Infografik

Wetweit ist die App-Nutzung im vergangen Jahr um 115 Prozent gestiegen, dass haben die US-Marktforscher von Flurry in ihrem Blog bekannt gegeben. Amerikanische und asiatische Messaging-Apps und Sharing-Apps waren für dieses Wachstum verantwortlich, insbesondere WhatsApp, WeChat, KakaoTalk, LINE, SnapChat – und natürlich der Facebook Messenger.

Die gestiegenen Nutzungszahlen bei Messaging-Apps und Sharing-Apps haben selbst Flurry CEO Simon Khalaf überrascht. Das Nutzerverhalten verdeutlicht für Khalaf allerdings auch, warum Facebook so viel für SnapChat geboten hat und bei Instagram Direktnachrichten einführte.

Großen Anteil an der zunehmenden App-Nutzung haben unserer Meinung jedoch auch die Zubehör-Hersteller. Immer mehr dieser Geräte werden ja über eine Smartphone-App oder Tablet-App gesteuert. Insbesondere bei den Spielen und im Bereich Sport, Gesundheit und Fitness darf man in diesem Jahr mit weiterem App-Zubehör rechnen – beispielsweise einem Handgelenk-Blutdruckmessgerät. Die zugehörige App gibt es kostenlos im Apple App Store, das Messgerät selbst kostet 39,95 Euro.

App Nutzung im Jahr 2013

Die obigen Zahlen gelten natürlich nur für alle von Flurry getrackten Apps – allerdings gilt Flurry Analytics unter den Entwicklern als das Google Analytics für Apps. Das Analytics-Tool unterstützt alle relevanten mobilen Betriebssysteme und analysiert auf 1,3 Milliarden Mobile Devices das Nutzerverhalten bei über 400.000 Apps.

 

Bildnachweis: Die Infografik über die App-Nutzung im Jahr 2013 wurde von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht.

Mehr Infografiken zu Apps und App-Stores, sowie Statistiken und Studien zu vielen weiteren Themen, sind bei Statista  zu finden.

Hat Belkin etwa schon den alten Moses mit Tablet-Hüllen versorgt? Könnte man glauben, denn der amerikanische Hüllen-Spezialist lässt in einer Infografik die Geschichte der Tablets in biblischen Zeiten mit den 10 Geboten beginnen. Hmmm … dann brauchte die Menschheit ja nur über 3000 Jahre zu warten, bis Apple der Welt endlich das … Graphics Tablet bescherte. Ihr habt richtig gelesen: Graphics Tablet! Ehrlich gesagt – dieses Zubehör für den Apple II kannte bei Arktis kein Mensch mehr. Dennoch beginnt 1979 mit diesem ersten Apple Tablet und einem Stylus Pen eine Technikrevolution, die uns in diesem Jahr auch das iPad Air bescherte. So drückt es Belkin aus:

“While we are still waiting on the flying car, tablets like the iPad, have revolutionized the way we live our daily lives. Tablets aren’t just for reading, or watching. They’re for learning, sharing, controlling and exploring. The iPad, Kindle, Slate and Galaxy give us the power to discover the world and to appreciate that nothing is carved in stone … anymore.”

Da wollen wir Belkin nicht widersprechen – allerdings sollte hier auch Mobile-Commerce ausdrücklich erwähnt werden. In seiner Infografik präsentiert  Belkin dazu einige interessante Zahlen vom US-Markt.

[weiterlesen…]

TV-Horror zu Halloween: The Walking Dead

von horchposten am 1. November 2013 in Allgemein

So mancher feiert Halloween auf einer Party mit blutroten Cocktails und lustigen Kostümen. Andere erwarten in dieser unheiligen Nacht nur einen gruseligen TV-Abend mit reichlich Untoten. Passend zu Halloween läuft daher die blutige Zombie-Serie “The Walking Dead” im deutschen Nachtprogramm.

Die amerikanische Horror-Serie flimmert bereits seit 2010 über die Mattscheiben und ist eindeutig nichts für schwache Nerven. Im postapokalyptischen Amerika kämpft eine Gruppe Überlebender mit jeder verfügbaren Waffe gegen Horden von Zombies – und bei den vielen Toten und Untoten kann man bei “The Walking Dead” auch als Filmfan schnell mal die Übersicht verlieren. Zwei Redakteure der National Post hat das Gemetzel daher zu einer schaurigen Infografik inspiriert. Wieviele Zombies hat welcher Serien-Charakter in den letzten drei Staffeln wohl mit welcher Waffe getötet? Und wer ist der erfolgreichste Zombie-Killer? Oder ist es eine Killerin? Die Serien-Fans Andrew Barr und Richard Johnson verraten es zu Halloween in der folgenden Infografik in erschreckender Genauigkeit.
[weiterlesen…]

Die Marke Apple ist wertvoller als Google oder Coca-Cola

von horchposten am 30. September 2013 in Allgemein

Vom iPhone 5s und iPhone 5c hat Apple innerhalb weniger Tage 9 Millionen Geräte abgesetzt – und jetzt wirken sich diese Verkaufserfolge auch auf Apples Markenwert aus. So sieht es zumindest die Consulting-Firma Interbrand, die in ihrer jährlichen Studie Best Global Brands erstmals Apple als wertvollste Marke der Welt einstuft. Interbrands CEO Jez Frampton kommentiert den Erfolg der Marke Apple so:

„Every so often, a company changes our lives — not just with its products, but with its ethos. This is why, following Coca-Cola’s 13-year run at the top of Best Global Brands, Apple now ranks #1. Tim Cook has assembled a solid leadership team and has kept Steve Jobs’ vision intact – a vision that has allowed Apple to deliver on its promise of innovation time and time again.“

Ist da jemand etwa ein Fan von Steve Jobs? Für Framptons Lobgesang gibt es jedoch gute Gründe. Interbrand beziffert den Wert der Marke Apple auf 98,3 Milliarden US-Dollar – im Vergleich zum Vorjahr ist dies eine Wertsteigerung von 28 Prozent! Da konnte nur Google den Anschluss halten – die Marke Coca Cola ist dagegen auf den dritten Platz abgerutscht.

Marken Statistik: Markenwert der zehn wertvollsten Marken weltweit

 

Bildnachweis: Die Infografik über den Markenwert der zehn wertvollsten Marken wurde von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht.

Mehr Infografiken über Apple, Google und andere Marken, sowie Statistiken und Studien zu vielen weiteren Themen, sind über die deutsche Website und die amerikanische Website der Statista GmbH zu finden.

 

Bei O2 hat man die neuen iPhones fest im Blick, dass zeigt auch die Arbeit der fleißigen PR-Abteilung. Nach der Präsentation des iPhone 5c und iPhone 5s hat man sofort die Infografik über die iPhone-Evolution runderneuert. Alle wichtigen informationen über die Entwicklung von der ersten bis zur fünften Generation findet Ihr in diesem iPhone-Vergleich sehr anschaulich aufbereitet.

 

O2 Infografik: Die iPhone Evolution bis 5c und 5s

 

(Infografik-Quelle: O2 Blog der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG)

 

Mit der Statistik ist das so eine Sache. Glaubt man der Presse, dann scheint Deutschland auch bei der Nutzung mobiler Kommunikatiosmittel mal wieder Weltspitze zu sein. Denn Eindruck muss man bei der Berichterstattung über eine BITKOM-Studie haben, wonach 90 Prozent der über 14-jährigen Deutschen ein Mobiltelefon besitzen. Das sind etwa 2 Millionen mehr Handynutzer, als vor 2 Jahren. Doch der erste Eindruck ändern sich rasch, sobald man die Zahlen genauer betrachtet.

BITKOM: 90 Prozent aller über 14-Jährigen haben ein Mobiltelefon

BITKOM: 90 Prozent aller über 14-Jährigen haben ein Mobiltelefon

 

Ein modernes Smartphone besitzen tatsächlich nur 40 Prozent der über 14-Jährigen! Der Rest der Deutschen nutzt noch immer die alten Handys – ohne mobiles Internet und ohne Apps. Nach Weltspitze klingt das wahrlich nicht mehr.

Diese Zahl bestätigt leider auch die Google Mobile Planet Studie, in deren Rahmen in 48 Ländern eine vergleichbare Umfrage durchgeführt wurde. Laut Google sind die Deutschen bei der Verbreitung von Smartphones bestenfalls Mittelmaß. In arabischen, asiatischen oder skandinavischen Ländern sind Smartphones dagegen viel verbreiteter. Entsprechend liegt Deutschland im Ländervergleich nur auf Platz 27.

Einziger Trost für uns deutsche Händler: Auch die Heimat von Apple, Amazon und Google gehört bei der Smartphone-Verbreitung nicht zu den Spitzenreitern. Dagegen haben in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Südkorea, in Saudi Arabien und in Singapur schon 70 Prozent ein Smartphone.

 

Google: Smartphone-Verbreitung in Deutschland

Google: Smartphone-Verbreitung in Deutschland

In Zukunft wird der Smartphone-Anteil in Deutschland natürlich weiter ansteigen – was für uns Zubehör-Händler erfreulich ist. Laut Schätzung des European Information Technology Observatory (EITO) werden Smartphones in diesem Jahr über 80 Prozent aller verkauften Handys ausmachen – und Apple wird mit dem iPhone 5C und iPhone 5S noch einen gehörigen Anteil an den Veräufen haben.

 

Bildnachweis: Die obere Infografik stammt von BITKOM und wird im Pressebereich des  Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien zum Download angeboten. Die untere Infografik stammt von Statista und wurde unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht.

 

Oh Gott – Google hat das Internet gesprengt

von horchposten am 17. August 2013 in Allgemein

Ein Ausfall zahlreicher Google-Dienste hat am Samstag in der Frühe die weltweiten Internetaktivitäten um etwa 40 Prozent einbrechen lassen. Hat Google das Internet gesprengt? Könnte man meinen, doch tatsächlich waren wohl nur die Google Server für wenige Minuten nicht erreichbar.

Für kurze Zeit auf die Google Suche oder auf YouTube zu verzichten hat zahlreiche Menschen verzweifeln lassen. Das ohne Google das Internet nicht funktioniert, dass scheinen wirklich einige Menschen zu glauben. Zugegeben: wer sich nur auf Google Dienste verlässt, der hatte tatsächlich ein kurzeitiges Problem, denn der Server-Ausfall betraf eine lange Liste weiterer Google Dienste:

Google Analytics, Google Drive, Google Docs, Google Groups, Google Kalender, GMail, Google Maps, GooglePlus, Google Präsentationen, Google Sites, Google Tabellen, Google Talk, Google Voice und auch Blogger.

Inzwischen scheinen alle genannten Google-Dienste wieder normal zu laufen. Weil Google sich angeblich nicht zum Technik-Ausfall geäußert hat, gibt es aber über den Zeitpunkt des Ausfalls in einigen deutschen Medien unterschiedliche Angaben. Da helfen wir den Journalisten doch gerne mit genaueren Angaben. Am Samstag um 01:37 Uhr hat Google im Apps Status Dashboard folgende Meldung bei allen seinen Diensten angezeigt:

“Uns ist das Problem mit (…), das eine beträchtliche Untermenge an Nutzern betrifft, bekannt. Die betroffenen Nutzer können auf (…) zugreifen, es werden jedoch Fehlermeldungen angezeigt und/oder es tritt unerwartetes Verhalten auf. Wir stellen am 17.08.13 02:37 eine Aktualisierung zur Verfügung, in der wir detailliert angeben, wann wir das Problem erwartungsgemäß lösen können. Bitte beachten Sie, dass der Zeitpunkt eine Schätzung ist und sich möglicherweise ändert.”

Am Samstag war also tatsächlich der besagte Serviceausfall. Schon um 01:48 Uhr meldete sich Google dann mit diesen Wort zurück:

“Das Problem mit (…) sollte gelöst sein. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und danken Ihnen für Ihre Geduld und fortwährende Unterstützung. Sie können sich sicher sein, dass Systemverlässlichkeit eine der höchsten Prioritäten bei Google ist und wir versuchen, unser System durch ständige Verbesserung zu perfektionieren.”

Das Unglück von Google war aber auch das Glück von Twitter, dass zeigt Topsy mit einer Analyse des Nachrichtenvolumens bei Twitter. Der Google-Ausfall führte bei Twitter zu einer regelrechten Nachrichtenflut. Jetzt meinen manche, dass ohne Twitter der Taffic-Verlust im Internet wohl noch größer gewesen wäre…

Was passiert bei Twitter, wenn Google ausfällt?

Was passiert bei Twitter, wenn Google ausfällt?

Hinweis: Die Grafik von Topsy zeigt nicht die mitteleuropäische Zeit (MEZ), sondern die Greenwich Mean Time (GMT). Die Google Zeitangaben entsprechen dagegen der mitteleuropäischen Zeit.

 

Apple feiert 5 Jahre App-Store

von horchposten am 10. Juli 2013 in Allgemein

Arktis und alle Apple-Fans gratulieren zu 5 Jahren App-Store! Mit diesem Online-Store hat Apple tatsächlich den bisher erfolgreichsten Software-Marktplatz entwickelt. Laut Apple-Konzern sind derzeit 900.000 Apps im Store verfügbar, dass wurde im Juni 2013 auf der World Wide Developers Converence (WWDC) bekannt gegeben. Dabei hätte es diese Erfolgsgeschichte fast nicht gegeben, den Apple-Gründer Steve Jobs hielt überhaupt nichts von so einem Online-Store. Erst nach langer Überzeugungsarbeit lenkte Jobs schließlich ein und am 10. Juli 2008 ging der App-Store endlich online.

HAPPY BIRTHDAY APP-STORE!

 

5 Jahre App Store

 

Bildnachweis: Die Infografik zu 5 Jahre App-Store wurde von Mathias Brandt für die Statista GmbH erstellt und unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-ND 3.0) veröffentlicht.

Mehr Infografiken zu Apple und Apps, sowie Statistiken und Studien zu vielen weiteren Themen, sind über die deutsche Website und die amerikanische Website der Statista GmbH zu finden.

 

Heute ist der Tag, an dem unser geliebter Google Reader endgültig auf dem Google Graveyard landete. (Seufz!) An diesem Trauertage möchten wir die Internet-Gemeinde jedoch darum bitten, dass sie heute auch all der anderen “Great Ideas” gedenkt, die Google schon zuvor erfolgreich unter die Erde gebracht hat. Tatsächlich soll ja ein Google Dienst durchschnittlich nur vier Jahre überleben. Oh weh – der nächste Todesfall ist also bald zu erwarten. Düstere Zeiten.

Google Reader: R.I.P.

(Schluchz!)

 

Google Graveyard: A Google Projects Resting Ground

 

Hinweis: Zuerst hatte Lars Budde diese tolle Friedhof-Infografik im WordStream-Blog entdeckt und bei t3n rebloggt. Die Google-Infografik stammt ursprünglich von Elisa Gabbert – einer Content Marketing Managerin und Bloggerin. Ihren dazugehörigen Artikel findet man im WordStream-Blog unter Google Products Graveyard.

Im ZDF-Blog finden Interessierte außerdem einen weiteren Artikel über die Tücken von Googles kostenlosen Diensten.

 

Die Evolution des iPhones als Infografik

von horchposten am 18. Juni 2013 in Allgemein,iPhone News

Eine Infografik von O2 illustriert recht eindrücklich die iPhone-Entwicklung von der ersten bis zur fünften Generation: Verkaufszahlen, technische Innovationen und mehr. Schon interessant, wie Apple das iPhone in so wenigen Jahren weiterentwickelt hat. Aber erinnert sich noch jemand an Apples ersten Versuch auf dem Handy-Markt? Das iPhone war es nicht…

 

Was war Apples erster Versuch auf dem Handy-Markt?

Kaum zu glauben, aber im Jahre 2005 hatte Apple noch auf die Handys von Motorola gesetzt! Damals war ein Motorola ROKR E1 das erste Handy, bei dem iTunes integriert war. Dieses Handy war allerdings ein Flop, denn im wesentlichen handelte es sich nur um ein aufgemotztes Motorola E398 in der Farbe eines weißen iPod-Classic.

Zwar verfügte das iTunes-Handy schon über Stereo-Lautsprecher, doch Technik und iTunes-Einbindung waren noch stark verbesserungsfähig. Etwa 100 Songs (oder Podcasts) konnte man auf dem Motorola ROKR E1 speichern – aber nur über ein USB-Kabel. All die Möglichkeiten, die schon damals das mobile Internet für Musik-Downloads bot, wurden von Motorola ignoriert.

Eine beiliegende 512 MB Flash-Karte sollte außerdem als Speichererweiterung dienen, verwirrte manche Journalisten allerdings eher. Focus Online empfahl tatsächlich, dass man die Flash-Karte nicht für Musik, sondern besser am Computer als “Massenspeicher für Dokumente” nutzen sollte. Das Ende der Geschichte ist bekannt: Apple hat das iPhone entwickelt und Google verleibte sich später Motorola ein.

(Gab es eigentlich später noch Handy-Modelle anderer Herstellern, bei denen iTunes ebenfalls integriert war? Bei Arktis kann sich keiner mehr erinnern.)

 

O2 Infografik: Die iPhone Evolution

O2 Infografik: Die iPhone Evolution

 

(Infografik-Quelle: O2 Blog der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG)