Shopware

Vielleicht habt Ihr Euch schon einmal gefragt, wie es im Lager eines Apple Versandhändler zugeht und wie wir es immer wieder schaffen Euch so fix Eure Bestellungen zuzusenden? Lagerware wird ja bekanntlich bei einer arktis.de Bestellung bis 18.00 Uhr noch am selben Werktag per DHL verschickt. In diesem Blog Beitrag möchte ich Euch daher einmal anhand von Fotos direkt aus dem Arktis Lager erklären, wie eigentlich genau eine chaotische Lagerhaltung funktioniert und warum fast alle namhaften Versandhändler wie selbst Amazon und Co. auf diese Art der Lagerung setzen. Letztlich funktioniert unser Arktis Lager nach dem gleichen Prinzip wie ein großes Amazon Lager, nur halt in viel viel kleiner. Genau das macht es aber gerade interessant für Euch, wenn Ihr Euch für moderne Lagertechnik interessiert. Im vergleichsweise kleinen Arktis Lager kann man nämlich die Prozesse der Lagerlogistik viel anschaulicher erklären. Ich nehme Euch also jetzt einfach mal mit ins Arktis Lager und erkläre Euch Schritt für Schritt, wie unser chaotisches Lager bei arktis.de exakt funktioniert… und warum es gar nicht so chaotisch ist, wie es vielleicht auf den ersten Blick aussieht.

Das arktis.de Versandlager in Rosendahl-Osterwick

Das arktis.de Versandlager in Rosendahl-Osterwick

 

Du kommst hier nicht rein – Kein Artikel ohne Strichcode!

Grundvoraussetzung für ein chaotisches Lager sind Artikel, die klar identifizierbar und damit unterscheidbar sind. Jeder Artikel im Arktis Lager trägt daher einen sogenannten Barcode (Strichcode), in der Regel einen sogenannten, international gültigen EAN 13 Barcode, der meistens direkt von den Herstellern des Produkts direkt auf die Produktverpackung aufgedruckt wird. Fehlt einmal dieser Strichcode auf einem Produkt, vergeben wir im Arktis Lager unseren eigenen Barcode für das entsprechende Produkt. Wichtig ist hier natürlich die eindeutige Identifizierung des richtigen Artikels, wird von unserem Lagerpersonal beim Einlagern der Ware und fehlendem EAN-Barcode ein falscher eigener Barcode generiert, wird der Artikel natürlich falsch eingelagert. Entsprechend geschultes Personal nimmt daher bei uns im Arktis Lager diese Artikelidentifizierung vor, wenn einmal Barcodes fehlen (was aber nur auf ca. 5% aller gelieferten Produkte zutrifft). Generell gilt also bei einer chaotischen Lagerung: Kein Produkt kommt ohne Strichcode ins Lager!

Jeder Artikel im Arktis Lager hat einen Strichcode

Jeder Artikel im Arktis Lager hat einen Strichcode – In der Regel ein EAN 13 Barcode

 

Der Lagerplatz, das unbekannte Wesen

Früher hatte jedes Produkt einen festen Lagerplatz im Lager und oftmals wusste unser Lagerpersonal im Schlaf wo sich der Aquarium Bildschirmschoner oder aber unsere iPad Bodenständer befinden. Problem: Mit dem festen Lagerplatz wird auch eine entsprechende Lagerplatzgröße fest vergeben. Läuft ein Produkt gut, liegen viele Stückzahlen im Lager und ein möglichst großer Lagerort wird benötigt. Läuft der Artikel (z.B. ein Saisonartikel wie unser USB Tannenbaum) dann plötzlich nicht mehr so gut, wird der kostbare Lagerort verschwendet für noch wenige Restposten des Artikels. Der Lagerplatz ist fest mit dem Artikel verbunden, wertvoller Lagerplatz bleibt damit ungenutzt. Bei einer chaotischen Lagerhaltung gibt es keine Artikel mehr mit festen Lagerplätzen, alles ist in “Bewegung” und ankommende Ware wird einfach auf den Platz gepackt, wo gerade noch Luft ist. Es kann also sein, dass ein Produkt nicht nur an einem Ort liegt, sondern durchaus an ganz vielen Stellen gleichzeitig, quer verteilt im Arktis Lager. Man packt also Ware einfach dorthin wo Platz ist. Damit die EDV diese Artikel jederzeit wiederfindet und entsprechende bei einer Bestellung zuordnen kann wird jeder Artikel, der ins Lager eingelagert wird abgescannt mit dem entsprechenden Lagerplatzort. Jeder Lagerort trägt daher ebenfalls einen Strichcode. Wenn wir einen Artikel ins Lager einlagern, suchen wir einfach einen freien Platz, scannen mit einem Handscanner den Barcode des Produkts ab, geben die einzulagernde Stückzahl auf ein und scannen danach nochmal den entsprechenden Lagerort ab. Damit ist das Produkt mit dem Lagerort “verheiratet” und die EDV weiss in diesem Moment, auf Lagerort XY liegen z.B. 15 neue Stück von Artikel 123456. Nur das System weiss also, wo was in welchen Stückzahlen liegt und das ist auch gut so. Früher wurde schnell schon mal zum falschen Produkt gegriffen, wenn diese sich äußerlich ähnelten und die Lagerorte dem Lagerpersonal vermeintlich bekannt waren. So ging dann schon mal ein Aquarium Bildschirmschon für den PC als Apple Macintosh Version in den Versand. Das kann heute nicht mehr passieren. Selbst wenn man mal im Lager veresehentlich doch zum falschen Produkt greift, ein zusätzlicher Sicherheitsscan beim Versand macht dies unmöglich, aber dazu weiter unten mehr. Halten wir fest: Im Arktis Lager können gleiche Produkte an verschiedenen Stellen gleichzeitig liegen, Ware wird einfach dahin gepackt wo Platz ist. Das ganze Arktis Lager ist also quasi ständig in Bewegung und überall ändert sich laufend die Lagerplatzbestückung. Wir lagern so z.B. auch mal in Leerlaufphasen aktuelle Topseller von ganz hinten aus dem Lager in die vordersten Reihen, damit diese noch schneller gegriffen werden können.

Jeder Lagerplatz hat einen Barcode

Jeder Lagerplatz hat einen Barcode

Im chaotischen Lager hat jeder Lagerplatz ebenfalls einen Barcode

Was auf den ersten Blick chaotisch aussieht, hat System im arktis.de Lager.

Kleine Info am Rande: Große Versender wie Amazon z.B. organisieren Ihre Warenhäuser in einer gigantischen “H”-Form wobei im wagerechte Strich “-” des “H” die Topseller eingelagert werden und dann in die jeweiligen “H” Gänge die anderen Artikel. Je weiter ein Artikel hinten in dieser “H” Struktur untergegracht wird, desto schlechter läuft dieser in der Regel. Natürlich kann mal ein Topseller zum Lagerpenner werden und ein Mauerblümchen zum Star. Grob analysiert aber beim Einlagern nach der sogenannten ABC-Analyse ob es sich um ein aktuelles Topprodukt handelt, also ganz vorne liegen muss oder eher in hinteren Regalreihen.

 

Mit dem Navi am Einkaufswegen im Eiltempo durch´s Arktis Lager

Mit dieser technischen Innovation, liegen wir im arktis.de Lager sogar vor Amazon. Hier wird noch klassisch nach Picklisten und Lagerplatznummern komissioniert, bei uns läuft dies etwas anders, moderner ab:

Mehrfach Lagerplatzbelegung möglich dank Tablet am Einkaufswagen

Auf dem Tablet am Einkaufswagen erscheint ein aktuelles Produktfoto vom jeweils nächsten Artikel

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Heute fahren wir am Vormittag die arktis.de Server kurzzeitig runter für ein paar nötige Wartungsarbeiten und Updates. Seit einigen Wochen nun läuft unser neuer arktis.de Shopware Webshop im Flat Design stabil und sicher. Damit dies auch beim erwarteten Ansturm auf Apple iPhone 5S bzw. iPhone 5C Zubehör nächste Woche so bleibt, sind noch ein paar Modifikationen nötig (z.B. Update auf das neue Shopware 4.1 für noch mehr Geschwindigkeit). Gleichzeitig bereiten wir unseren Webshop mit diesem Update auf die Integration der neuen Handelsplatform Bepado vor. Damit bieten wir anderen Onlineshop Betreibern in Kürze die Möglichkeit ganz einfach unser Produktsortiment bei sich einzubinden, ganz ohne großen Aufwand. Wir hoffen, dass ab heute nachmittag wieder alles reibungslos läuft…. hoffentlich! Solange spielen wir dann mal mit dem Arktisbären eine Runde Golf auf dem Firmengelände…. oder besser doch nicht. ;-)

Wir sind gleich wieder da...

Wir sind gleich wieder da…

Viel geschrieben zum großen Shopware Community Day 2013 hab ich ja bereits hier im Blog, jetzt möchte ich Euch noch das epische Video dazu nachreichen. Spätenstens wenn Ihr dieses Filmchen gesehen habt, wisst Ihr was Ihr verpasst habt bei diesem großartigen Event der eCommerce Szene direkt vor unserer Haustür hier im schönen Münsterland. ;-)

Am zweiten Tag hat man sich in Ahaus mit der neuen Shopware Developer Conference erstmals ganz und gar der technischen Seite von Shopware 4 gewidmet. Zwar ist bereits am Vortag während der Keynote das neue Shopware 4.1.0 RC vorgestellt und freigeschaltet worden, doch heute informierte Shopware die Entwickler im Detail über Neuigkeiten, Trends und praktische Lösungen. Auf der großen Bühne im Tobit-Atrium hat das Shopware-Team die wichtigsten Vorträge gehalten:

  • Technische Roadmap für Shopware 4: Marcel Schmäing (Teamleiter Core Entwicklung) erläuterte, was nach der Freischaltung von Shopware 4.1.0 RC in den nächsten Monaten noch passieren wird. Themen von Schmäings Vortrag waren u.a. Refaktorierung der Core-Klassen und eine stärkere Integration von Symfony2.
  • Backend Module bei Shopware 4: Oliver Denter (Team Core Entwicklung) zeigte für den Aufruf von Detailseiten, Sortierung, Filterung und Verlinkung auf andere Module einige Best-Practice Beispiele für Listings.
  • Verwendung und Erweiterbarkeit der Rest-API bei Shopware 4: Dennis Scharfenberg (Projekt-Teamleiter) erläuterte die externe Schnittstelle zu Shopware – die sogenannte Rest-API. Scharfenberg zeigte für diese Shopware-Schnittstelle verschiedene Verwendungsmöglichkeiten – und welche Vorteile sich daraus ergeben.
  • Responsive Webshops mit Shopware 4: Stephan Pohl (Shopware Core Entwickler) hat u.a. einen Einblick in das geplante “Responsive Template” gegeben . Außerdem zeigte Pohl die Best Practices der jQuery Plugin Entwicklung.

Die Shopware Developer Conference fand jedoch nicht nur auf der großen Bühne statt, denn über den ganzen Tag verteilt gab es für die Entwickler noch kleinere Sessions mit sehr informativen Fachvorträgen und hilfreichen Workshops.

 

Ereignisreiche Tage sind vorbei und auch 2013 hat Shopware mit seinem Community Day einen neuen Maßstab gesetzt. Kurz gesagt: Es war schön, erfolgreich und sehr anstrengend.

Shopware Community Day 2013: So sehen erfolgreiche Veranstalter nach dem Messestress aus.

Shopware Community Day 2013: So sehen erfolgreiche Veranstalter nach dem Messestress aus.

 

Wir wünschen den Jungs von Shopware etwas Erholung … und freuen uns schon auf den Shopware Community Day 2014! Natürlich wieder in den heiligen Hallen von Tobit Software in Ahaus. ;-)

Tobit Software in Ahaus.

Shopware Community Day 2013 bei Tobit Software in Ahaus.

 

Wenn in Ahaus der Shopware Community Day 2013 (SCD) in den heiligen Hallen von TOBIT stattfindet, dann darf selbstverständlich der Hausherr nicht fehlen. Noch ist es ruhig in der Halle und am Messestand von Tobit Software – doch das änderte sich rasch.

Tobit Software beim Shopware Community Day 2013

Tobit Software beim Shopware Community Day 2013

 

Shopware ist es gelungen zahlreiche Aussteller in die westfälische Provinz zu locken: erfahrene Webdesign-Agenturen, sowie große Software-Hersteller und kleine Plugin-Entwickler, aber auch Anbieter von Payment-Lösungen und Warenwirtschafts-Systemen. Arktis hat beim Messe-Rundgang mal einige wichtige Aussteller besucht.

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Im neuen arktis.de unplugged Podcast, Folge 156 dreht sich alles um den Shopware Community Day und die neue B-2-B Platform Bepado mit der Online Shops in Zukunft Ihr Sortiment erweitern und untereinander verknüpfen können. Wir von arktis.de sind natürlich mit dabei. Ihr wollt wissen wie Bepado funktioniert? Unter diesem Link geht´s direkt zum kostenlosen arktis.de unplugged Podcast auf iTunes. Jetzt kostenlos abonnieren und direkt die aktuelle Folge laden. Gute Unterhaltung.

Bepado verknüft den Online Handel

Bepado verknüft Online Händler untereinander und erweitert das Shopsortiment

Vor dem Shopware Community Day 2013 wurde im Shopware Forum häufig darüber geredet, wann wohl Shopware 4.1 erscheinen wird. Im Rahmen des Community Day wurde jetzt Shopware 4.1.0 RC nicht nur vorgestellt, sondern während einer Liveschalte vom übernächtigten Shopware-Programmierer auch gleich freigeschaltet.

 

Der Programmierer von Shopware 4.1

Der übernächtigte Programmierer von Shopware 4.1

 

Dann gab Stephan Bütterhoff (Teamleiter Customer Relations) den anwesenden Händlern und Entwicklern erste Einblicke in Shopware 4.1 und stellte einige Neuheiten kurz vor. Die Einkaufswelten sind beispielsweise flexibler und können von den Händlern vielseitiger gestaltet werden. Vor allem wirkt sich die neue Shopware Version sehr positiv auf die Perfomance der Online-Shops aus. Durch neue Preloading- und Cache-Techniken wird Shopware 4.1 im Frontend und im Backend eine enorme Performance Steigerung bringen. Und im Backend wurde – endlich – die Usability verbessert. Kurz gesagt: Shopware hat ein gutes Shopsystem noch besser gemacht. Auch arktis.de wird das Potential von Shopware 4.1 nicht ungenutzt lassen. ;-)

 

Ab sofort ist Shopware 4.1.0 RC als Download für Neu-Installationen verfügbar. (Eine Update-Variante folgt.) Damit die Entwickler ihre Erweiterungen auf Kompatibilität zu Shopware 4.1 überprüfen können, steht im Shopware Lab außerdem ein Guide bereit.

Grandios war sie, die diesjährige Keynote auf dem großen Shopware Community Day 2013! Mehr als eintausend Besucher haben heute den Weg nach Ahaus, ins “Hobbitland” gefunden. Mit der Platform Bepado bringt Shopware das nächste “Big Thing” an den Start. Die Präsentation von Bepado war schon eine klare Ansage. Werbewirksam schlug dann auch “Shopman” auf der Bühne die dunklen Mächte in Form von Darth Vader in die Flucht. Bezeichnent der Todesstern im Hintergrund auf der Leinwand mit einem dicken “a” Logo. Hier sind die Fotos vom Megaevent! ;-)

Was für eine Keynote Einlage...

Was für eine Keynote Einlage…

Shopman schlägt Darth A Vader in die Flucht

Volles Haus beim SCD2013

Der neue Bepado Held, Shopman

Bepado Logo

Vorstellung von bepado, das nächste große Ding im eCommerce, wir sind dabei!

Shopman ist da :)

Shopman, der Retter des Online Handels ist da ;-)

 

Keynote mit arktis.de ;-)

Keynote mit arktis.de, klar als erster Shopware Kunde sind wir mit dabei ;-)

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Wegen des Shopware Community Day 2013 haben wir extra den Start unseres neuen arktis.de Webshops auf nächste Woche verschoben. Nicht nur das gesamte Shopware Team wird in den nächsten zwei Tagen in Ahaus herumschwirren, sondern quasi alle Leute, die für unseren Webshop Relaunch wichtig sind. Unsere Agentur für die Shop-Umsetzung, unser Hoster und auch der SEO Mann werden alle auf der wahrscheinlich wichtigsten eCommerce Hausmesse Deutschlands sein. Eigens für diesen Megaevent hat Shopware in Ahaus die imposante Tobit-Halle gemietet – unser Glück, denn von unserem Firmengebäude aus sind es nur 15 Minuten Autofahrt bis zu Tobit.

Schon letztes Jahr war der Shopware Community Day ein echter Kracher. Dieses Jahr steht alles im Zeichen der neuen Platform “bepado” – die in Zukunft auch für arktis.de eine sehr wichtige Rolle spielen wird.

Alle Infos und Fotos vom Shopware Community Day gibt es in den nächsten Tagen natürlich hier im Arktis Blog. Als erster Shopware Kunde überhaupt mischen wir von arktis.de natürlich auch bei der Veranstaltung etwas mit. So seht Ihr mich dann auch des öfteren mal auf der Bühne, z.B. direkt bei der Keynote zu “bepado” oder bei der am Nachmittag stattfindenden Podiumsdiskussion.

 

Der Shopware Vorstand beim Community Day 2012

Der Shopware Vorstand beim Community Day 2012 (Stefan Heyne, Stefan Hamann und Sebastian Hamann v.L.)

 

 

arktis.de Webshop Vergleich

von Rainer Wolf am 5. Juni 2013 in Allgemein,arktis.de inside

Hier mal ein kleiner Vergleich: 2 Screenshots vom aktuellen arktis.de Webshop und unserem neuen Flat Design Webshop, der nächste Woche an den Start gehen wird (wir hoffen am Dienstag). Wirkt doch im neuen Flat Design alles viel ruhiger, geordneter und übersichtlicher, oder?

arktis.de vorher / nachher

arktis.de vorher / nachher