iTunes

Der Streaming-Dienst Spotify war europaweit einer der Durchstarter des Jahres 2013! Nach Abschluss des vergangenen Jahres verzeichnet Spotify aktuell 24 Millionen User, von denen 2013 auch 6 Millionen zahlende Kunden mit einem Premium-Account waren!

Allein in Großbritannien kamen in den letzten 4 Monaten 1 Million neue Anwender hinzu! Momentan steht der Streaming-Dienst bei etwa 10 Millionen Kunden, die gewillt sind für den durchaus nützlichen Premium-Account zu zahlen. Eine Bandbreite an Songs, die man werbefrei genießen  und außerdem lokal speichern kann – Premium lohnt sich!

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Bei Apple wird man diesen Anstieg durchaus ernst nehmen, denn nicht nur dass Musikstreamen ein moderner Trend ist, 2013 sanken obendrein erstmals überhaupt die Zahlen der Download-Verkäufe!

Der sensationelle Erfolg Spotifys, besonders im Vereinigten Königreich, trägt die Früchte effektiver Partnerschaften mit Größen wie Vodafone und Sunday Times. Der Umsatz in Großbritannien scheint dem von iTunes dort in nichts nachzustehen. Der Trend prophezeit eine Machtablösung im europäischen Raum!

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Wenn euch Rihanna auf Heavy Rotation im Radio zu langweilig ist, dann solltet Ihr mal die kostenlosen Radios bei Spotify ausprobieren! (iTunes Radio gibt es ja leider noch nicht in Deutschland). Einfach Künstler oder Song auswählen und Spotify erstellt einen Radiokanal basierend auf selbigem.

Echte Underground-Ruffnecks, denen auch das noch zu Mainstream ist, gehen zu Forgotify! Der kostenlose Dienst liest sämtliche Titel mit “0 Plays” aus dem Spotify Katalog aus und stellt diese im Zufallsmodus bereit. Laut Spotify sind das bis zu 20%, also insgesamt 4 Millionen Titel des Gesamtkataloges, die nur darauf warten von euch entjungfert zu werden! Wir gehen auf jeden Fall schon hart steil auf die “Flower of Scotland”!

forgotify

Via Schlecky Silberstein

Das Comedy-Duo Ylvis hat mit “What Does the Fox say?” das Musik-Video des Jahres 2013 produziert! Das kultige Video stammt von den norwegischen Comedians Bård Ylvisåker und Vegard Ylvisåker, die eigentlich nur einen Werbeclip für die dritte Staffel ihrer TV-Show I kveld med Ylvis produzieren wollten. Stattdessen haben die Brüder mit ihrem Musik-Video einen viralen Hit gelandet. :-)

Für die Ylvis-Show, die seit 2011 zweimal die Woche bei TV Norge läuft, haben die beiden Comedians bereits einige Videos und Songs produziert und für die Ylvis-Fans auch bei YouTube und iTunes bereit gestellt. Das ihr Fox-Video jedoch bei YouTube innerhalb kurzer Zeit über 270 Millionen Mal angeklickt wird, damit dürften Bård und Vegard Ylvisåker wohl nicht gerechnet haben. Nur zwei Wochen nach Erscheinen des YouTube-Videos waren Ylvis bereits Gäste in der amerikanischen Talkshow “The Ellen Show” – weitere Auftritte der Comedians bei “Late Night with Jimmy Fallon” und der NBC-Morningshow “Today” folgten.

Dabei klingt die eigentliche Video-Story ziemlich irre: Im Wald wird eine Party gefeiert, die Gäste tragen Tiermasken, hüpfen und tanzen durch die Wildnis und Ylvis trällern einen Song-Text, der wohl auch von einer betrunkenen Lady Gaga stammen könnte:

“Der Hund macht Wau Wau, die Katze macht Miau, der Vogel macht Piep und die Maus macht Fiep. Doch niemand weiß: Welches Geräusch macht der Fuchs?”

Tja – das ist offenbar der sinnfreie Stoff, aus dem Welthits gemacht sind. Warner Music hat Bård und Vegard Ylvisåker jedenfalls schon unter Vertrag genommen – und jagt die beiden Brüder seitdem von Talkshow zu Talkshow. Hmmm … und was macht der norwegische Fuchs jetzt? Schaut – und hört – selbst! :-)

TV Norge bietet eine YouTube-Playlist mit allen Musik-Videos aus der Ylvis-Show. Bei iTunes könnt Ihr die Hit-Single The Fox und weitere Ylvis-Songs der beiden Chart-Stürmer erwerben – sowie das gleichnamige Ylvis-eBook: “What Does the Fox say?”

(Ein Tipp vom Arktis-Team: Hört Euch auch mal den Ylvis-Song “Stonehenge” an. Comedy-Kuschelrock mit Hitpotential und ebenfalls als Musik-Video bei YouTube und als Single bei iTunes erhältlich.)

 

Im Radio ist er der Meister der Musik-Comedy und weit über unsere nordrhein-westfälische Landesgrenze hinaus bekannt: Tony Mono. Für 1LIVE hat der Pimp des Pop mal im App-Store nach digitalen Instrumenten gestöbert und dann mit seiner Band in Recklinghausen zu iPad und iPhone gegriffen.

Hmmm … können die Jungs mit ihren Musik-Apps wirklich gute Musik machen? Ja – Multitalent Tony Mono und seine Band können es! Herausgekommen ist dabei Tony Mono und die App Band feat. Aloe App: Check your Apps!

 

Coole Nummer – und ein tolles YouTube-Video. Laut Tony Mono wurden für die verschiedenen Instrumente und Effektsounds die folgenden Musik-Apps verwendet:

  • Steel Guitar: ZAP Guitar
  • Drum-Sounds: Ratatap Drums
  • Handclaps: Clap Box
  • Piano: Grand Piano
  • Lead-Synthesizer: Alchemy
  • Bass: Garage Band
  • Swoosh + Flächensynth im Refrain: Arturia Isem
  • Zusätzlicher Arpeggio-Synth Refrain: Novation Launchkey
  • Effektsounds:
  • Low Pass Filter: Ik mutimedia DJ Rig
  • Tape Stop: Retronic 900

In ihre digitalen Instrumente haben der “Star-Produzent” und seine App-Band tatsächlich nur 15,27 Euro investiert. Alles natürlich in Apples App-Store erhältlich. Wer den Comedy-Star von 1LIVE mal auf der Bühne erleben will, der findet hier alle Termine der Tony Mono Worldtour. Oder Ihr hört einfach mal in seinen unterhaltsamen 1LIVE Comedy-Podcast hinein.

 

Rückblick auf das iTunes Festival 2013

von horchposten am 18. Oktober 2013 in Allgemein,Musik Tipps

Bei Apple ist in diesem Jahr richtig was los. Darum wollen wir Euch noch schnell einen kleinen Rückblick auf das iTunes Festival schenken – bevor am 22. September schon der nächste Event startet. :-)

Insgesamt spielten beim Festival 58 Künstler an 29 Abenden in London. Zwar waren im Roundhouse eigentlich 30 Abende geplant, aber die US-Band Phoenix musste ihren Auftritt wegen Krankheit absagen. Die schönsten Momente des iTunes Festivals hat Apple in einem kurzen Best of Video festgehalten.

 

Die Konzert-Tickets konnte man nur über verschiedene Verlosungsaktionen gewinnen. Laut Apple sollen 20 Millionen Menschen versucht haben Tickets für die kostenlose Konzerte zu ergattern. Ausgewählte Konzerte sind in Auszügen als Audiomitschnitte im iTunes Store erhältlich.

Das iTunes Festival 2014 soll voraussichtlich am 6. September 2014 wieder im “The Roundhouse art centre” in London starten und wird dort auch am 5. Oktober 2014 enden.

 

Heute startet das iTunes Festival in London. Mehr als 60 Künstler werden im September beim Festival auftreten, darunter Lady Gaga, Justin Timberlake und auch Ellie Goulding. Und diese Konzerte werden von Apple kostenlos auf iPhone, iPad und Apple TV gestreamt! Folgende Künstler treten in diesem Monat im Londoner Roundhouse auf:

  • 01. September: Lady Gaga
  • 02. September: Sigur Ròs
  • 03. September: The Lumineers
  • 04. September: Paramore
  • 05. September: Rizzle Kicks
  • 06. September: Queens of the Stone Age
  • 07. September: Phoenix
  • 08. September: Bastille
  • 09. September: Arctic Monkeys
  • 10. September: Jake Bugg
  • 11. September: Kings of Leon
  • 12. September: Elton John
  • 13. September: Avicii
  • 14. September: Chic featuring Nile Rodgers
  • 15. September: Vampire Weekend
  • 16. September: Jack Johnson
  • 17. September: Ludovico Einaudi
  • 18. September: Thirty Seconds to Mars
  • 19. September: Kendrick Lamar
  • 20. September: Primal Scream
  • 21. September: HAIM
  • 22. September: Ellie Goulding
  • 23. September: Jessie J
  • 24. September: Robin Thicke
  • 25. September: Pixies
  • 26. September: Tinie Tempah
  • 27. September: Dizzie Rascal
  • 28. September: John Legend
  • 29. September: Justin Timberlake
  • 30. September: Katy Perry

Die Vorgruppe soll jeweils um 19:30 Uhr Ortszeit beginnen und das Hauptkonzert läuft von 21:00 Uhr bis 22:30 Uhr. Und zwar jeden Tag im September! Ein Video-Stream der Konzerte kann man mit der iTunes-Festival App auf dem iPhone, iPad oder iPod touch ansehen. Alternativ kann man die Konzerte über die App auch im Nachhinein anschauen, so wie es auch Nutzer von iTunes und Apple TV tun können. Weitere Informationen zum iTunes-Festival und zu allen Musikern und Bands findet Ihr hier.

In der neuen Folge von arktis.de unplugged dreht sich diesmal nicht nur alles um coole neue Apple Gadgets oder Billig iPhone News. Mit meinem aktuellen Platz 1 Apple iTunes Store Hörbuch Erfolg von Der Aurora Effekt habe ich heute auch etwas zu feiern. Gute Unterhaltung mit der neuen Folge von “arktis.de unplugged“, die Ihr unter diesem Link kostenlos bei iTunes abonnieren könnt.

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Liebe Superschurken … solltet Ihr gerade ganz unverbesserlich die Weltherschaft planen, dann benutzt dazu bitte keine Apple-Produkte. Solche miesen Machenschaften schließen deren Lizenzbedingungen leider aus. Kein Scherz. Kleinen und großen Superschurken ist es beispielsweise untersagt, iTunes zum Bau einer Atombombe zu benutzen. Wörtlich schreibt Apple in seinen iTunes-Nutzungsbedingungen:

“Sie werden diese Produkte nicht für Zwecke benutzen, die nach dem Recht der USA verboten sind, insbesondere nicht um Nuklearwaffen, Raketen, Chemie- oder Biowaffen zu entwickeln, zu entwerfen, herzustellen oder zu produzieren.”

Tja … diese amerikanischen Lizenztexte können selbst einem Superschurken den Tag vermiesen. Aber in Amerika macht man sich halt Sorgen um die Sicherheit. Hört man ja immer wieder. Dabei sind solche Sorgen gerade bei Apple völlig unbegründet, schließlich haben Raketen gar keinen Lightning-Port. (Und einen passenden Raketen-Adapter haben selbst wir nicht im Sortiment.)

Unser Tipp an Nachwuchsschurken: Nutzt iTunes, um zusammen mit einem verrückten Wissenschaftler und einigen Minions einen nützlichen Schrumpfstrahler zu bauen. Den scheint man in den USA (noch) nicht als Bedrohung zu sehen.

(Außerdem sollte jemand diesen nordkoreanische Berufsbösewicht Kim Jong Un auf die Apple-Lizenz aufmerksam machen, denn der Kim soll ja (angeblich) einen iMac haben. Wenn die NSA da einen Lizenzverstoß mitbekommen sollte, dann helfen dem kleinen Superschurken auch keine Anwälte mehr.)

Bruce Willis soll sich nicht nur Gedanken über sein Ableben gemacht haben, sondern auch, wie er seinen drei Kindern Rumer, Scout und Tallulah seine Musik-Sammlung vererben kann. Bei iTunes stehen solchen Überlegungen zur Zeit die AGB im Wege. Wer bei Apple Musik kauft, erwirbt nur die Nutzungsrechte und nicht die Musik selbst. Da die Nutzungsrechte nicht übertragbar sind, können diese nach dem Tod des Käufers auch nicht vererbt werden. Einige iTunes-Kunden sind mit dieser Regelung unzufrieden – und Bruce Willis angeblich auch. Der Schauspieler soll über die iTunes-AGB so verärgert gewesen sein, dass sogar juristische Schritte gegen Apple erwogen wurden.

Die Meldung ging um die Welt. Die britischen Boulevardzeitungen “The Sun” und “Daily Mail” sahen schon die Anwälte in Stellung gehen. Auch in Deutschland haben zahlreiche Medienseiten über den bevorstehenden Rechtsstreit zwischen Bruce Willis und Apple berichtet. Bei Stern.de wußte es Ralf Sander sogar ganz genau: “Gleich drei juristische Strategien verfolgt der Schauspieler, um die Songsammlung in Familienbesitz zu halten: Seine Anwälte sollen die Gründung einer Stiftung prüfen, die die Rechte an seiner Musikbibliothek übernehmen soll. Die Idee dahinter: Ein solcher Fall ist in Apples AGB nicht vorgesehen. Außerdem, so die Berichte weiter, unterstützt Willis juristische Auseinandersetzungen in fünf US-Bundesstaaten, in denen es um die Rechte von Käufern digitaler Musik geht. Und schließlich bereitet der Hollywoodstar angeblich selbst eine Klage gegen Apple vor.” Dumm nur: Nichts davon ist wahr! Das alles ist eine digitale Presseente. Oder sagt man jetzt iEnte?

Im Netz gab es jedenfalls reichlich Tipps für Familie Willis, damit Rumer, Scout und Tallulah nach dem Tod ihres Vaters doch noch Zugriff auf seine Musik-Sammlung bekommen. Selbst Emma Heming-Willis, die Ehefrau des Schauspielers, wurde bei Twitter nicht mit Ratschlägen verschont. Ihr schlichter Kommentar: “It’s not a true story.” Deutlicher geht es eigentlich nicht, doch die Reporter von BBC und ABC nerven Emma Heming-Willis weiter. Könnte ja sein, dass möglicherweise an der iTunes-Geschichte doch irgendwie etwas dran ist. Könnte … möglicherweise … irgendwann einmal.

Apple wird vom Buchhandel abgemahnt

von horchposten am 17. August 2012 in Allgemein

Nach Redcoon, einem Tochterunternehmen von Saturn, wurde jetzt auch Apple wegen Verletzung der Buchpreisbindung abgemahnt. Nach Auffassung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und seiner Anwälte ist bei Redcoon und bei Apple die derzeitige Gutscheinpraxis nicht mit der gesetzlichen Buchpreisbindung vereinbar.

Im Einzelhandel wurden beispielsweise iTunes-Gutscheine unterhalb ihres Nennwerts angeboten. Wer im Online-Store von Apple mit solch preisreduzierten iTunes-Gutscheinen E-Books erwirbt, der könnte dabei die Buchpreisbindung unterlaufen, da die Preisreduzierung der Karten einem Nachlass auf den Buchpreis gleichkommen soll.

Rabattaktionen sind im Einzelhandel eigentlich nichts besonderes und mit preisreduzierten iTunes-Gutscheinen haben insbesondere Drogerien, sowie Elektronik- und Lebensmittelhändler ihre Kunden gelockt. Aber auch der Buchhandel hat reichlich eigene Gutscheine verteilt, insbesondere Thalia hat seinen Filialkunden 5 Euro Gutscheine für den Online-Store regelrecht aufgedrängt.

Wird mit diesen Thalia-Gutscheinen nicht auch die Preisbindung unterlaufen? Meinen letzten Thalia-Gutschein konnte ich im Online-Store jedenfalls problemlos zum Kauf von Büchern verwenden. Muss der Börsenverein daher nicht auch gegen die eigenen Mitglieder vorgehen? Und warum wird eigentlich direkt Apple abgemahnt, die Einzelhändler aber nicht? Letztere haben ja die preisreduzierten iTunes-Gutscheine verkauft.

Da scheint noch einiges an Klärungsbedarf zu bestehen – und nicht nur bei rechtlichen Fragen. Laut Börsenverein hat Apple nach Eingang der Abmahnung zwar bereits Kontakt aufgenommen – aber auch erklärt, dass man selbst nicht erkennen kann, zu welchen Preisen iTunes-Karten vom Kunden zuvor erworben wurden. Wie der Kauf von E-Books mit preisreduzierten iTunes-Karten technisch unterbunden werden soll, das bleibt wohl das Geheimnis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Am Ende wird wohl der Bundesgerichtshof entscheiden müssen, ob Einzelhändler iTunes-Gutscheine unterhalb ihres Nennwerts verkaufen dürfen – und ob Apple solche Karten annehmen darf.