke dürfte vielen Apple-Fans noch immer in guter Erinnerung sein. :-)

Was Jobs und Wozniak damals nicht ahnten: Mit dem Apple II wurde eine ganze Baureihe begründet. Der Computer wurde 1979 zum “Apple II+” und zum “Apple II europlus” weiterentwickelt – letzterer verkaufte sich besonders gut in Deutschland und den europäischen Nachbarländern. 1982 kam der “Apple IIe” und 1984 der portable “Apple IIc” in den Handel. Die Weiterentwicklung der Baureihe endete 1986 mit dem “Apple IIGS”, der bei den Kunden in Europa kaum Beachtung fand. Das war aber noch nicht das Ende der Fertigung, erst 1993 ging endgültig der letzte Computer dieser Reihe in den Verkauf: ein Apple IIe. Die gesamte Apple II Baureihe wurde 16 Jahre produziert und finanzierte nicht nur die Entwicklung des Apple Macintosh, sondern war lange das eigentliche Fundament des Apple Konzerns.

Seit der “West Coast Computer Faire” ist viel passiert und der Apple II war letztlich nur der erste von vielen weiteren Erfolgen. Doch zu den Mitbegründern der “Personal-Computer-Ära” werden Jobs und Wozniak gerade wegen dem legendären Apple II gezählt – und erst der kommerzielle Erfolg dieses Computers machte 1977 aus einer Hobby-Firma einen echten Konzern. In Cupertino sah das die Presseabteilung wohl genauso. Jahrelang stand folgender Satz am Ende aller Pressemitteilungen: “Apple ignited the personal computer revolution in the 1970s with the Apple II and reinvented the personal computer in the 1980s with the Macintosh.”

AppleII

Die Apple II Baureihe ist ein Klassiker der PC-Ära.

Übrigens: Retrofans können im Computermuseum München den Apple II – neben vielen anderen 8-Bit Computern – entdecken. Dort wird neben klassischen Microcomputern, auch noch so manches an alter Hardware und Software gesucht. Wenn Ihr also noch etwas los werden wollt … ;-)

Rverändern
1977
im San Francisco Civic Auditorium
Kilobyte RAM

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Merchandising: Der Kult um Steve Jobs

von Rainer Wolf am 18. März 2012

Egal ob Steve Jobs Aktionfiguren, Steve Jobs iPhone Hüllen oder aber Steve Jobs Stoffpuppen. Merchandising Produkte rund um den verstorbenen Apple Gründer sind Kult, aber sie haben alle etwas gemeinsam: Sie werden es niemals in den Verkauf schaffen bzw. wenn, dann nur kurzzeitig. Apples Anwälte lauern quasi nur darauf, dass jemand Kapital aus Steve Jobs schlagen will und mahnen gnadenlos ab. Neuester Kandidat dürfte die Firma Throwboy sein, die im Sommer diesen Jahres die Stoffpuppe iCEO auf den Markt bringen will, die Steve Jobs doch in gewisser Weise ähnlich sieht…

iCEO - die Steve Jobs Stoffpuppe

iCEO - die Steve Jobs Stoffpuppe

Mal sehen, ob es die iCEO Puppe auf den Markt schafft...

Mal sehen, ob es die iCEO Puppe auf den Markt schafft...

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Die ultimative Steve Jobs Collection

von horchposten am 12. März 2012

Für den verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs gibt es inzwischen reichlich Tribute-Websites. Wir wurden jedoch von den Kollegen auf chill.com aufmerksam gemacht, ein Video-Sharing-Dienst bei dem Scott Hurff  “The Ultimative Steve Jobs Collection” für Euch bereit gestellt hat. Bei den rund 100 Videos handelt sich um Keynotes, Interviews und TV-Auftritte aus den unterschiedlichsten Zeiten. Interessant sind beispielsweise die Videos aus seiner Zeit bei Next, die damaligen Zukunftsvisionen von Steve Jobs lagen doch manchmal etwas daneben… Mein persönliches Highlight ist aber: How a macintosh 128K is made, narrated by Steve Jobs. Da sieht man mal die rasante technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Unglaublich sind auch die Frisuren und Bärte von Steve Jobs – den Porno-Schnautzer hätte er sich wirklich sparen können :-)

Die Kollegen von PlanetGadget.de erklären den Video-Sharing-Dienst in ihrem Blog noch etwas genauer. Fans von Steve Jobs müssen unbedingt einen Blick auf die Collection werfen – und Video-Fans sollten einfach nur  mal bei chill.com stöbern. Es lohnt sich.

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Die Apple Story – Doku auf YouTube

von Rainer Wolf am 12. Februar 2012

Letztes Jahr auf N24 ausgestrahlt gibt es “Die Apple Story” Dokumentation ab sofort auch auf YouTube.

“Steve Jobs war kein Erfinder. Er war weder Ingenieur noch Computergenie. Kein Wissenschaftler. Aber ohne Ihn gebe es weder den Macintosh noch den iMac. Niemand könnte Musik auf dem iPod hören oder von seinem iPhone telefonieren und natürlich könnte niemand auf einem iPad surfen. Jobs hat diese Produkte nicht designt, aber er wusste als Erster, sie würden unser Leben verändern…”

Wenn Ihr nochmal sehen wollt, wie Steve Jobs die Welt verändert hat, dann schaut Euch diesen sehenswerten Film an. (Danke ifun.de für den Link!)

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Die Steve Jobs Actionfigur ist da!

von Rainer Wolf am 7. Januar 2012

Apples Anwälte weden wohl gar nicht begeistert sein von dieser neuen, wenn auch fast schon lebensechten Steve Jobs Actionfigur. Immerhin wirbt der chinesische Hersteller auf seiner Seite sogar mit offiziellen Apple Keynote Backgrounds. Das wird wohl nicht lange gut gehen, aber einen kurzen Blick auf das Kunstwerk will ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Zu kaufen gibt´s die Steve Jobs Actionfigur derzeit noch für ca. 100,- US$ beim Hersteller und auch auf eBay.

Kein Foto sondern die neue Steve Jobs Actionfigur

Kein Foto sondern die neue Steve Jobs Actionfigur

Huge, Incredible, Amazing...

Huge, Incredible, Amazing...

[weiterlesen…]

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Mein heutiger Musiktipp: Lana Del Rey

von Rainer Wolf am 7. Oktober 2011

Wir sind immer noch wie gelähmt angesichts des Todes von Steve Jobs. Musik hilft uns dabei diesen schmerzlichen Verlust zu verarbeiten, melancholische Musik. Seid gestern morgen läuft dieses Lied von Lana Del Rey bei mir rauf und runter und gerne möchte ich daher diesen Musiktipp mit Euch teilen. Ruhige Klänge, die derzeit perfekt zu meiner und wahrscheinlich auch Eurer bedrückten Stimmung passen…. hört es Euch an und bekommt eine Gänsehaut…. bei 0:44 im Video stockt mir dann auch der Atem….

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Das Weihnachtsgeschenk: Steve Jobs Biographie

von Rainer Wolf am 16. August 2011

Gute Nachrichten für Apple Fans, jetzt habt Ihr schon mal mindestens einen Weihnachtswunsch auf der Liste stehen und das schon im August. Jetzt wurde nämlich bekannt, das der Erscheinungstermin der Steve Jobs Biographie auf den 21. November vorgezogen wurde. Der ehemalige Time-Magazin Redakteur Walter Isaacson hat das Buch offensichtlich schneller fertigstellen können. Ein Fest für alle Apple Fans und schon jetzt steht die Steve Jobs Biographie ganz oben an der Spitze vieler Buchhandelscharts, z.B. bei Amazon. Vorbestellen könnt Ihr die 448 Seiten starke Steve Jobs Biographie für 15,95 Euro jetzt schon, unter diesem Link bei Amazon.

Steve Jobs Biographie ab November erhältllich

Steve Jobs Biographie ab November erhältllich

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Nichts weniger als dies haben wir von Apple erwartet, eine futuristische neue Firmenzentrale, die Seinesgleichen sucht. Gestern stellt Steve Jobs dem Stadtrat von Cupertino seine Expansionspläne für das erst kürzlich erworbene alte HP Gelände vor und diese sind gigantisch: Ein gigantisches “Mutterschiff” für 12.000 Mitarbeiter inkl. einer Kantine für 3000 Leute, Bus-Shuttelservice, Fitnessstudios, umfassenden Freizeitangeboten, Parkflächen und vielem mehr. Schaut Euch das Video der Anhörung an:

Apple will ein gigantisches UFO in Cupertino bauen

Apple will ein gigantisches UFO für 12.000 Mitarbeiter in Cupertino bauen

Sir Norman Foster baut das Apple UFO

Sir Norman Foster baut das Apple UFO

Grundriss des Apple Geländes vor und nach der Expansion

Grundriss des Apple Geländes vor und nach der Expansion

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