Archiv der Kategorie: "News & Tipps"

Wo ist der Weihnachtsmann? Google und Bing wissen es.

Verfasst von horchposten am 24. Dezember 2012 um 16:30 Uhr

Auch 2012 hat der Weihnachtsmann im finnischen Rovaniemi seinen Schlitten mit Geschenken bepackt und sich an Heiligabend auf die Reise rund um die Welt gemacht. Nur – wo ist der Weihnachtsmann gerade? Die Antwort wissen natürlich Google und Bing. :-)

Zu Weihnachten hat beispielsweise Google extra für die sehnsüchtig wartenden Kinder eine interaktive Weihnachts-Site gestaltete. Dort können die kleinen und die großen Kinder mit dem Santa Tracker über Google Maps den Weihnachtsmann bei seiner Reise verfolgen. Einen kurzen Chat mit dem Weihnachtsmann und einige einfache Browsergames zum Zeitvertreib gibt es außerdem – allerdings nur auf der Desktop-Website.

Wo ist der Weihnachtsmann? Der Google Santa Tracker weiß die Antwort.

Google Santa Tracker zeigt den Weihnachtsmann im Weihnachtsstress ;-)

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WISO Themen: Mieterrechte und Heizung im Winter

Verfasst von horchposten am 17. Dezember 2012 um 12:00 Uhr

In der kalten Jahreszeit ist bei den WISO Themen am 17. Dezember 2012 besonders der WISO-Tipp interessant: Heizung im Mietrecht. Weihnachten ohne Heizung und draußen wie drinnen herschen Minusgrade – eine echte Horrorvorstellung. Darf man als Mieter beim Ausfall der Heizung einen elektrischen Heizofen besorgen? Oder muss man zu Winterkleidung und beheizte Handschuh greifen? Gute Fragen, die im ZDF um 19:25 Uhr im Verbrauchermagazin WISO von Birgit Franke beantwortet werden.

Wer noch den vorherigen WISO-Tipp mit den weihnachtlichen Geschenkideen sehen will, findet in der Mediathek des ZDF sowohl die gesamte WISO-Sendung vom 10. Dezember 2012, als auch den Beitrag über ausgefallene Weihnachtsgeschenke. Von Sven-Hendrik Hahns WISO-Empfehlungen sind vor Weihnachten noch der Raketenwecker, die iPad-Gitarre und der Kameraobjektiv-Becher versandkostenfrei im Store von Arktis erhältlich.

Dagegen sind die Tetris Lampe und die Handschuh mit Freisprecheinrichtung seit der letzten WISO-Sendung ausverkauft und erst wieder im Januar 2013 lieferbar – besonders die praktischen Handschuh habt Ihr uns vor Weihnachten ja aus den Händen gerissen. :-)

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Apples Java-Update entfernt Java-Applet-PlugIn aus allen Browser

Verfasst von horchposten am 18. Oktober 2012 um 12:23 Uhr

Apple aktualisiert per Java-Update die Runtime bei Java SE 6 auf Version 1.6.0_37 und schließt einige Sicherheitslücken. Das Java-Update bekommt Ihr per Softwareaktualisierung oder könnt es aus dem Mac App Store herunter laden. Für folgende Systeme wird ein Java-Update bereitgestellt:

  • Mac OS X 10.6.8
  • Mac OS X Lion (10.7)
  • Mac OS X Lion Server (10.7)
  • Mac OS X Mountain Lion (10.8)
  • Mac OS X Mountain Lion Server (10.8)

Zusammen mit dem Update wird bei OS X 10.7 und 10.8 auch das von Apple bereitgestellte “Java-Applet-Plugin” aus allen Browser entfernt. Doch wie soll man dann Applets auf einer Webseite verwenden? Apples Empfehlung: “To use applets on a web page, click on the region labeled “Missing plug-in” to go download the latest version of the Java applet plug-in from Oracle“. Auch die “Java Preferences application” wird entfernt – mit der konntet Ihr die Applet-Einstellungen konfigurieren.

Beim Java-Update für OS X 10.6 ist Apple dagegen weniger radikal. Beim diesem Update wird der Browser nur so konfiguriert, dass Java-Applets nicht mehr automatisch gestartet werden. Bei Bedarf könnt Ihr diese Funktion jedoch wieder aktivieren.

In manchen Mac-Foren wird darüber diskutiert, ob eine vollständige Entfernung des “Java-Applet-Plugin” nicht zu radikal ist. Apple versucht allerdings auf diese Weise eine sensible Sicherheitslücke zu schließen – und hat auch schon bei früheren Updates einige Applets und Plug Ins entfernt.

Das lief nicht immer ohne Probleme und ohne Kritik ab, wir denken da beispielsweise an Flash von Adobe. Auch jetzt scheint es Schwierigkeiten zu geben, denn nach dem Java-Update soll beispielsweise die “FileMaker Server Admin Console” nicht mehr planmäßig funktionieren. Ausführliche Infos gibt es dazu auf der Website von FileMaker: Kompatibilität von FileMaker Server 12 und Java.

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Mozilla Firefox 16 ist fertig und steht zum Download bereit

Verfasst von horchposten am 09. Oktober 2012 um 21:55 Uhr

Mozilla hat Firefox 16.0 veröffentlicht und die finale Version auf seinen Servern zum Download bereitgestellt. Folgendes wurde am Browser verbessert oder hat sich geändert:

Optik. Die Integration in  Mac OS X und die Benutzeroberfläche des Browsers wurden verbessert, einige Menüs wurden überarbeitet, der Verlauf verschönert und das Öffnen von Fenster angepasst. Bei Nutzung mehrerer Schreibtische erscheint ein neues Firefox-Fenster nicht mehr länger auf dem zuletzt genutzten Schreibtisch, sondern auf dem gerade aktiven Schreibtisch – wie man es auf dem Macintosh halt von Safari bereits gewohnt ist.

Performance und Stabilität. In regelmäßigen Abständen muss ein Browser den Arbeitsspeicher überprüfen, um nicht benötigte Daten zu löschen. Bei alten Firefox-Versionen dauerte dabei das Löschen von JavaScript-Objekte recht lange und führte ggf. zu Aussetzern. Firefox 16 erledigt dies in mehreren und kleineren Arbeitsschritten, wodurch sich der Zeitraum der Unterbrechungen verkürzt und die Stabilität verbessert. Durch Änderungen in der Engine wurde auch eine Menge Code vereinfacht – das hat sich positiv auf die Performance ausgewirkt. Mozilla hat außerdem die Unterstützung von Mac OS X Lion verbessert.

Bildschirmlesefunktion. Blindenverbände hatten beim Browser die fehlende Unterstützung einer Bildschirmlesefunktion kritisiert. Mit Firefox 16 wird jetzt bei Mac OS X auch die Lesefunktion “VoiceOver” unterstützt.

Mozilla Marketplace und Web-Apps. Noch in diesem Jahr wird für Web-Apps der “Mozilla Marketplace” starten. Auf dem Macintosh soll dann eine App wie ein normales Desktop-Programm in einem eigenen Fenster laufen, die App wird aber auf Webtechnologie – wie HTML5, CSS und JavaScript – basieren. Für die Web-Apps wird mindestens Firefox 16 benötigt werden. Wenn Ihr also Web-Apps nutzen wollt, dann ist der Umstieg auf eine neuen Firefox-Version unbedingt notwendig.

Änderungen bei den Entwicklerwerkzeugen. Die Entwickler-Toolbar und die Kommandozeile sind ab Firefox 16 standardmäßig aktiviert. Damit ist über die Tastatur eine unkomplizierte Bedienung der Entwicklerwerkzeuge möglich, außerdem werden Befehle und Parameter automatisch vervollständigt. Einige neue Befehle sind auch hinzugekommen. Die Entwickler-Toolbar ist über das Menü oder über Shift + F2 aufrufbar. Die Eingabe von “help” in der Kommandozeile ermöglicht einen Überblick über alle zur Verfügung stehenden Befehle.

Wo sind alle Änderungen aufgelistet? Ihr findet in Mozillas Release Notes eine Auflistung der Neuerungen und Änderungen bei Firefox 16.

Wo gibt es Firefox 16? Bei mozilla.org steht Firefox 16 in einer  deutschsprachigen Version für Mac OS X, Windows und Linux zum Download bereit – dort gibt es den neuen Browser auch in “fully localized Versions” für 70 andere Sprachen.

Welches Mac OS wird vorausgesetzt? Firefox 16 benötigt Mac OS X 10.5 oder neuer. (Auch wenn computerbild.de das Gegenteil behauptet: Firefox 16 unterstützt noch Apples Betriebssystem Leopard (Mac OS X 10.5)!!! Erst mit Firefox 17 wird mindestens Version 10.6 vorausgesetzt.)

Wohin wendet man sich bei Fragen? Bitte sendet uns keine Mails mehr zu Firefox – wir leisten für den Open-Source-Browser keinen Support! Bei wendet Euch direkt an den Mozilla Support. Eine nützliche Übersicht zu allen Mozilla-Blogs findet Ihr außerdem im Blog-Directory.

Mozilla Firefox 16.0

Mozilla Firefox 16.0

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WISO-Tipp: Mobile Computer im Vergleich

Verfasst von horchposten am 27. August 2012 um 22:18 Uhr

“Mobile Computer im Vergleich”, lautete die Ankündigung des ZDF für den WISO-Tipp von Sven-Hendrik Hahn. Hörte sich nach einem interessanten Beitrag an – und hätte es auch werden können. War es aber nicht.

Im WISO-Tipp hat Jessika Rauch, die Mitarbeiterin eines Porzellanherstellers, mal schnell Tablet, Netbook und Ultrabook getestet. Sie wollte ein Gerät finden, dass auf Ihren Geschäftsreisen eine gute und leichtgewichtige Alternative zum Laptop ist. Während einer Zugfahrt nach Paris hat sie darum auf den Geräten Pressetexte korrigiert, Änderungen an einer Präsentation vorgenommen, im Internet recherchiert und sich einen Film angeschaut. Schon an dieser Stelle war klar, dass wohl nur eine Geräteklasse ihren Anforderungen gerecht werden wird: das Ultrabook.

Und tatsächlich, beim Tablet fehlte ihr die Tastatur und beim Netbook sind ihr Tastatur und Bildschirm zu klein. Der Favorit von Jessika Rauch ist natürlich dass Ultrabook: “Der sieht sehr schick aus, ist ganz leicht und ganz dünn, also gefällt mir von der Optik, obendrein hat er einen super Bildschirm. Ich denke, der passt auch in meine Handtasche, ist ja auch nicht ganz unwichtig.” Für diese Erkenntnis hätte man eigentlich keine 5 Minuten Sendezeit gebraucht.

Das Ergebnis des sehr subjektiven Tests widerspricht zudem den Erkenntnissen der Marktforschung. WISO-Redakteur Hahn macht auf der Website des ZDF selbst darauf aufmerksam, dass die Verkaufszahlen der Ultrabooks eher enttäuschend sind, der Absatz der Tablets sich dagegen immer besser entwickelt. Warum die Marktentwicklung dem eigenen WISO-Test widerspricht, dass wird im Beitrag leider nicht erklärt. Ebenso bleibt offen, warum bei den Tablets das iPad von Apple der “Platzhirsch” ist, obwohl namhafte Hersteller bei ihren Tablets angeblich die Nachteil des iPads abgestellt haben.

Für 5 Minuten Sendezeit, war das Thema zu umfangreich. Statt drei unterschiedliche Gerätearten miteinander zu vergleichen, hätte man sich im WISO-Tipp besser auf eine Geräteart konzentrieren sollen. Dann hätte WISO-Redakteur Hahn auch auf Technik, Betriebssysteme und Zubehör richtig eingehen können.

Schade, denn eigentlich könnte Sven-Hendrik Hahn die ZDF-Antwort auf den ARD-Experten Jörg Schieb sein. Doch Sendungen über Technik oder längere Beiträge scheinen nicht in das ZDF-Sendeschema zu passen. Die Lösung: Gebt Hahn auf ZDF Info oder auf ZDF Neo ein eigenes Format. Dann bekommt Jörg Schieb endlich mal Konkurrenz.

In der Mediathek des ZDF ist der WISO-Tipp über Mobile Computer abrufbar. Über den Beitrag und den richtigen “Computer für unterwegs” kann man auf der Facebook-Seite von WISO diskutieren. Bei den ZDF-Zuschauern scheinen iPad und MacBook Air die beliebtesten mobilen Computer zu sein. :-)

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Firmware-Update reduziert Energieverbrauch bei MacBooks

Verfasst von horchposten am 19. Juli 2012 um 12:03 Uhr

Für die im Juni 2012 vorgestellten neuen MacBook Air und MacBook Pro hat Apple ein Firmware-Update bereitgestellt. Damit reagiert Apple auf Kundenbeschwerden, denn das Update 1.0 korrigiert einen Fehler, welcher bei der CPU den Energieverbrauch merklich erhöht hat. Zudem verbessert das Update bei MacBook Air und MacBook Pro die Kompatibilität mit einigen USB-Geräten.

Apple stellt das 76 MB große Firmware-Update für MacBook Air und MacBook Pro wie üblich über die Mac-Softwareaktualisierung bereit – OS X 10.7.4 wird vorausgesetzt. Die Installation erfordert einen Neustart.

MacBook Air und MacBook Pro
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Apfelpage verlost tolles Apple Zubehör

Verfasst von horchposten am 14. Juli 2012 um 21:42 Uhr

Statt Sonnensturm und Polarlichter gibt es dieses Wochenende Apfelpage 2.0! Bereits im April hatte das Team um Philipp Tusch dem beliebten News Blog eine neue Suchfunktion spendiert – und auch angekündigt, dass weitere Updates in Arbeit sind. Jetzt wurden der Seite sowohl neue Features, als auch ein ganz “neuer Look” verpasst. Und weil die Jungs keine halben Sachen machen, wurde apfelpage.de auch gleich für Retina-Displays optimiert! Das hört sich nicht nur gut an, sondern sieht auch gut aus.

Zur Feier der Neugestaltung gibt es eine Verlosung mit tollen Gewinnen. Ihr könnt Promocodes für Apps, das Flexpad von alugraphics und einen iPod Shuffle gewinnen – und wir haben für die Verlosung außerdem noch unser 3D Upgrade Kit für iPhone und iPod touch im Wert von 39,90 Euro zur Verfügung gestellt.

Die Teilnahmebedingungen erklärt Philipp Tusch ausführlich auf apfelpage.de – die Teilnahmefrist endet am 28. Juli 2012. Wir wünschen Euch viel Glück und dem Team von Apfelpage 2.0 weiterhin viel Erfolg!

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Die Zoll-App. Praktisch oder sinnlos?

Verfasst von horchposten am 11. Juli 2012 um 15:37 Uhr

Pünktlich zu den Sommerferien begeistert eine Pressemitteilung die Medien: Eine Zoll und Reise App wurde vom deutschen Zoll für iPhone, iPod touch und iPad veröffentlicht! Für das Bundesfinanzministerium erklärt Staatssekretär Werner Gatzer: “Die neue App hilft Urlaubern, schnell und einfach herauszufinden, welche Waren bei der Einreise nach Deutschland erlaubt sind und von welchen sie lieber die Finger lassen sollten. Ein integrierter Freimengenrechner zeigt zudem, was abgabenfrei nach Deutschland mitgebracht werden kann.” Die kostenlose Zoll und Reise App findet Ihr im App Store in der Travel-Category. Die App arbeitet offline, so fallen im Urlaubsland keine Roaming-Gebühren an.

“Keine Angst vor der Zollkontrolle” und “Neue App des Finanzministeriums informiert schnell und verständlich über Einfuhrbestimmungen”, so betiteln Mac & i und der iPhone Ticker ihre positiven Besprechungen der App. Möglicherweise kann Euch die Zoll-App also dabei helfen, dass die Rückkehr aus dem Urlaub zollfrei bleibt. Möglicherweise? Die Auskünfte der Zoll-App sind leider nicht rechtsverbindlich. Deutlich schreibt das Bundesministerium der Finanzen im App-Store: “Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass die App nur unverbindliche Hinweise geben kann und für die Zollbeamtinnen und -beamten nicht bindend ist. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte vor Ort an den deutschen Zoll oder die Servicehotline.” Wie soll man sich das vorstellen? Man steht in einem Urlaubsland auf dem Markt und ruft die Servicehotline des Zoll an, um so die Auskunft der Zoll-App noch mal zu überprüfen? Das macht doch kein Mensch!

Das es auch anders geht, zeigt seit 2011 das österreichische Außenministerium, dennauch in Wien hat man eine App erstellen lassen: Die Auslandsservice-App. Den Österreichern werden so wichtige Informationen für über 196 Länder zur Verfügung gestellt – von den Einreisebestimmungen, über die Währung bis hin zu den empfohlenen Impfungen. Wenn das österreichische Außenministerium per App Auskunft über die Einreisebestimmungen in 196 Ländern geben kann, dann sollte der deutsche Zoll vergleichbares auch für sein eigenes Land schaffen.

Fazit: Reisenden bietet die Zoll-App einen ersten Hinweis darauf, ob ein Urlaubs-Mitbringsel eingeführt werden darf und bis zu welcher Menge die Einkäufe zoll- und steuerfrei sind. Verlassen kann man sich auf die Angaben allerdings nicht, denn das letzte Wort hat immer der Zollbeamte vor Ort. Besonders ärgerlich: Mit der Zoll und Reise App kann man zwar berechnen, bis zu welchem Wert die Einfuhr von Waren angeblich abgabenfrei bleibt. Doch was ist, wenn man die Freimenge überschreitet? Wer etwas zuviel eingekauft hat, der findet in der App keine Information darüber, wieviel für eine Überschreitung der Freimenge gezahlt werden muss.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass die App nur unverbindliche Hinweise geben kann und für die Zollbeamtinnen und -beamten nicht bindend ist. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte vor Ort an den deutschen Zoll oder die Servicehotline.
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Das 3D Upgrade Kit im Test

Verfasst von horchposten am 10. Juli 2012 um 14:53 Uhr

Seit dem 16. Juli wird von arktis.de das 3D Upgrade Kit für iPhone und iPod touch für 39,90 Euro ausgeliefert – und zwar versandkostenfrei! Nach dem ersten Medienecho auf unsere Pressemitteilung trudeln jetzt auch die Testberichte ein. Wir geben hier mal einen kleinen Querschnitt wieder:

Bei apfeleimer.de hat man unser 3D Upgrade Kit gleich zum “Gadget der Woche” ernannt und schreibt: “Während aus sonderbaren Quellen ein iPhone 5 mit 3D Kamera vorhergesagt wird nimmt sich unser Gadget der Woche genau diesem Thema an. Das 3D Upgrade Kit fürs iPhone besteht aus einer speziellen Folie, die 3D Filme und Bilder auf dem iPhone möglich macht. Und hier funktioniert 3D ganz ohne Brille!” Der Autor merkt noch an, das ein Aufbringen der 3D-Folie “vielleicht etwas mehr Geschick benötigt als eine Standard Displayschutzfolie”. Das ist richtig – denn nur eine gut angebrachte Folie ermöglicht den 3D-Effekt. Daher liegt dem Upgrade Kit eine genaue Anleitung bei.

Auf touch-this.de gibt David Hermann ganz offen zu, dass er kein großer Freund von Folien ist. Dennoch hat er sich an einen Test mit unserer 3D-Folie gewagt – und sein Fazit klingt etwas überrascht: “Ich hätte nicht gedacht, dass die Filme tatsächlich in einem annehmbaren 3D abgespielt werden, allerdings muss man dazu das iPhone auch in einer entsprechenden Entfernung stellen, damit die Pixel nicht zu sehr auffallen und die 3D-Optik richtig zum Vorschein kommt.” Stimmt, da unterscheidet sich die 3D-Folie leider nicht vom 3D-Kino – nur der richtige Abstand bietet den optimalen 3D-Effekt. David Hermann beendet seinen Test mit der Feststellung: “Wer gern spielt und auf seinem iPhone 3D-Videos anschauen möchte, der kann hier ruhig zugreifen.”

Auch außerhalb der Apple-Community ist man auf das 3D Upgrade Kit aufmerksam geworden. Neben der Bild berichtet beispielsweise auch die Berliner Zeitung (B.Z.) und titelt: “Spezial-Folie zaubert 3D-Effekte aufs Handy”. Michael Gronau stellt in dem Artikel fest: “Bis Smartphones mit 3D-Ansicht auf den Markt kommt, dürften noch ein paar Jahre vergehen. Doch 3D lässt sich heute schon per Folie herbeizaubern. Eine neue Folie, 3D-Upgrade-Kit genannt, sorgt dabei auf dem iPhone für 3D-Effekte. Einerseits fungiert sie als Schutz vor Kratzern. Andererseits zeigt sie Inhalte – wie zum Beispiel YouTube-Videos oder eigene Fotos – plastisch an. Eine 3D-Brille oder sonstige Zusatzgeräte werden dafür nicht benötigt.”

Weitere Testberichte werden folgen. Wir möchten aber noch mal anmerken, dass unser 3D Upgrade Kit nicht nur beim iPhone, sondern auch beim iPod touch funktioniert! Das geht in einigen Tests leider etwas unter. Für iPad und MacBook sind 3D-Kits in Vorbereitung.

Weitere 3D-Kits sind für iPads und MacBooks in Vorbereitung.
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Hatte jemand keinen Zugang zum Internet? Der DNS-Changer könnte zugeschlagen haben

Verfasst von horchposten am 09. Juli 2012 um 12:26 Uhr

In den Medien und auch im Blog von Arktis ist in diesem Jahr mehrfach vor der Schadsoftware DNS-Changer gewarnt worden. Das Kürzel DNS steht hier für “Domain Name System” – dieses ist für die Umwandlung von URLs in IP-Adressen verantwortlich. Bei vielen Computer-Systemen und Routern hatten Kriminelle die Einstellung der DNS-Servern mit Hilfe des DNS-Changer so manipuliert, dass ahnungslose Internetnutzer auf falsche Server umgeleitetet wurden. Die angezeigten Websites sahen dann zwar aus wie die aufgerufenen Websites, wurden aber von den Kriminellen betrieben. Auch Google.com befand sich unter den Opfern der Kriminellen.

Am 9. Juli 2012 hat das FBI um 6 Uhr mitteleuropäischer Zeit die Server der Kriminellen abgeschaltet. Wer jetzt noch mit einem infiziertem Computer ins Internet will und im Adressfeld des Browsers eine URL eingibt (wie z.B. http://blog.arktis.de), der bekommt von seinem Browser nur “Server nicht erreichbar” angezeigt – die Anfrage läuft ins Leere. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte früher erklärt, dass nach Abschaltung der Server eine Nutzung des Internet nicht mehr möglich ist. DAS IST FALSCH! Ein infizierter Computer kann jetzt zwar keine URLs mehr aufrufen, weil er keinen Zugriff auf das “Domain Name System” hat, aber wenn eine IP-Adresse direkt im Browser eingegeben wird, dann kann der Computer diese noch immer verarbeiten.

Welche Computer und Router sind vom DNS-Changer betroffen? In der Presse wird eine Schätzung des BSI zitiert, nach der sind in Deutschland noch rund 30.000 Computer mit dem DNS-Changer infiziert sind. Nach Einschätzung von US-Sicherheitsexperten sollen es weltweit noch rund 300.000 sein. Infiziert sind Computer mit Mac OS und mit Windows. Bei den Routern sind Geräte der folgenden Hersteller betroffen: A-Link, ASUS, D-Link, Linksys, Netgear und SMC. Die Angaben des BSI sind für deutsche Mac-Nutzer recht dürftig, insbesondere eine Schätzung über die Anzahl der betroffenen Macintosh-Computer gibt es nicht  – es dürften jedoch einige sein. Nach Erkenntnissen des FBI sind insbesondere die Kunden von Apples iTunes-Store im Visier der Kriminellen gewesen. Die Kunden wurden per DNS-Changer zu einer Website umgeleitet, die zwar wie der iTunes-Store aussah, aber mit Apple in keinerlei Verbindung stand.

Wie kann man den eigenen Mac auf den DNS-Changer testen? Man kann einen Selbsttest durchführen. Das deutsche Anti-Botnet Beratungszentrum bietet unter der IP-Adresse “http://87.106.161.150/” einen DNSChanger-Check. Gebt die IP-Adresse einfach im Adressfeld des Browsers ein und folgt auf der Website des Beratungszentrums den Anweisungen – dann wird Euch angezeigt, ob Euer Mac mit dem DNS-Changer infiziert ist oder nicht.

Wenn Euer Browser die IP-Adresse “http://87.106.161.150/” nicht akzeptiert, dann müsst Ihr am Mac die DNS-Konfiguration selbst überprüfen. Das FBI hat dazu folgende kurze Anleitung veröffentlicht:

“If you are using an Apple computer, click on the Apple in the top left corner and choose System Preferences. Then, from the Apple System Preferences window, choose Network. The Apple Network pane will show a number of possible connections on the left side. Choose the one that is active for you and click on the Advanced button in the right lower corner. Then choose DNS from the options to show the DNS servers you are using.
Compare whether your computer has DNS servers listed in the number ranges listed below (To make the comparison between the computer’s DNS servers and this table easier, start by comparing the first number before the first dot. For example, if your DNS servers do not start with 85 you can move on to the next number. If your servers start with any of those numbers, continue the comparison):

  • 85.255.112.0 – 85.255.127.255
  • 67.210.0.0 – 67.210.15.255
  • 93.188.160.0 – 93.188.167.255
  • 77.67.83.0 – 77.67.83.255
  • 213.109.64.0 – 213.109.79.255
  • 64.28.176.0 – 64.28.191.255

If your computer is configured to use one or more of the rogue DNS servers, it may be infected with DNSChanger malware.”

Die vollständige und illustrierte Anleitung bietet das FBI als PDF zum Dowload – auch für Windows-Nutzer. Vom FBI wird auch der Service von dcwg.org empfohlen. Bei DCWG findet Ihr unter Checking OSX (MAC) for Infections sowohl eine weitere Erklärung für “Manually Checking for DNS Changer Infections”, als auch eine Liste mit “Security Organizations” die Alternativen zum DNSChanger-Check des Anti-Botnet Beratungszentrums bieten.

Was könnt Ihr machen, wenn Euer Mac mit dem DNS-Changer infiziert ist? Laut Heise und Mac & i ist die einfachste Maßnahme, den betroffenen Computern einfach auf den DNS-Server 8.8.8.8 einzustellen – dieser wird von Google betrieben. Damit hat man jedoch noch nicht den Schädling vom Computer entfernt. Wer einen infizierten Mac hat, der muss diesen auch reinigen. Beim DNSChanger-Check bekommt ihr dazu einige Tipps vom Beratungszentrum. Bei dcwg.org findet Ihr zur Frage What if I’m infected? eine Liste mit Tools zur Entfernung des Schädlings (darunter MacScan von securemac.com) und den Hinweis auf Apple’s Security Page with pointers to keep your MAC safe. Statt der Product Security empfehlen wir die Support Communities von Apple. Da gibt es reichlich Antworten zum DNS-Changer – und falls Ihr noch Fragen habt, dann könnt Ihr diese dort am besten direkt stellen.

Mithilfe der Schadsoftware “DNS-Changer” hatten Internetkriminelle die Netzwerkkonfiguration von PC- und Mac-Systemen sowie Routern durch den Eintrag neuer DNS-Server manipuliert.
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