Eine Infografik von O2 illustriert recht eindrücklich die iPhone-Entwicklung von der ersten bis zur fünften Generation: Verkaufszahlen, technische Innovationen und mehr. Schon interessant, wie Apple das iPhone in so wenigen Jahren weiterentwickelt hat. Aber erinnert sich noch jemand an Apples ersten Versuch auf dem Handy-Markt? Das iPhone war es nicht…
Was war Apples erster Versuch auf dem Handy-Markt?
Kaum zu glauben, aber im Jahre 2005 hatte Apple noch auf die Handys von Motorola gesetzt! Damals war ein Motorola ROKR E1 das erste Handy, bei dem iTunes integriert war. Dieses Handy war allerdings ein Flop, denn im wesentlichen handelte es sich nur um ein aufgemotztes Motorola E398 in der Farbe eines weißen iPod-Classic.
Zwar verfügte das iTunes-Handy schon über Stereo-Lautsprecher, doch Technik und iTunes-Einbindung waren noch stark verbesserungsfähig. Etwa 100 Songs (oder Podcasts) konnte man auf dem Motorola ROKR E1 speichern – aber nur über ein USB-Kabel. All die Möglichkeiten, die schon damals das mobile Internet für Musik-Downloads bot, wurden von Motorola ignoriert.
Eine beiliegende 512 MB Flash-Karte sollte außerdem als Speichererweiterung dienen, verwirrte manche Journalisten allerdings eher. Focus Online empfahl tatsächlich, dass man die Flash-Karte nicht für Musik, sondern besser am Computer als “Massenspeicher für Dokumente” nutzen sollte. Das Ende der Geschichte ist bekannt: Apple hat das iPhone entwickelt und Google verleibte sich später Motorola ein.
(Gab es eigentlich später noch Handy-Modelle anderer Herstellern, bei denen iTunes ebenfalls integriert war? Bei Arktis kann sich keiner mehr erinnern.)
In Berlin sind die genialen Filmemacher von Pixar bei Apple Deutschland zu Gast, um hier die MONSTER UNI zu promoten. Vermutlich werden die meisten von Euch keine Chance haben, an diesem Apple Event teilzunehmen, doch wir haben da eine tolle Alternative:
Am 15. Juni gibt es ein Google+ Hangout mit Regisseur Dan Scanlon und Produzentin Kori Rae!
Ihr könnt von 15:00 Uhr bis 15:45 Uhr live dabei sein, wenn Scanlon und Rae die Fragen von Journalisten und Bloggern beantworten und Hintergrundinformationen zum neuen Monster-Film preisgeben. Das sollten sich Pixar-Fans nicht entgehen lassen.
Update: Wer am am 15. Juni die Fragerunde mit Regisseur Dan Scanlon und Produzentin Kori Rae verpasst hat, für den haben wir jetzt den Event als YouTube Video. Viel Spaß mit den Machern der MONSTER UNI!
Apples Chefdesigner Jonathan Ive polarisiert mit seiner neuen Arbeit. Seit dem Tod von Steve Jobs bestimmt der Designer konsequent den gestalterischen Kurs im Unternehmen und wurde dafür hochgelobt. Doch nach der Präsentation von iOS 7 erntet Ive für sein gewöhnungsbedürftiges Schrift- und Farbkonzept auch einigen Spott von Kollegen. Was manche schön und modern finden, dass wirkt auf andere wie ein “LSD-Drogentrip”.
Art Director und Graphic Designer Sasha Agapov hat sich gefragt, wie wohl manche Produkte und Logos aussehen würden, wenn Jonathan Ive sie gestaltet hätte. Unter “Jony Ive Redesigns Things” sammelt Agapov auf Tumblr immer mehr Beispiele für Redesign im Ive Style. Täglich kommen neue hinzu – scheint ein richtiger Buzz zu werden. Das Apple Logo würde im Ive Style wahrscheinlich so oder so aussehen:
Apple-Logo im Ive Style von Christopher P. Cacho
Neues Apple-Logo im Ive Style von Jean Thomas
Hmmm … entspricht zumindest Apples neuem Farbkonzept. Aber wie würde Jonathan Ive wohl Adidas, BMW, Microsoft oder Nike redesignen? Weitere Beispiele haben wir hier mal reblogged. (Die psychodelische Google-Seite und die amerikanische Flagge im Ive Style hat übrigens Graphic Designer Agapov selbst entworfen.)
Auch Star Wars Helden werden älter. Der Chewbacca-Darsteller Peter Mayhew benötigt beispielsweise einen Gehstock – und der wurde am Flughafen Denver zum Problem. Der Gehstock sieht aus wie ein großes Star Wars Lichtschwert – und mit so einem Lichtschwert darf in den USA auch ein alter Wookie nicht durch die Kontrollen der Transportsicherheitsbehörde (TSA).
Der 69-jährige Peter Mayhew hat jedenfalls mit den Sicherheitsleuten nicht lange über die Gefahren von Lichtschwerten diskutiert, sondern machte den Vorfall einfach via Twitter bekannt: “Magic words to TSA are not “please” or “thank you” … it’s “Twitter” …”
Chewbacca-Darsteller Peter Mayhew erträgt die US-Flughafenkontrolle. (Quelle:twitter.com/TheWookieeRoars)
Kaum war der Tweet mit dem Bild online, da bekam Peter Mayhew auch schon seinen Star Wars Gehstock zurück. Der alte Schauspieler durfte durch die Flughafenkontrollen und konnte seine Reise fortsetzen. Für Wookie-Fans eine gute Nachricht, denn der reisefreudige Chewbacca-Darsteller soll demnächst in Europa bei der Star Wars Celebration mit dabei sein.
Update: Der Flughafen Denver hat erklärt, dass Peter Mayhews Gehstock nicht wegen des ungewöhnlichen oder gefährlichen Aussehens kontrolliert wurde, sondern wegen des hohen Gewichts. Ah ja. Das ein 2,10 Meter großer Mann einen größerern und gewichtigeren Gehstock braucht, dass sollte eigentlich auch den Mitarbeitern der Transportsicherheitsbehörde klar sein. Bleibt nur die Frage, warum das Gewicht dieses Gehstocks die Transportsicherheit gefährden haben soll?
In elf Ländern gewähren Google HotTrends bisher schon einen tagesaktuellen Einblick in die angesagtesten Suchanfragen. Im deutschen Google Produkt-Blog hat Tzvika Hartman jetzt bekannt gegeben, dass Google diesen Service endlich auch in Deutschland zur Verfügung stellt.
Der Suchmaschinen-Konzern liefert mit Google HotTrends allerdings keinen umfassenden Einblick in die Interessen der Deutschen, sondern listet nur die Top-Trends der täglich angesagtesten Themen und deren ungefähren Suchvolumina. Die Google HotTrends ersetzen also nicht die Google Trends.
Dafür können Webmaster die Google HotTrends in der eigenen Website per iFrame integrieren, den benötigten Code stellt Google bereit. Sicherlich nicht nur für deutsche Nachrichtenseiten eine gute Ergänzung.
Seit Jahren habe wir schon auf diesen Google Service gewartet. Warum sich Google sich mit einer deutschen Version so viel Zeit gelassen hat, ist nur schwer verständlich. Ist der Algorithmus für Google HotTrends wirklich so schwer an unsere deutsche Sprache anzupassen?
Kurz vor der Worldwide Developers Conference (WWDC) geht die Fantasie mit einigen US-Journalisten durch, anders sind einige Gerüchte nicht mehr zu erklären. Folgende Meldung von CNN Money geisterte beispielsweise durch das Netz:
“Forget .com: Get ready for .google and .apple”
Hmmm … wurden schon neue Top Level Domains vergeben? Tatsächlich haben Google und Apple bei der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) eigene Domain-Endungen beantragt. Lange hat man davon nichts gehört, doch CNN Money scheint mehr zu wissen:
“Hundreds of dot-anything websites are slated to roll out this year, starting as early as this summer.”
Wie kommen die Journalisten bei CNN plötzlich auf diesen Termin? Noch im April diesen Jahres aktualisierte die Internet-Verwaltung ICANN den Fahrplan zur Einführung neuer generischer Top Level Domains (gTLDs). Demnach will man bis Ende August sämtliche Bewerber prüfen. Das sogenannte “Pre-Delegation Testing” soll bis Ende November abgeschlossen sein. Sollte alles wie geplant klappen, dann könnten frühestens im Dezember erste Websites mit den neu eingeführten Top Level Domains registriert werden.
Allerdings hat ICANN den offiziellen Fahrplan schon öfter aktualisierte – und den Start-Termin dann stets weiter nach hinten geschoben. Bei vielen neuen Domain-Endungen sollten interessierte Website-Besitzer lieber nicht auf einen zeitnahen Register-Termin hoffen. Da sich für 230 neue TLDs mehr als zwei Bewerber interessieren, wird nach dem offiziellen Zuschlag noch mit Einsprüchen und langwierigen Rechtsstreitigkeiten zu rechnen sein.
In diesem Sommer ist jedenfalls bei Apple nicht mit der neuen Domain-Endung zu rechnen. Es wird noch etwas länger dauern, bis wir im Browser als Adresse erstmals www.iphone.apple eingeben können.
David Karp- alias Mr. Tumblr- ist seit kurzem dreihundertfacher Millionär! Und das mit gerade mal 26 Jahren. Schon mit 11 hatte er sich das Programmieren selber beigebracht und sich mit dem bauen von Websites sein Taschengeld verdient. Mit 14 macht er ein Praktikum, bei dem er in wenigen Stunden das Start-up UrbanBaby programmiert und zum Technischen Direktor ernannt wird. Als er 15 ist bricht er die Schule ab und baut sich mit dem Geld, dass er mit UrbanBaby verdient hat 2006 seine erste eigene Firma “Davidville” auf. Ein Jahr später gründet er Tumblr, dass er am 20.5.2013 an die Yahoo-Chefin Marias Meyer verkauft- für insgesamt 857 Millionen Euro! Karp selbst erhält aus diesem Verkauf rund 300 Millionen Dollar, und das mit 26 Jahren und ohne schulische Ausbildung. Der schlaksige Yankee, der als hochbegabt gilt, hat für sein Leben ausgesorgt. Yahoo zielt mit dem Kauf von Tumblr, der hippen Plattform zum Bloggen, die sich besonders in den USA an größter Beliebtheit und Umsatz erfreut, darauf ab, selbst wieder Anschluss an die jüngere Generation zu finden. Facebook und Microsoft waren wohl ebenfalls interessiert, Yahoo sicherte sich jedoch das Vorkaufsrecht. Es heißt, David Karp habe Yahoo vorher das Versprechen abgenommen es “nicht zu versauen” und er selbst solle auch weiterhin erstmal das Sagen bei Tumblr haben. Abwarten…
Musikunterricht ist wieder beliebt – dank des Internets. Unabhängig vom klassischen Musikunterricht können Anfänger durch Online-Kurse und Video-Tutorials inzwischen viele Instrumente erlernen. Besonders beliebt sind kostenlose YouTube-Videos. In vielen dieser Tutorials bekommt man praktische Erklärungen, jeder Handgriff wird einem genau gezeigt. Selbst in Musiker-Foren werden solche Videos empfohlen – und so mancher Musiker hat bei YouTube auch eigene Schulungs-Videos hochgeladen. Doch mit dieser Art von Online-Musikunterricht könnte bald Schluss sein.
Wer in den letzten Jahren bei YouTube nach “Piano Lessons” gesucht hat, der ist bestimmt auch auf Videos von Mark de Heide gestoßen. Der Niederländer hat sich als Online-Klavierlehrer einen Namen gemacht – und konnte sogar von seinen Tutorials ganz gut leben. Mit seinem Channel zählte er zu den erfolgreichsten niederländischen YouTube-Partnern, erwirtschaftete recht ordentliche Werbeeinnahmen und gründete daher vor einiger Zeit das Unternehmen “PGN Piano”.
Doch jetzt wurden etwa 300 Videos wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen beanstandet – und Mark de Heide von YouTube zur Löschung aufgefordert. Bei geklauter Musik und illegalen Konzertmitschnitten ist das verständlich – aber bei Klavierunterricht? Tatsächlich wurden die beanstandeten Videos nicht als Klavierkurse, sondern als Cover-Versionen eingestuft! Laut einer Heise-Meldung soll Mark de Heide sogar zur Löschung von Grundlagen-Videos aufgefordert worden sein – darunter waren wohl auch Videos über Akkorde, Tonarten und Tonleitern.
Wenn jetzt selbst Klavierunterricht bei YouTube als Urheberrechtsverletzung gewertet wird, dann werden wohl noch viele Videos aus dem Internet verschwinden – und nicht nur bei YouTube. Hoffentlich bleiben die Schulungs-Apps im Apple-Store von solchen Aktionismus verschont – beispielsweise die Gratis-App für ION Piano Apprentice. Das portable Keyboard für das iPad ist ein tolles System, um ohne Musiklehrer und ohne YouTube-Videos das Klavierspielen zu lernen.
YouTube hat sich mit der Löschaktion jedenfalls keinen Gefallen getan, denn wütende Musikfans empfehlen Mark de Heide und anderen Musiklehrern bereits Vimeo als Alternative.
Philipp Riederle, der Name sagt Euch bestimmt etwas. Als blutjunger 14-jähriger Podcaster angefangen hat er uns gezeigt, was in Ihm steckt und der Nr. 1 Podcast “Mein iPhone und Ich” dürfte mitlerweile jedem bekannt sein. Wir freuen uns natürlich von arktis.de als langjähriger Sponsor von “Phipz” ganz besonders jetzt das neuste Projekt vom “Digital Native” anzukündigen, sein erstes eigenes gedrucktes Buch! In “Wer wir sind und was wir wollen” erklärt Philipp wie seine Generation tickt, welche Medien sie konsumiert und vor allem wie. Natürlich super spannend für alle, die sich im Internetbusiness tummeln wie wir, denn hier erfährt man quasi aus erster Hand wie und wo man seine junge Kundschaft am besten im Web abholen kann. Das Buch gibt´s ab sofort im Handel für 12,99 Euro bei Amazon und Co. Super Philipp, Du bist ein ganz Großer!
Ende des Jahres soll der Action-Spielehit des Jahres erscheinen, Battlefield 4. Jetzt veröffentlichte der schwedische Entwickler DICE einen ersten fetten 17 Minuten Trailer. Was soll ich sagen, die Grafik ist episch und die neue Einzelspielerkampagne sieht wirklich sehr sehr gut aus. Also lehnt Euch zurück, dreht die Boxen auf und WUMMM: