Internet

Die digitale Revolution

von Jens Dean am 17. März 2014 in Allgemein

Ganz gespannt wartet die Welt auf das Release des iPhone 6, vermutlich im 3. Quartal diesen Jahres. Apple-Konkurrent Samsung hat soeben mit dem Samsung Galaxy S5 vorgelegt. Die Erwartungen an Apples neues Flaggschiff sind demnach immens. Verbesserte Kamera, randloses Display aus Saphirglas, größere Maße und viele innovative Funktionen. Das und am besten noch viel mehr soll das neue iPhone alles mitbringen.

Sind es die Hoffnungen der iPhone-User oder ist es die Konkurrenzsituation die den Mobilekonzern immer weiter antreiben, den technischen Fortschritt so rasant voranzutreiben? Die Geschwindigkeit mit der Microchips immer kleiner und leistungsstärker werden ist beinahe beängstigend.

Während ich mich im Internet auf der Suche nach reizvollen Spekulationen über das kommende iPhone 6 befinde, kommt mir dieser Gedanke immer und immer wieder. Internet. Ein weltweites Netz mit einer gigantischen Menge von Daten. Nahezu alle Erkenntnisse und Errungenschaften der menschlichen Geschichte befinden sich in Form von Daten im World Wide Web.

Revolution

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Oh Gott – Google hat das Internet gesprengt

von horchposten am 17. August 2013 in Allgemein

Ein Ausfall zahlreicher Google-Dienste hat am Samstag in der Frühe die weltweiten Internetaktivitäten um etwa 40 Prozent einbrechen lassen. Hat Google das Internet gesprengt? Könnte man meinen, doch tatsächlich waren wohl nur die Google Server für wenige Minuten nicht erreichbar.

Für kurze Zeit auf die Google Suche oder auf YouTube zu verzichten hat zahlreiche Menschen verzweifeln lassen. Das ohne Google das Internet nicht funktioniert, dass scheinen wirklich einige Menschen zu glauben. Zugegeben: wer sich nur auf Google Dienste verlässt, der hatte tatsächlich ein kurzeitiges Problem, denn der Server-Ausfall betraf eine lange Liste weiterer Google Dienste:

Google Analytics, Google Drive, Google Docs, Google Groups, Google Kalender, GMail, Google Maps, GooglePlus, Google Präsentationen, Google Sites, Google Tabellen, Google Talk, Google Voice und auch Blogger.

Inzwischen scheinen alle genannten Google-Dienste wieder normal zu laufen. Weil Google sich angeblich nicht zum Technik-Ausfall geäußert hat, gibt es aber über den Zeitpunkt des Ausfalls in einigen deutschen Medien unterschiedliche Angaben. Da helfen wir den Journalisten doch gerne mit genaueren Angaben. Am Samstag um 01:37 Uhr hat Google im Apps Status Dashboard folgende Meldung bei allen seinen Diensten angezeigt:

“Uns ist das Problem mit (…), das eine beträchtliche Untermenge an Nutzern betrifft, bekannt. Die betroffenen Nutzer können auf (…) zugreifen, es werden jedoch Fehlermeldungen angezeigt und/oder es tritt unerwartetes Verhalten auf. Wir stellen am 17.08.13 02:37 eine Aktualisierung zur Verfügung, in der wir detailliert angeben, wann wir das Problem erwartungsgemäß lösen können. Bitte beachten Sie, dass der Zeitpunkt eine Schätzung ist und sich möglicherweise ändert.”

Am Samstag war also tatsächlich der besagte Serviceausfall. Schon um 01:48 Uhr meldete sich Google dann mit diesen Wort zurück:

“Das Problem mit (…) sollte gelöst sein. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und danken Ihnen für Ihre Geduld und fortwährende Unterstützung. Sie können sich sicher sein, dass Systemverlässlichkeit eine der höchsten Prioritäten bei Google ist und wir versuchen, unser System durch ständige Verbesserung zu perfektionieren.”

Das Unglück von Google war aber auch das Glück von Twitter, dass zeigt Topsy mit einer Analyse des Nachrichtenvolumens bei Twitter. Der Google-Ausfall führte bei Twitter zu einer regelrechten Nachrichtenflut. Jetzt meinen manche, dass ohne Twitter der Taffic-Verlust im Internet wohl noch größer gewesen wäre…

Was passiert bei Twitter, wenn Google ausfällt?

Was passiert bei Twitter, wenn Google ausfällt?

Hinweis: Die Grafik von Topsy zeigt nicht die mitteleuropäische Zeit (MEZ), sondern die Greenwich Mean Time (GMT). Die Google Zeitangaben entsprechen dagegen der mitteleuropäischen Zeit.

 

FAZ.NET spart beim Internet

von horchposten am 16. Oktober 2012 in Allgemein

Vor einigen Jahren wurde bei FAZ.NET von Stefan Niggemeier und Peer Schader der kritische und unterhaltsame Fernsehblog ins Leben gerufen. Nach Niggemeiers Wechsel zu Spiegel Online führte Schader den Blog alleine weiter und schrieb über Fernsehsender und Sendungen, Castingshows und Dokusoaps, Product Placement und Schleichwerbung. Das ist bei den Lesern gut angekommen. Bei FAZ.NET hat man trotzdem beschlossen, dass der beliebte Fernsehblog jetzt eingestellt wird.

Diese Entscheidung wirkt besonders seltsam, wenn man sich mal die nackten Zahlen anschaut: Über 400 Beiträge mit 8158 Kommentaren sind in wenigen Jahren beim Fernsehblog zusammen gekommen. So erfolgreich sind unter den 26 FAZ-Blogs nur noch “Netzwirtschaft” (743 Beiträge und 3271 Kommentare), “Deus ex Machina” (213 Beiträge und 10242 Kommentare) und “Stützen der Gesellschaft” (450 Beiträge und 80942 Kommentare). Nicht nur so mancher FAZ-Journalist schreibt deutlich weniger, auch viele FAZ-Artikel bekommen wesentlich weniger Aufmerksamkeit. Und gerade bei FAZ.NET legt man großen Wert auf die “Multiplikatoren” und “Meinungsmacher” unter den Lesern – und schätzt auch die “qualitative Kraft” der Leser-Kommentare.

Wenn es beim Fernsehblog also weder an Beiträgen, noch an Lesern oder Aufmerksamkeit mangelte – warum wird dieser Blog dann eingestellt? Es liegt an den Kosten – laut Schader will FAZ.NET schlicht sparen. Das führt sogar dazu, dass die alten Texte von Niggemeier und Schader nur noch bis Ende Oktober im Fernsehblog abrufbar sind, dann sollen die Inhalte “depubliziert” werden. Hat man bei FAZ.NET tatsächlich kein Geld mehr, um die Speicherung von 407 Blogbeiträgen zu finanzieren? Das ist schlicht absurd.

Unter FAZ-Archiv.de kann man gut sehen, wie man sich in Frankfurt die Verwertung alter Texte vorstellt: 2,00 € für einen Artikel. Sieht so die Zukunft für den Fernsehblog aus? Alte Blogbeiträge für ein paar Euro als Ausdruck per Post oder als Download?

Was auch immer mit den alten Beiträgen des Fernsehblog geschieht, über das Fernsehprogramm wird bei der Frankfurter Allgemeinen natürlich weiter berichtet – von den Schöngeistern im Feuilleton. (Die alten TV-Kritiken aus der Print-Ausgabe findet man im Feuilleton von FAZ.NET – in der allgemeinen Medien-Rubrik .)

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung sollte vielleicht mal bei den eigenen Autoren nachfragen, wie das heute mit den Medien und dem Internet so funktioniert. Roland Lindner könnte was dazu sagen, denn der schreibt bei FAZ.NET über Netzwirtschaft und Medienwandel … in einem Blog. Mal schauen, wie lange Lindner noch für den Frankfurter Verlag bloggen wird.

Was dachte man vor fünf Jahren über das Internet?

von horchposten am 8. August 2012 in Allgemein

Was man vor fünf Jahren noch über das Internet und über Blogger dachte, das hat Daniela Warndorf für Carta.info mal ausgegraben. Ihr Artikel basiert auf einem alten Text von Florian Steglich und Ronnie Grob, den diese im September 2007 auf medienlese.com als “Die 50 besten Zitate übers Internet” veröffentlicht haben.

Wir haben die alte Liste von Steglich und Grob auf netzwertig.com gefunden und mussten bei einigen Zitaten schon sehr lachen. Beispielsweise wenn WDR-Intendantin Monika Piel auf dem Medienforum NRW von ihren Recherchen im Internet berichtet: “Ich sehe Hausfrauen vor verstaubten Gummibäumen, die sich ausziehen”.  Hmmm – wo hat sich Frau Piel da wohl herumgetrieben?

Auch andere Medienvertreter haben vor fünf Jahren noch sehr überheblich und arrogant über das Internet geredet. Der Verleger Michael Ringier erklärte beispielsweise in einem Interview gegenüber der TAZ: “Na ja gut, es gibt das Internet. Aber es dauert zu lange, bis Sie sich dort alles zusammengesucht haben, und dann sollten Sie es auch noch an diesem unsäglich doofen Bildschirm lesen. Da hilft die Zeitung und sagt: Das ist heute für dich wichtig.”

Und für den Stern erklärte Hans-Ulrich Jörges damals auf einer Podiumsdiskussion: “Die guten Redaktionen sollten ihre Siele geschlossen halten, damit der ganze Dreck von unten nicht durch ihre Scheißhäuser nach oben kommt.” Der ganze Dreck? Gemeint waren vor allem die schrecklichen Blogs. Das auf Stern.de damals bereits Blogs integriert waren, dass scheint der Edelfeder Jörges offenbar entgangen zu sein.

Aber am schönsten finden wir die damalige Prognose des Verlegers Christian DuMont-Schütte in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: “In zehn Jahren ist Google tot.” Da bleiben dem Internet-Konzern ja noch genau 5 Jahre bis zum Exitus …

Schaut Euch die Zitate-Sammlung auf netzwertig.com mal an – und denkt dabei an Homer Simpson: “Das Internet? Gibt’s diesen Blödsinn immer noch?”

Wochenbrücklick 06/2010

von Rainer Wolf am 12. Februar 2010 in Allgemein,Macintosh News

Bereits am 04.02. berichtete Leo vom fscklog.com, das in den gesammelten Geekbench-Ergebnissen ein MacBook Pro mit Core i7 Prozessor und der Bezeichnung MacBookPro6,1 auftauchte. Am Dienstag hieß es, das auch BestBuy keine MBPs mehr auf Lager habe. Als dann in San Francisco die erste MacWorld (Keynote mit David Pogue, abschließende Eindrücke bei MacRumors) ohne Apple anfing lag es Nahe das alle mit neuen MacBook Pros rechneten, als dann  gegen 12:30 Uhr der Apple Store offline ging. Zweieinhalb Stunden nachdem der Store offline ging kam dann die ersten gemeldeten Presseberichte, nachdem Apple Aperture auf die Version 3 angehoben hat.

Neben “Gesichter”, “Orte” & “Pinsel” (die man schon aus iPhoto kennt) hat Aperture eine fast schon rundum-Erneuerung der Features erhalten.

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Nach wie vor eine grauenhafte Grafik-Performance, immer noch keine Zugangsmöglichkeit über einen normalen Standard-Webbrowser und die Zugangsbeschränkung von maximal 100 Besuchern pro Insel machen die 3-D Welt Second Life einfach nicht massentauglich. Nach einem beispiellosen Expansions-Boom musste dies z.B. auch die größte deutsche Community in Second Life, das Apfelland erfahren (andere Communities sind bereits vor Monaten schon ganz verschwunden wie z.B. die Inselgruppe “Zweite Welt”). Von den ursprünglichen 60 Apfelland Inseln sind gerade mal eine Handvoll übrig geblieben. Vorbei die Zeiten des virtuellen Grundstücksverkaufs und monatlicher Landexpansion, das Apfelland strukturiert sich um. LindenLabs unkalkulierbare Preispolitik und ein extremst hoher Zeitaufwand zum managen einer virtuellen Community sind einfach nicht profitable für ein Unternehmen, bisher jedenfalls noch nicht. Statt dessen nutzt man jetzt im Apfelland die umfangreiche 3-jährige Erfahrung (Startschuss war im Dezember 2006!) im managen einer virtuellen 3-D Welt und geht neue Wege mit all diesen Erfolgen und auch lehrreichen Rückschlägen. Arik McAlpine, Begründer des Apfellandes ist überzeugt, dass die Zukunft des Internets dreidimensional ist, nur wird es wohl definitiv nicht die Welt von Second Life sein. Wenn jedoch die drei genannten Voraussetzungen in einer 3-D Welt erfüllt sind, nämlich der freie Zugang über einen normalen Webbrowser bei einer guten Performance und entsprechenden Publikumsdichte, dann werden wir schon in wenigen Jahren so selbstverständlich mit einem Avatar durch 3-D Welten reisen, wie heute schon durchs Internet mit unserem Safari- oder Firefox-Browser. Das wird keine 10 Jahre mehr dauern, eher 3…..

So fing alles an, die erste Apfelland SIM im 3-D Modell.

3 Jahre Apfelland - So fing alles an, die erste Ursprungs-Apfelland SIM von Dezember 2006 im 3-D Modell.

Willkommen im Internet…

von Rainer Wolf am 5. März 2009 in Allgemein

… was wir alle schon immer über das Internet wußten bekommen wir hier auf äußerst unterhaltsame Weise unter die Nase gerieben. Jetzt wisst Ihr also auch warum ich diesen Blog hier eigentlich schreibe. ;-)